4. Sonntag nach Trinitatis 2020

  • Eröffnung

Tolle lege – nimm und lies!

Manchmal verändert sich das ganze Leben
beim Lesen, Hören und Bedenken eines Textes aus der Bibel.

So ging es Augustin.

Manchmal unterbricht so ein Text nur für einen kurzen Moment unseren Alltag.
Nehmen Sie sich Zeit.

Und seien Sie gespannt, was passiert. Jetzt und hier.

  • Ein Lied: Komm in unser stolze Welt (EG 428)

Komm in unsre stolze Welt, Herr, mit deiner Liebe Werben. Überwinde Macht und Geld, lass die Völker nicht verderben. Wende Hass und Feindessinn auf den Weg des Friedens hin.

Komm in unser reiches Land, der du Arme liebst und Schwache, dass von Geiz und Unverstand unser Menschenherz erwache. Schaff aus unserm Überfluss Rettung dem, der hungern muss.

Komm in unsre laute Stadt, Herr, mit deines Schweigens Mitte, dass, wer keinen Mut mehr hat, sich von dir die Kraft erbitte für den Weg durch Lärm und Streit hin zu deiner Ewigkeit.

Komm in unser festes Haus, der du nackt und ungeborgen. Mach ein leichtes Zelt daraus, das uns deckt kaum bis zum Morgen; denn wer sicher wohnt, vergisst, dass er auf dem Weg noch ist.

Komm in unser dunkles Herz, Herr, mit deines Lichtes Fülle; dass nicht Neid, Angst, Not und Schmerz deine Wahrheit uns verhülle, die auch noch in tiefer Nacht Menschenleben herrlich macht.

  • Worte aus Psalm 42

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,

so schreit meine Seele, Gott, zu dir.

Meine Seele dürstet nach Gott,

nach dem lebendigen Gott.

Wann werde ich dahin kommen,

dass ich Gottes Angesicht schaue?

Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht,

weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?

Daran will ich denken

und ausschütten mein Herz bei mir selbst:

            wie ich einherzog in großer Schar,

mit ihnen zu wallen zum Hause Gottes

mit Frohlocken und Danken

in der Schar derer, die da feiern.

Was betrübst du dich, meine Seele,

und bist so unruhig in mir?

Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken,

dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

Am Tage sendet der Herr seine Güte, und des Nachts singe ich ihm

und bete zu dem Gott meines Lebens.

Ich sage zu Gott, meinem Fels:

warum hast du mich vergessen?

Warum muss ich so traurig gehen,

wenn mein Feind mich dränget?

Es ist wie Mord in meinen Gebeinen, wenn mich meine Feinde schmähen

und täglich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott?

Was betrübst du dich, meine Seele,

und bist so unruhig in mir?

Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken,

dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

  • Worte aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer, Kap. 17

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem.

Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.

Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.

Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«

Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, so gib ihm zu essen; dürstet ihn, so gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln«.

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

  • Gedanken zum Text

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem.

Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.

Oh Paulus!

Fast 2000 Jahre alt sind deine Worte.

Sie stehen in einem Brief, den Du an die Christen in der Stadt Rom geschrieben hast, doch –

Papier ist geduldig.

Ich wünschte:

Sie stünden nicht nur da sondern

wären lebendig

Ich wünschte, sie wären lebendig und laut

Ich wünschte,

jemand hätte sie herausgebrüllt

so dass

Derek Chauvin sie gehört hätte,

oder dass

jemand sie gehört hätte und ihm in den Arm gefallen wäre

bevor er sich kniete

auf den Hals seines Menschenbruders

George Floyd.

Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.

Fast 2000 Jahre alt sind deine Worte.

Sie stehen in einem Brief, den Du an die Christen in der Stadt Rom geschrieben hast, doch –

Papier ist geduldig.

Ich wünschte:

Sie stünden nicht nur da sondern

wären lebendig.

Ich wünschte, sie wären lebendig und lebten

in uns und unter uns

unter deinen Menschenkindern

die wir uns so oft

als Konkurrenten

wahrnehmen,

die wir uns so oft bestimmen durch das,

was uns von den anderen unterscheidet:

das Einkommen oder der Glaube

der Gartenzaun oder die Wohngegend

die Herkunft oder die Hautfarbe

nicht aber

als Gottes geliebte Menschenkinder

alle geboren

alle mit einem zerbrechlichen Leben unterwegs auf dieser Erde.

Oh Paulus,

ich wünschte, deine Worte wären lebendig und lebten

in uns und unter uns.

Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«

Oh Paulus,

ich wünschte Deine Worte wären lebendig und würden

uns die Ruhe und die Kraft geben

auf Gottes Gerechtigkeit zu vertrauen.

Damit wir hier auf Erden aufhören können mit dem Urteilen über andere.

Damit wir wütend für Gerechtigkeit streiten können

ohne in zerstörerischen Zorn zu verfallen

ohne Rache

ohne dass Scheiben eingeschlagen und neue Gräben aufgerissen werden.

Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, so gib ihm zu essen; dürstet ihn, so gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln«.

Oh Paulus,

ich wünschte, ich wüsste immer, wer Freund ist und wer Feind.

Ich wünschte mir Deine Klarheit darüber, was Böse ist und was Gut.

Oft schwindelt mich.

Oft verliere ich die Orientierung,

zu schnell rast alles dahin.

Und zu oft fehlt mir die Kraft

die Feinde zu lieben,

ihnen essen zu geben, wenn sie hungern, statt mich heimlich zu freuen.

Oft ist meine Liebe nicht groß genug,

oft reicht meine Liebe nicht

oft ist sie schon zu klein für die Menschen, die ich doch lieben will

oft fehlt schon die liebende Geduld mit meinen Kindern

wie dann, so frage ich dich,

wie dann die Feinde lieben?

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Fast 2000 Jahre alt sind deine Worte.

Sie stehen in einem Brief, den Du an die Christen in der Stadt Rom geschrieben hast, doch –

Papier ist geduldig.

