Die Seniorenarbeit

Kontaktsperre, sozialer Abstand, Funkstille …

Davon habe ich in den letzten zwei Monaten kaum etwas bemerkt. Im März verteilten wir einen kleinen Kartengruß, verbunden mit einem Hilfsangebot, an über einhundert Senioren unserer Gemeinde. Schon nach zwei Stunden bekam ich den ersten Anruf. Viele weitere folgten. Es ergaben sich vielseitige, manchmal auch sehr intensive Telefongespräche.

Für die meisten ist die Zeit ohne persönliche Begegnungen und ohne die gewohnten Aktivitäten doch sehr schwer auszuhalten, auch, weil wir nicht wissen, wie lange sich dies noch hinziehen wird. Aber ich habe auch gehört, dass viele sehr geborgen und aufgefangen in ihren familiären und nachbarschaftlichen Bindungen sind. Das macht mich froh.

Auch gefreut haben mich die Hilfsangebote von jungen Leuten, die sich über das Projekt Nächstenliebe des Kirchenkreises bei uns gemeldet haben. Einige konnte ich an unsere Senioren vermitteln. Vielen Dank dafür!

Auch unsere Osterbriefe haben große Resonanz gefunden: Ein Gruß von Herrn Pfarrer Olaf Wisch und ein Papier-Ei, auf das man Wünsche und Gedanken schreiben konnte. Wie viele Whatsapp- Bilder habe ich bekommen, mit Fotos von diesen Ostereiern!

Leider muss ich mitteilen, dass unsere Seniorenfreizeit nach Neuendettelsau nicht stattfinden kann. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben!!!

Ich freue mich auf die Zeit, wenn wir wieder alle beisammen sind! Den ersten Kuchen spendiere ich.

Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (2Tim 1,7).

Mit diesem Spruch grüßt Sie Ihre Seniorenbeauftragte Gerit Kranich

Bleiben Sie behütet!