Letzter Sonntag nach Epiphanias (29.01.)2023

  • Eröffnung

„Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“ Mit diesen verheißungsvollen Worten begrüßt uns der Prophet Jesaja in dieser Woche. Am Ende der Weihnachtszeit erinnert er uns noch einmal daran, was da geschehen im Stall bei Bethlehem. Ein Kind wird geboren, das das Licht Gottes an sich trägt. Mitten in der Finsternis dieser Welt.

  • Leucht uns selbst in dieser Welt – Ein Lied: „Morgenglanz der Ewigkeit“ (EG 450)
  1. Morgenglanz der Ewigkeit,
    Licht vom unerschöpften Lichte,
    schick uns diese Morgenzeit,
    deine Strahlen zu Gesichte
    und vertreib durch deine Macht
    unsre Nacht!
  2. Deiner Güte Morgentau
    fall auf unser matt gewissen,
    laß die dürre Lebensau
    lauter süßen Trost genießen
    und erquick uns, deine Schar,
    immerdar!
  3. Gib, daß deiner Liebe Glut
    unsre kalten Werke töte
    und erweck uns Herz und Mut
    bei erstandner Morgenröte,
    daß wir, eh wir gar vergehn,
    recht aufstehn!
  4. Ach du Aufgang aus der Höh,
    gib, daß auch am jüngsten tage
    unser leib verklärt ersteh
    und, entfernt von aller Plage,
    sich auf jener Freudenbahn
    freuen kann.
  5. Leucht uns selbst in dieser Welt,
    du verklärte Gnadensonne;
    führ uns durch das Tränenfeld
    in das Land der süßen Wonne,
    da die Lust, die uns erhöht,
    nie vergeht.
  • Fürchtet euch nicht Evangelium nach Matthäus im 17. Kapitel

Und nach sechs Tagen nahm Jesus mit sich Petrus und Jakobus und Johannes, dessen Bruder, und führte sie allein auf einen hohen Berg. Und er wurde verklärt vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia; die redeten mit ihm.
Petrus aber antwortete und sprach zu Jesus: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so will ich hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine. Als er noch so redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach:
Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!
Als das die Jünger hörten, fielen sie auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. Jesus aber trat zu ihnen, rührte sie an und sprach: Steht auf und fürchtet euch nicht! Als sie aber ihre Augen aufhoben, sahen sie niemand als Jesus allein. Und als sie vom Berge hinabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt von dieser Erscheinung niemandem sagen, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist. (Mt 17,1-9)