Und doch spüre ich in ihnen eine lebendige Kraft.

Ich bete darum, dass sie lebendig wird in uns!

Die Kraft, die von dem kommt,

der längst das Böse mit Gutem überwunden hat.

Der den Tod überwunden hat

nicht mit Waffen oder Armeen

auch nicht mit Geld

nicht mit Berechnung und Kalkül

sondern

allein mit brennender Liebe

zu den Menschen und zu Gott.

Auf dass der Stein weggewälzt wird

hinter dem wir unsere Hoffnung begraben haben

dass sich hier noch einmal etwas ändern wird.

Dass Frieden möglich ist und Versöhnung

zwischen uns Menschen

auch da, wo schon lange kein Wort mehr gesprochen wird.

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem.

Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.

Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.

Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«

Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, so gib ihm zu essen; dürstet ihn, so gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln«.

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Amen.

  • Ein Gebet miteinander und füreinander

Herr, du rufst und zum Frieden, aber der Friede ist fern.

Frieden ist fern in Syrien und im Jemen.

Frieden ist fern im Miteinander deiner Menschenkinder.

Frieden ist Fern zwischen uns Menschen und Deiner Schöpfung.
Herr, wir bitten dich: Komm mit deinem Geist des Friedens.

Mach uns zu Friedensstiftern.

Gib uns Mut und Zuversicht, für deinen Frieden zu streiten.

Gib uns Ruhe und Kraft, am Unfrieden nicht zu verzweifeln.

Erbarme dich, Herr!

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

  • Segen (nach 5. Buch Mose 31,6)

Seid mutig und stark!
Habt keine Angst, und lasst euch nicht von ihnen einschüchtern!
Der Herr, euer Gott, geht mit euch.
Er hält immer zu euch und lässt euch nicht im Stich! Amen.

(Pfarrer Georg Bucher)

3. Sonntag nach Trinitatis 2020

Familienkirche: „Der verlorene Sohn“

  • Eröffnung

Offene Arme laden doch gerade dazu ein, los zu laufen und sich in die offenen Arme zu werfen. Und dann wird richtig fest umarmt.

Umarmungen gehören zu den schönen Dingen des Lebens, sie sagen mehr als 1000 Worte.

Am liebsten möchte ich meine Arme ausbreiten und euch alle umarmen und drücken. Aber wir dürfen nicht. Und wenn man etwas nicht darf, dann merkt man erst, wie es einem fehlt.

Deshalb schließt alle eure Augen und umarmt euch einen Augenblick selber. Genießt diesen Moment und denkt dabei, dass wir uns alle in die Arme schließen.

Wir feiern mit Dir Gott als unseren Vater und unsere Mutter, mit Deinem Sohn und dem Heiligem Geist.

Gott Deine offenen Arme empfangen uns. Sie schenken Geborgenheit und Liebe Amen.

  • Ein Lied: „Wie ein Fest nach langer Trauer“ (Durch Hohes und Tiefes 300)

Wie ein Fest nach langer Trauer,
Wie ein Feuer in der Nacht.
Ein off’nes Tor in einer Mauer,
Für die Sonne auf gemacht.
Wie ein Brief nach langem Schweigen,
Wie ein unverhoffter Gruß.
Wie ein Blatt an toten Zweigen
Ein-ich-mag-dich-trotzdem-Kuss.

So ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein.
So ist Versöhnung, so ist vergeben und verzeih’n.

Wie ein Regen in der Wüste,
Frischer Tau auf dürrem Land.
Heimatklänge für vermisste,
Alte Feinde Hand in Hand.
Wie ein Schlüssel im Gefängnis,
Wie in Seenot – Land in Sicht.
Wie ein Weg aus der Bedrängnis
Wie ein strahlendes Gesicht.

So ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein.
So ist Versöhnung, so ist vergeben und verzeih’n.

Wie ein Wort von toten Worten Lippen,
Wie ein Blick der Hoffung weckt.
Wie ein Licht auf steilen Klippen,
Wie ein Erdteil neu entdeckt.
Wie der Frühling, der Morgen,
Wie ein Lied wie ein Gedicht.
Wie das Leben, wie die Liebe,
Wie Gott selbst das wahre Licht

So ist Versöhnung, so muss der wahre Friede sein.
So ist Versöhnung, so ist vergeben und verzeih’n.

  • Worte aus Psalm 103 (in leichter Sprache von der Landeskirche Baden-Württemberg)

Lobe Gott, meine Seele! Alles in mir soll Gott loben!

Erinnere dich immer wieder daran! So viel Gutes hat Gott für dich getan!

Du lebst anders als Gott es will. Du machst Fehler. Aber Gott vergibt dir!

Lobe Gott, meine Seele! Alles in mir soll Gott loben!

Du wirst manchmal krank. Aber Gott heilt dich!

Du denkst: Dein Leben ist sinnlos. Doch Gott rettet dich!

Lobe Gott, meine Seele! Alles in mir soll Gott loben!
Der Herr vergibt dir. Er kümmert sich um dich.

Er schmückt dich mit seiner Liebe. Wie eine Krone den König schmückt.

Da freust du dich und lachst. Du hast Kraft wie ein junger Adler.

Lobe Gott, meine Seele! Alles in mir soll Gott loben!

Gott kümmert sich um Menschen, die leiden. Er hilft ihnen.

Gott hat viel Geduld. Er liebt sie sehr.

Wir leben manchmal falsch. Aber Gott vergibt uns!

Nur für kurze Zeit ist er wütend. Aber seine Liebe ist unendlich.

Lobe Gott, meine Seele! Alles in mir soll Gott loben!

Der Himmel über der Erde ist groß. Genauso groß ist Gottes Liebe.

Er liebt alle Menschen. Zwischen Morgen und Abend ist eine lange Zeit.

Am Morgen schon machen wir Fehler.

Doch Gott hat sie am Abend schon lange vergeben.

Eltern kümmern sich um ihre Kinder. Genauso kümmert sich Gott um alle Menschen.

Lobe Gott, meine Seele! Alles in mir soll Gott loben!

  • Geschichte: „Vom Verlorenen Sohn“ (Lukas 15,11-32 in der Übersetzung der Basisbibel)

Dann sagte Jesus:

»Ein Mann hatte zwei Söhne.

Der jüngere sagte zum Vater: ›Vater, gib mir den Teil der Erbschaft, der mir zusteht.‹

Da teilte der Vater seinen Besitz unter den Söhnen auf.

Ein paar Tage später machte der jüngere Sohn seinen Anteil zu Geld und wanderte in ein fernes Land aus. Dort verschleuderte er sein ganzes Vermögen durch ein verschwenderisches Leben. Als er alles ausgegeben hatte, brach in dem Land eine große Hungersnot aus.
Auch er begann zu hungern. Da bat er einen der Bürger des Landes um Hilfe. Der schickte ihn aufs Feld zumSchweinehüten. Er wollte seinen Hunger mit denFutterschotenstillen, die die Schweine fraßen. Aber er bekam nichts davon.

Da ging der Sohn in sich und dachte: ›Wie viele Arbeiter hat mein Vater und sie alle haben reichlich Brot zu essen. Aber ich komme hier vor Hunger um. Ich will zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen:

Vater, ich habe Schuld auf mich geladen – vor Gott und vor dir. Ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn genannt zu werden. Nimm mich als Arbeiter in deinen Dienst.‹

So machte er sich auf den Weg zu seinem Vater.

Sein Vater sah ihn schon von Weitem kommen und hatte Mitleid mit ihm. Er lief seinem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.

Aber sein Sohn sagte zu ihm: ›Vater, ich habe Schuld auf mich geladen – vor Gott und vor dir. Ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn genannt zu werden.‹

Doch der Vater befahl seinen Dienern: ›Holt schnell das schönste Gewand aus dem Haus und zieht es ihm an. Steckt ihm einen Ring an den Finger und bringt ihm Sandalen für die Füße. Dann holt das gemästete Kalb her und schlachtet es:

Wir wollen essen und feiern! Denn mein Sohn hier war tot und ist wieder lebendig. Er war verloren und ist wiedergefunden.‹

Und sie begannen zu feiern.

Der ältere Sohn war noch auf dem Feld. Als er zurückkam und sich dem näherte, hörte er Musik und Tanz. Er rief einen der zu sich und fragte:

›Was ist denn da los?‹

Der antwortete ihm: ›Dein Bruder ist zurückgekommen! Und dein Vater hat das gemästete Kalb schlachten lassen, weil er ihn gesund wiederhat.‹

Da wurde der ältere Sohn zornig. Er wollte nicht ins Haus gehen.

Doch sein Vater kam zu ihm heraus und redete ihm gut zu.

Aber er sagte zu seinem Vater: ›Sieh doch: So viele Jahre arbeite ich jetzt schon für dich! Nie war ich dir ungehorsam. Aber mir hast du noch nicht einmal einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden feiern konnte. Aber der da, dein Sohn, hat dein Vermögen mit Huren vergeudet. Jetzt kommt er nach Hause, und du lässt gleich das gemästete Kalb für ihn schlachten.‹

Da sagte der Vater zu ihm: ›Mein lieber Junge, du bist immer bei mir. Und alles, was mir gehört, gehört auch dir.
Aber jetzt mussten wir doch feiern und uns freuen: Denn dein Bruder hier war tot und ist wieder lebendig. Er war verloren und ist wiedergefunden.‹

  • Worte zur Geschichte

Ich denke an die überschwängliche Freude des Vaters bei der Rückkehr des verlorenen Sohnes. Ich denke an die unendliche Erleichterung des wiederkehrenden Sohnes und auch an den bitteren Neid des anderen, des treueren Sohnes.

Meine Kinder sind zwischenzeitlich groß. 20, 25 und 27 Jahre alt.

Zwei sind hinausgezogen in die Welt, um ihren Weg zu gehen.

Mal besser und mal schlechter ist es bisher gelungen.

Wie reagiere ich aber, wenn ein Kind heimkommt und das Großwerden hat noch nicht so funktioniert. Fange ich gleich mit Vorwürfen und Besserwissen an oder kann ich einfach wie der Vater in der Geschichte meine Arme ausbreiten, all meine Enttäuschungen zu Seite schieben, mein Kind in den Armen halten und ein Freudenfest feiern.

Was bei Menschen oft nicht mehr geht, bei Gott ist es möglich. –

Das ist die Botschaft des 3. Sonntags nach Trinitatis.

Gott will nicht, dass Menschen verloren gehen.

Er lässt sie ihre Wege suchen und ihre Fehler machen.

Doch wie der gute Vater lässt Gott sie nicht fallen:

Wartet, geht entgegen, versöhnt sich und feiert ein Fest für den wiedergefundenen Sohn.

Also, lassen wir unsere Kinder groß werden, lassen wir sie etwas ausprobieren, auch wenn es vielleicht schief geht. Sie sollen ihre Erfahrungen sammeln und wissen, dass wir für sie da sind. Ganz egal was passiert. Wir warten auf sie, wir sind bereit zur Versöhnung, wir breiten die Arme aus und freuen uns, wenn sie wieder zu uns kommen.

Und dann haben wir ja noch diesen Neid des älteren Sohns, der die ganze Zeit treu bei seinem Vater geblieben ist und alles für ihn gemacht hat.

Wieder fallen mir meine drei Kinder ein. Als Eltern hat man es auch nicht leicht und macht so manches falsch. Wir sollten lernen unseren Kindern einfach öfters zu sagen, wie lieb wir sie haben, wie dankbar wir sind, dass sie für uns da sind.

Wir sollten lernen, aufmerksam zu sein auch für Kleinigkeiten, welche von unseren Kindern für uns gemacht werden. Unsere Aufgabe ist es, dass sich unsere Kinder gleichberechtigt und gleich geliebt fühlen. Hoffen wir, dass wir es schaffen, dass sie keinen Neid und Hass gegeneinander verspüren, sondern sich am Glück des anderen mitfreuen können.

Denn Gott wünscht sich, dass alle, die nicht verloren waren, sich freimachen von Neid und Hass, er wünscht sich Versöhnung und dass sich alle mitfreuen.

  • Füreinander und miteinander beten

– Wir beten für alle Menschen, die von zu Hause weggelaufen sind und sich nicht mehr zurücktrauen, schenke ihnen den Mut zur Umkehr.

– Wir beten für alle Menschen, die sich gestritten haben und sich nicht versöhnen können, hilf ihnen, dass sie miteinander wieder sprechen können.

– Wir beten für alle Menschen, die von Neid und Hass gefangen sind. Hilf ihnen, dass sie sich mit anderen freuen können.

– Wir beten für alle Menschen, die sich nach einer Umarmung sehnen. Schenke uns die Hoffnung, dass dies bald wieder möglich ist.

– Gott, du liebst mich auch wenn ich falsche Entscheidungen treffe und von dir weggehe. Danke, dass ich immer wieder zu dir zurückkommen darf.

  • Vaterunser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

  • Segen

Es segne und behüte uns der allmächtige und barmherzige
Gott, + Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.
Amen.

(Gemeindepädagogin Ulrike Simm & Pfarrer Olaf Wisch)

Hoffnungssteine & Bücher- und Spieletisch


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Unsere Gemeindepädagogin Ulrike Simm grüßt Sie und Euch in diesem kurzen Video mit einer schönen Idee.

Sie können das Video herunterladen oder direkt bei YouTube ansehen.

Zehn Tage später hat sich eine Reihe von Hoffnungssteinen angesammelt:

Mit der Zeit werden es immer mehr Zeichen der Hoffnung. Sehen Sie selbst:

23.04.2020
02.05.2020
08.05.2020
12.05.2020

Im Vorraum der Lutherkirche hat unsere Gemeindepädagogin ein neues Angebot eingerichtet, um in den Zeiten der Distanz für etwas Abwechslung zu sorgen:

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (04.03.2020)

Zu Beginn seiner März-Sitzung blickte der Gemeindekirchenrat zunächst auf vergangene Veranstaltungen zurück. Als sehr erfreulich wurde dabei festgestellt, dass der Faschingsgottesdienst auch in diesem Jahr auf eine breite Resonanz traf. Insbesondere eher kirchenferne Personen sowie viele Kinder unseres Kindergartens zählten zu den Besuchern.

Inhaltlich standen diesmal viele – in ihrer Einzelheit freilich nicht unwichtige – Kleinigkeiten auf der Tagesordnung.

So werden für die Gemeindearbeit zehn neue Bibeln der aktuellen Luther-Übersetzung angeschafft. Für den Vorraum der bald sanierten Sakristei in der Kirche sollen Stahlschränke angeschafft werden, sodass die Küster und insbesondere das Technikteam ihre Utensilien künftig sicher verstauen können. Über die weitere Gestaltung der Sakristei wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

Auch wurde wieder über verschiedene Termine beraten. Erfreulich ist, dass es auch in diesem Jahr wieder mindestens eine Ausstellung in der Kirche geben wird. Ab Mitte Mai werden zunächst Werke von Schüler*innen des Wettiner Burg-Gymnasiums zu sehen sein.

Am Ende der Sitzung konnte der erfreuliche Beschluss über die Wiederaufnahme eines Gemeindegliedes gefasst werden.

Martin Kötters

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (19.02.2020)

Den Schwerpunkt der Februarsitzung bildete ein auf den ersten Blick eher nüchternes Thema: der Haushalt für das Kalenderjahr 2020.

Der vom Finanzausschuss erarbeitete Entwurf wurde von Frau Klotz präsentiert und umfangreich diskutiert. Einen Schwerpunkt in diesem Jahr bilden dabei die geplanten Bau- und Renovierungsmaßnahmen (z.B. die neuen Fenster im Kleinen Saal).

Der vorgelegte Haushaltsplan wurde einstimmig beschlossen.

Darüber hinaus war die Internetseite der Gemeinde erneut Gegenstand der Beratungen. Aus zwei vorliegenden Angeboten zur technischen Betreuung und Wartung wählte der GKR einstimmig eines aus. Ausfälle der Seite, wie sie in den vergangenen Monaten aufgetreten waren, können zukünftig hoffentlich vermieden werden.

Weitere Beratungsgegenstände bildeten verschiedene Bauangelegenheiten sowie Absprachen zu kommenden Veranstaltungen.

Bereits jetzt können Sie sich den Termin der diesjährigen Gemeindeversammlung vormerken: Diese wird am Sonntag, dem 08. November stattfinden. Nähere Informationen wird es freilich erst zu einem späteren Zeitpunkt geben.

Martin Kötters

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (15.01.2020)

Die erste Sitzung des Gemeindekirchenrates im neuen Jahr in den Räumen der Kinderkirche war geprägt von einer entspannten, aufgeschlossenen und engagierten Atmosphäre.

Die Themen waren zum einen der Rückblick auf die Advents- und

Weihnachtszeit, zum anderen gab es einige Dinge zu besprechen, die unseren Bauausschuss noch beschäftigen werden.

Wir haben uns außerdem über die Sicherung der Internetseite unserer Gemeinde ausgetauscht. Dazu gab es noch einen fröhlichen Beschluss über die Neuaufnahme eines Gemeindegliedes.

Nach dem Abendsegen gingen wir gegen 21 Uhr auseinander.

Katharina Karg

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (03.12.2019)

Anfang Dezember versammelte sich der neu gewählte Gemeindekirchenrat zu seiner konstituierenden Sitzung.

Am Anfang der Legislatur standen zunächst einige personelle Fragen auf der Tagesordnung. In jeweils geheimen Abstimmungen wurden Frau Katharina Karg zur Vorsitzenden, Herr Martin Kötters zum 1. Stellvertreter sowie Herr Pfr. Olaf Wisch zum 2. Stellvertreter gewählt. In der Kreissynode wird die Gemeinde durch Herrn Wulf-Peter Kötters vertreten werden.

Ebenso wurde über die Besetzung der verschiedenen Ausschüsse der Gemeinde besprochen.

Die Sitzungen des GKR werden künftig an jedem ersten Mittwoch eines Monats stattfinden. Freilich kann es zu Ausnahmen kommen – die genauen Termine werden im Boten veröffentlicht.

Inhaltliche Besprechungspunkte dieser ersten Sitzung waren u.a. ein Antrag auf Aufnahme in die EKM sowie in unsere Gemeinde, der Verteilung der Aufgaben für die Christvespern am Heiligen Abend sowie die Installation eines Verbrennungsschutzes an den Heizungsrohren in den Räumen der Kinderkirche.

Martin Kötters

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

In den Sitzungen der Monate Februar und März standen die Tätigkeitsberichte von Pfarrer Bucher und Seniorenbegleiterin Frau Kranich zur Debatte. Beide sprachen detailliert über ihre Arbeit in der Gemeinde. Dabei kamen es auch zu Gesprächen über mögliche Arbeitsfelder, die bisher nicht im Blick sind. Pfarrer Bucher wies daraufhin, dass wir Möglichkeiten der Kontaktnahmen mit Initiativen in Wohngebieten, z.B. der Bürgerinitiative „Am grünen Feld“ noch ausbauen können.

Frau Kranich betonte, dass mehr Besuche bei betagten Senioren der Gemeinde nötig seien, wofür jedoch der zeitliche Umfang ihrer Anstellung nicht ausreicht. Außerdem wurden der Termin für die Wahl zum Gemeindekirchenrat und die Größe des zukünftigen Gemeindekirchenrates festgelegt.

Die Sanierung einiger Fenster im Wohnhaus und weitere Sanierungsmaßnahmen in den Nebenräumen der Kirche wurden besprochen. Auch die Vorbereitungen zum 90. Kircheweihjubiläum im Herbst standen auf der Tagesordnung.

Gudrun Naumann

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

In den Sitzungen der Monate Juni und Juli wurde die Haushaltsrechnung für das Jahr 2017 abgenommen und bestätigt. Sorge bereitet uns der geringere Gemeindebeitrag / Kirchgeld des vergangenen Jahres. Es kamen 15.057,75 € ein (2016 waren es 17.850,00 €). Herzlich bitten wir deshalb darum, dass Sie ihren Gemeindebeitrag überweisen oder bar im Gemeindebüro zahlen. Allen Gemeindegliedern, die dies für das laufende Jahr schon getan haben, danken wir sehr.

Die Zweckbestimmungen für die frei verfügbaren Kollekten im zweiten Halbjahr wurden festgelegt.

Ausführlich wurde über die brandschutztechnische und bauliche Entwicklung des Kindergartens beraten.

Für die Ausstellung mit dem Bilderzyklus „Die zehn Gebote“ von Bernd Baumgart, der ab 18. August in der Kirche zu sehen ist, mussten ein Leihvertrag und ein Versicherungsvertrag erstellt werden. Hier konnten wir auf die Hilfe des Kreiskirchenamtes zurückgreifen.

Notwendige Arbeiten zur Sicherung der Bäume auf dem Grundstück müssen veranlasst und dazu die entsprechenden Angebote von Firmen eingeholt werden.

Ebenso beschäftigten uns die Gestaltung der „Nacht der Kirchen“ und des Tages des „Offenen Denkmals“.

 

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

„Unser gemeinsamer Weg im Süden“

Unter diesem Arbeitsthema trafen sich am Wochenende 16. – 18. Februar die Gemeindekirchenräte und hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinden Am Gesundbrunnen, Wörmlitz/Böllberg und Luther in Zwochau. Schon in der ersten Arbeitseinheit am Freitag Abend merkten wir: Unsere Wahrnehmung, wie gut oder schlecht die Zusammenarbeit unserer Gemeinden funktioniert, ist ganz unterschiedlich. Und es ist wichtig, dass wir uns besser kennenlernen und vertrauen! Am Samstag durften wir träumen und Visionen entwickeln, wie unsere Gemeinden 2030 wohl aussehen werden. Nicht jedem fiel das leicht, zu stark bedrückten die Probleme und Aufgaben des Hier und Jetzt. Doch heraus kamen letztendlich durchaus bodenständige Vorstellungen über ein gelingendes Miteinander. Eine überaus kreative Gruppe hatte mit Bausteinen unsere Region nachgebaut und ließ einen Elektro-Bus zwischen den Gemeinden fahren, um das Zueinander kommen zu erleichtern. An einer anderen Stelle fand sich ein Familienzentrum und dort wurde auf das notwendige „Nach-Außen-Gehen“ unserer Gemeinden hingewiesen. Danach begaben wir uns wieder ins Heute und beschäftigten uns sehr intensiv mit Fragen wie: „Was macht mir Angst?“, „Wo sehe ich Probleme?“, „Wo gibt es andererseits Ressourcen?“ oder „Worauf bekomme ich Lust bei dem Gedanken an einen gemeinsamen Weg unserer Gemeinden?“ Es herrschte eine wunderbar offene und ehrliche Athmosphäre, sowohl während der Arbeitseinheiten als auch bei den Gesprächen zwischendurch. Eine gute Grundlage für eine gute Zusammenarbeit, wie alle einmütig feststellten.

Bei allem intensiven Arbeiten kamen auch das Singen und der Spass nicht zu kurz. Besonders beim geselligen Abend am Samstag konnten alle ihr Talent beim Singen in gemischten Chören und der spontanen choreografischen Darstellung von Liedern zeigen.

Ein detaillierter Bericht über das Wochenende liegt in der Gemeinde aus. Wir freuen uns über ihre Nachfragen und Rückmeldungen darauf!

Lichtobjekt „Lutherkirche“


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NEUE AUFLAGE ab sofort erhältlich!

Der hallesche Künstler Franz Gabriel Walther hat für seine Serie der „Lichtobjekte“ ein neues Motiv kreiert – die Lutherkirche und sakrale Gebäude in ihrer Nachbarschaft.

Diese zierlichen Tischleuchten für Kerzen oder kleine LED-Ketten sind  wunderbar gestaltet mit Bildern von der Lutherkirche, der Kirche zur Heiligsten Dreieinigkeit mit dem Wasserturm Süd, der Johanneskirche und der Kapelle des Südfriedhofes.
Das Besondere an diesen kleinen Kunstwerken sind die ausgestanzten filigranen Öffnungen, die den Betrachter glauben machen, dass einige Fenster hell erleuchtet sind, der Mond scheint und die Sterne leuchten oder aus einer geöffneten Tür das Licht herausdringt.

Diese Lichtobjekte sind nicht nur ein ausgefallenes Geschenk für liebe Menschen, auch für den eigenen Tisch sind sie, gerade wenn die Tage kürzer werden, ein stimmungsvolles Detail.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse an den „Lutherkirche“-Lichtobjekten! Die zweite Auflage steht ab sofort zur Verfügung.

In der Luthergemeinde können die Lichtobjekte dann wieder gegen eine Spende von 12,00 € pro Stück erworben werden. Im Anschluß an die Gottesdienste oder während der Sprechzeiten des Gemeindebüros (Dienstags von 16-17.30 Uhr und Mittwochs von 10-12 und 17 – 18.30 Uhr).

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (GKR)

Der Gemeindekirchenrat hat in seiner Sitzung am 25. August Pfarrer Olaf Wisch als neuen Pfarrer für die Luthergemeinde gewählt. Pfarrer Wisch wird seinen Dienst am 1. Dezember antreten. Am 3. Advent (17.Dez.) um 14.00 Uhr wird Pfarrer Wisch in der Lutherkirche in sein Amt eingeführt. Die Pfarrwohnung im Erdgeschoss des Pfarrhauses wird zur Zeit saniert. Desweiteren hat der GKR im September ein Konzept zur Nutzung der Gemeinderäume durch den Verein „Ökumenische Initiative ZEITPATEN e.V.“ erabeitet, mehre Anfragen für Termine zur Nutzung der Kirche für Konzerte sowie die Vorbereitung des Denkmaltages und weiter Veranstaltungen in den kommenden Wochen besprochen. Gudrun Naumann

Gottesdienst

Konfirmationsgottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst am Pfingstfest

Am Pfingstfest erleben die Freunde Jesu die Kraft des Heiligen Geistes, der ihnen Mut und Vertrauen gibt die Erfahrungen, die sie mit Jesus und seiner Botschaft gemacht haben, an die Menschen in Jerusalem weiter zu geben. Von dort aus breitete sich die Botschaft von Jesus immer weiter aus. Deshalb gilt das Pfingstfest auch als Geburtstag der Kirche.

Wochenspruch für die Pingstwoche: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ (Sacharja  4,6)

Die Kollekte ist für das Evangelische Schulwerk /Schulgeldsozialfonds bestimmt.

Gottesdienstleitung: Pfarrer M. Brien / Gemeindepädagogin U. Simm

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat zur Pfarrstellenbesetzung

In einer Sondersitzung am 24. April hat der GKR eine Bewerberin und zwei Bewerber um die Besetzung unserer Pfarrstelle ausgewählt.
Sie werden sich in den kommenden Wochen in je einem Gemeindeabend und einem Gottesdienst der Gemeinde vorstellen.
Da zwei Gemeindeabende noch im Mai stattfanden, haben wir mit Plakaten und Handzetteln im Gottesdienst und in den Gemeindegruppen informiert. Der dritte Gemeindeabend findet am Mittwoch, 7. Juni, 19.00 Uhr statt.

Die Vorstellungsgottesdienste finden
am 23. Juli um 10.00 Uhr (Pfarrer Friedrich Wegner),
am 30. Juli um 14.00 Uhr (Pfarrerin Christine Eva Behrend) und
am 6. August um 10.00 Uhr (Pfarrer Olaf Wisch) statt.

Im Anschluss an die Gottesdienste finden unter Leitung von Superintendent Kant Gespräche mit den Bewerbern statt, zu denen Sie herzlich eingeladen sind. Alle Fragen zur Person, der Motivation für die Bewerbung, zur bisherigen Arbeit etc. können hier gestellt werden.
Bis zum 23. August können Sie Ihre Eindrücke zu den einzelnen Bewerbern schriftlich in einem Briefkasten, der im Gemeindehaus vor dem Büro angebracht ist, hinterlegen.

Am 25. August werden die hauptberuflichen Mitarbeiter der Gemeinde ihr Votum abgeben und Ihre (hoffentlich) zahlreichen Voten verlesen werden. Danach wählt der Gemeindekirchenrat in geheimer Wahl einen der Bewerber oder die Bewerberin aus.

Bitte nehmen Sie die Möglichkeiten zum Kennenlernen der Bewerber wahr und äußern Sie Ihre Meinung. Die Neubesetzung unserer Pfarrstelle ist für uns ein sehr wichtiger und verantwortungsvoller Vorgang.   Gudrun Naumann

Ökumenische Initiative ZEITPATEN e.V.

Seit Ende April ist die Ökumenische Initiative ZEITPATEN ein bestätigter, amtlich eingetragener Verein. Diese Initiative in der Flüchtlingshilfe ist ja „ein gemeinsames Kind“ der Pfarrei St. Franziskus und der Luther-gemeinde.
Darauf sind wir sehr stolz.
Damit die sinnvolle und notwendige Integrationsarbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer künftig gut weiter geführt und eben auch finanziert werden kann, war die Gründung eines Vereins notwendig.
Die Luthergemeinde wird im Vorstand des Vereins von Karola Otto vertreten.
Sehr dankbar sind wir, wenn Sie die Arbeit des Vereins „Ökumenische Initiative ZEITPATEN e.V.“ unterstützen: als ehrenamtliche Mitarbeiter bzw. mit einer Geld- oder Sachspende.
Ansprechpartnerin ist die Koordinatorin Henriette Lattorff
(E-Mail: henriettelatorff@gmx.de).

Seniorenfahrt nach Wittenberg zum Asisi-Panometer


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Schlechtes Wetter und Eiseskälte konnte uns die Laune nicht verderben und so stiegen wir am Mittag des 18. April frohen Mutes in den Bus, der uns nach Wittenberg zum Panometer bringen sollte.

Frau Kranich erzählte uns unterwegs viel vom bewegten Leben des Künstlers Jadegar Asisi (Der seine Schulzeit in Halle verbrachte!) und brachte uns auch die Entstehung des Wittenberger Panoramabildes nah. So gingen wir gut vorbereitet in die Ausstellung.

Die vielen Details, die mittelalterliche Geräuschkulisse, der Wechsel von Tag und Nacht und der Blick von der Aussichtsplattform auf das alte Wittenberg nahmen uns dann aber doch den Atem! Was gab es nicht alles zu entdecken: Luther beim Predigen, der Einzug des Kurfürsten in die Stadt, Martin und Katharina im Kreise der Familie, eine Hexenverbrennung, Bauern beim Handeln und so vieles mehr!

Die kleine Kaffeepause mit warmen Apfelkuchen war da eine willkommene Gelegenheit, um sich über all die Eindrücke auszutauschen und sich vor der Besichtigung der Schloßkirche ein wenig auszuruhen.

Auch die Fahrt zurück nach Halle, verging wie im Flug, mit einem kleinen Lutherquiz, Lutherwitzen und dem ortskundigen Busfahrer, der viel zu erzählen wusste über die Dörfer und Städte, durch die wir auf dem Rückweg kamen.

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

Der Gemeindekirchenrat traf sich am 4. April. Wie immer gab es die Rückschau auf das Gemeindeleben der letzten Wochen. Diesmal ging es z.B. um die Resonanz auf die letzte Familienkirche, die ökumenische Bibelwoche und den Vorstellungsgottesdienst unserer Konfirmanden.
Auch über Ihre Erfahrungen und Ihre Meinung zum Gemeindeleben würden wir uns freuen – schreiben Sie uns unter
Kontakt aufnehmen
Für die nächsten Wochen galt es, letzte Absprachen für Abschiedsgottesdienst von Frau Lattorff und das Zusammensein danach zu treffen. Für mögliche Arbeiten zum Frühjahrsputz am 8.April hatte unser Hausmeister, Herr Meißner, eine Liste vorbereitet. Die weitere Arbeit der, in unserer Gemeinde tätigen „Zeitpaten“ stand auf der Tagesordnung.
Und unter „Verschiedenes“ gab es Anfragen, Termine und auch Informationen über die nächsten Schritte für die Neubesetzung unserer Pfarrstelle.
Das Lied „Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden“ begleitete uns auf unserem Heimweg.
Katharina Karg

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (GKR)

In den Sitzungen des GKR im Februar und März haben unsere Kindergartenleiterin, Frau Jung und die Gemeindepädagogin, Frau Simm über ihre Tätigkeit in der Gemeinde berichtet. Frau Jung berichete über die sehr heterogene Belegung des Kindergartens. Neben Kindern mit Migrationshintergrund aus verschiedenen Ländern, werden auch Kinder mit besonderem Förderbedarf und Kinder aus sozial schwierigen Familien betreut. Das macht die Arbeit nicht leicht, denn die Kinder sollen nicht nur betreut, sondern auch gebildet werden.

Im Bericht von Frau Simm stand die Freude über viel gelungene Arbeit mit Kindern und Famlien im Vordergrund. Besonders der monatlich stattfindende Frauenkreis macht viel Freude. Für die Gottesdienste der „Familienkirche“ wünscht sie sich die Teilnahme von mehr Familien.

Weiterhin standen die Sanierung der Pfarrwohnung sowie die Planung der Gemeindearbeit während der Zeit der Vakanz auf der Tagesordnung.

Kirchentag auf dem Weg Halle/Eisleben


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Helfer gesucht: Werden Sie Teil der Kirchentagsgemeinschaft

Wer einmal Kirchentagsluft geschnuppert hat, wird diesen „Duft“ nie vergessen. Sie oder er wird Teil einer Gemeinschaft, die sich seit Jahrzehnten ungebrochenen Interesses erfreut. Vom 25.-28. Mai 2017 haben auch Sie beim Kirchentag auf dem Weg in Halle/Eisleben Gelegenheit eine ordentliche Prise Kirchentagsluft einzuatmen.

Und am besten erlebt man das Kirchentagsfeeling beim aktiven Mittun. Denn trotz aller Professionalität, dieses besondere Format lebt vom Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Ob am Verkaufsstand oder als Pressebetreuer, ob beim Catering oder als Einlasskontrolleur, ob als Shuttlefahrer oder Aufbauhelfer. Jeder kann nach seinen Fähigkeiten und (meist) auch Wünschen eine spannende Aufgabe beim Kirchentag finden. Und das schönste ist, man kann außerhalb seiner Dienstzeiten zum Preis eines Tagestickets gemeinsam mit anderen drei Tage lang feiern, diskutieren und seinen Glauben leben. Dazu gibt´s das begehrte Helfer-Halstuch, die kostenfreie Nutzung des ÖPNV´s und leckere Verpflegung mit interessanten Gesprächen in unserer Helferzentrale.

Noch Fragen? Kein Problem. Sandy Fiedler, die Referentin für das Reformationsjubiläum im Evangelischen Kirchenkreis Halle-Saalkreis, steht Ihnen gern Rede und Antwort. Und wer Lust hat, kann sich auch gleich hier anmelden. Das ist natürlich auch online unter www.kirchenkreis-halle-saalkreis.de/helfen möglich.

 

Kirchentag auf dem Weg Halle/Eisleben: Überraschend anders

Was verbinden Sie mit Kirchentag? Wahrscheinlich denken Sie an außergewöhnliche Gottesdienste, inspirierende Bibelarbeiten, energiegeladene Konzerte, fesselnde Theateraufführungen, meinungsbildende Diskussionsrunden und einnehmende Mitmachangebote. Aber was ist mit dröhnenden Hip-Hop-Beats, Graffiti-Workshops, Krimilesungen auf dem Gottesacker oder I,Slam – einem muslimisch geprägtem Poetry-Slam?

Zugegeben letztgenannte Veranstaltungsformate gehören nicht gerade zu den Kirchentagsklassikern. Aber der Kirchentag auf dem Weg Halle/Eisleben will mit seinem Angebot an den Tagen vom 25.-28. Mai 2017 mehr sein als klassisch. Er eint nicht nur zwei Städte, sondern verbindet programmatisch Bewährtes mit Moderne. Sandy Fiedler, verantwortliche Koordinatorin für die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum: „Wir laden Sie ein einen außergewöhnlichen, wie spannenden Kirchentag in Halle und Eisleben zu genießen, den es so noch nie bei uns gegeben hat –auf jeden Fall ein Ereignis, das man nicht verpassen sollte.“

Überzeugen auch Sie sich vom Programm unter www.kadw2017.de. Tickets gibt es online oder in der halleschen Stadtinformation (Marktplatz).

Kirchentag auf dem Weg in Halle und Lutherstadt Eisleben: Ein Programm der Vielfalt

Gemeinsam den Glauben feiern, bedenken und gestalten. Und das über Gemeinde- und Kirchenkreisgrenzen hinweg. Mit dem Kirchentag auf dem Weg 2017 in Halle/Eisleben wollen wir genau das tun. Vom ersten Ton der Opernhaus-Inszenierung „Luther – Das Kantatenprojekt“ am 25. Mai 2017 bis zum Erlöschen des letzten Lichts der Marktkirchenillumination „luthERleuchtet“ am 27. Mai 2017 werden 250 abwechslungsreiche Programmpunkte Besucherinnen und Besucher von nah und fern in ihren Bann ziehen.

Was gibt es nicht alles zu erleben. Die ganze Bandbreite in wenigen Worten darzustellen ist fast unmöglich. Von Willkommensfest, Konzerten, Lesungen, Bibelarbeiten, Theater und Musicals, Familienkirchentag, Kirchennacht, (Kunst-) Andachten bis hin zu Workshops, Podiumsdiskussionen und der Verleihung des 4. Fotokunstpreises des Evangelischen Kirchenkreises Halle-Saalkreis erstreckt sich das Veranstaltungsangebot. Margot Käßmann und Bischöfin Ilse Junkermann werden als Bibelarbeiterinnen aktiv sein, Gerhardt Schöne den Lindenhof der Franckeschen Stiftungen mit Musik erfüllen, Chris Lass den halleschen Marktplatz zum grooven bringen und Ingo Bracke die Marktkirche erstrahlen lassen. All das ist nur die Spitze eines vielschichtigen Programm-Berges.

Überzeugen auch Sie sich vom Programm unter www.kadw2017.de. Tickets gibt es online oder in der halleschen Stadtinformation (Marktplatz).

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat – Februar 2017


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Im Hinblick auf die Vakanzvertretung und die anschließende Neubesetzung unserer Pfarrstelle hat sich der Gemeindekirchenrat in einer Sondersitzung damit beschäftigt, für diese Übergangs- und Neubeginnzeit die Strukturen in unserer Gemeinde gut zu organisieren. Unter der Mitwirkung möglichst vieler Gemeindeglieder sollen die bestehenden Aufgabengebiete und Angebote, die das lebendige Gemeindeleben in unserer Luthergemeinde ausmachen, verantwortlich mit verwaltet und mit gestaltet werden. Wir haben ja, Gott sei Dank, schon einen großen Schatz engagierter, mitdenkender und mitarbeitender Gemeindeglieder! Aber wir wissen auch, es gibt einige Aufgabengebiete, die auf weitere Helferinnen und Helfer angewiesen sind.
Wir sind sicher, es gibt Aufgaben, an denen Sie Interesse haben. In unserer Aktion „Helden auf Abruf“ finden Sie Angebote. Oder: Trauen Sie sich, sprechen Sie die Mitglieder des GKR an, und erleben Sie dann die Freude an dieser mitgestaltenden Teilnahme am Gemeindeleben unserer Luthergemeinde.

Gestempelte Briefmarken für die Neinstedter Anstalten


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Gerne möchten wir darauf hinweisen, dass in der Luthergemeinde auch weiterhin Briefmarken für die Neinstedter Anstalten gesammelt werden.

Bitte also keine benutzten Briefmarken wegwerfen, sondern einfach aus dem Umschlag rausreißen, sammeln und im Gemeindebüro abgeben, von wo aus sie dann nach Neinstedt weitergeleitet werden.

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (GKR)

In seiner Dezembersitzung hat der GKR die Haushaltsplanung für 2017 beraten und beschlossen.

Des weiteren wurde der Antrag auf Freigabe der Pfarrstelle zur Wiederbesetzung beschlossen und Text für die Ausschreibung der Pfarrstelle beraten und beschlossen.

Gründlich wurden die Vorbereitungen für die Christvespern am Heiligabend besprochen und das Helferteam für den Küsterdienst zusammengestellt.

Im Januar haben wir uns im Wesentlichen mit Ideen für die Vorbereitung der Nacht der Kirchen, die am 26. Mai im Rahmen des „Kirchentages auf dem Weg“ stattfindet, der Frage ob und unter welchen Sicherheitsvorkehrungen wir unsere Kirche im Sommer öffnen und Überlegungen zur inhaltlichen Planung unserer GKR-Sitzungen beschäftigt.

Gudrun Naumann