  • Weich und stark zugleich – Kurzgeschichte zur Verklärung Jesu

Heimlich ist sie mitgegangen. Drei seiner Jünger und er, ihnen ist sie gefolgt. Auf den Berg. Was haben sie vor? Auf einem hohen Berg? Wortlos gehen sie unter dem weiß bedeckten Himmel. Die Sonne hinter den hohen Wolken. Gebirge im Himmel. Berge unten und oben. Ein Plateau. Felsiger, flacher Kegel, die windflüchtigen Bäume im dünnen Erdreich. Dahinter versteckt sie sich. Hier, ganz oben. Er sondert sich ab, schaut seine Jünger an, in seinem weißen Gewand. Das war ihr als erstes aufgefallen, als er in ihrem Dorf erschien. Von oben bis unten gewebt. Eine Kostbarkeit, die passte nicht zu seiner unscheinbaren Gestalt, den nackten Füßen, dem einfachen Schuhwerk, zu seinen Gefährten, einfache Fischer vom See Genezareth. Hier oben strahlte es besonders. Seine weiße Farbe, als glühte sie auf, als leuchtete sie heller. Liegt es am Sonnenlicht in der dünneren Atmosphäre? Ist sie hier reiner als unten im Tal, wo die Feuer in den Häusern ihren Rauch in die Luft abgeben. Sie staunt. Seine Gefährten staunen. Es tut sich was. Ohne dass sich eine Veränderung feststellen ließe, die sie in Worte fassen könnte. Eine Regung, die ihr ganz eigen bleibt.
Dann bewegt er seine Lippen. Ein Gebet? Dann lauscht er. Als hörte er zu. Mitten in der Stille. Wohin richtet er seine Worte, die sie nicht hören kann. Auf was hört er? Oder bildet sie sich das alles nur ein?
Auch Petrus, einer der Gefährten, scheint etwas zu spüren. Mitten in die Stille hinein hört sie seine Stimme: Herr, hier ist gut sein! Willst du, so will ich hier drei Hütten bauen, dir eine, Mose eine und Elia eine.
Sie ist überrascht! Was sieht Petrus da? Hat Jesus doch nicht ins Leere gesprochen, war es doch kein Gebet zu Gott im Himmel. Mose, Elia, von denen hatte sie schon gehört, in der Synagoge. Oder ist es nur Petrus‘ Idee, die seiner inneren Bewegung entspringt. Die einer Hoffnung entspringt, die Jesus einordnet in die Geschichten des Volkes Israel?
Sie überlegt, ob sie hierbleiben wollte? Hier oben, in der dünnen Luft, fernab des Dorfes. Es kommt ihr einsam vor, dem Himmel so nah. Und doch kann sie Petrus auch verstehen. Hier geht etwas vor sich, was ihren Verstand übersteigt, ihr Herz rührt und Frieden verspricht.
Da verändert sich plötzlich das Licht. Reißt die dichte Wolkendecke auf, diese wundersame Wolkendecke, die in ihrer Weiße das Sonnenlicht nicht zu verdecken sondern weiter zu leiten scheint? Als ob sich dieses Weiß zum Weiß seines Gewandes gesellt. Als ob eine Verbindung zwischen dem Oben hier zu dem Oben dort hergestellt würde. Ihr möchte fast das Herz reißen, sie weint, weil sie plötzlich spürt, wie verlassen sie ist auf dieser Welt und doch in einer Wirklichkeit geborgen bleibt, die ihrem tiefsten Wunsch Erfüllung verspricht. Seine Jünger wenden ihren Blick ab. Geht es ihnen ähnlich? Erfüllt sie auch dieses widersprüchliche Gefühl von Einsamkeit und Geborgenheit. Aber nein, sie zittern! Vor Ehrfurcht? Oder vor Angst pressen sie ihre Gesichter auf den Boden? Was geschieht ihnen? Haben sie wieder die Stimmen gehört? Sie drückt sich dichter an den Baum, hinter dem sie versteckt liegt. Droht hier eine Gefahr? Kann sie ihr entgehen? Jesus aber breitet seine Arme aus und nimmt etwas in Empfang, dieses Licht, einen Gedanken, etwas, was er sieht oder hört? Ernst und Freude spiegeln sich auf seinem Gesicht. Es scheint, als ob ihm eine große Aufgabe gestellt würde, deren Verantwortung er sich bewusst und deren Würde ihm einen herrlichen Glanz verleiht.
Dann geht er zu seinen Jüngern, richtet sie auf, spricht ihnen Mut zu: Fürchtet euch nicht! Auch ihr sagt er das. Ob er es weiß, dass sie hier oben ist. Ihr Herz ist nun weich und stark zugleich. Sie bleibt hinter dem Baum. Aber innerlich richtet sie sich auf. Bleibt. In diesem Licht, das nun wieder dem gleicht, wie es zu Anfang war. Klar, dünn, weiß, irdisch. Die Sonne hinter einer dichten aber strahlend weißen Wolkendecke.
Jesus bricht auf mit seinen Jüngern. Langsam gehen sie wieder den Berg hinunter. Als sie an ihrem Baum vorbeikommen, scheint es ihr, als habe er ihr einen Blick zugeworfen. Sie nickt ihm zu. Ein Einverständnis.

Viel später harrt sie aus, unter dem Kreuz. Sie hat keine Stimmen gehört. Sie hat Gott nicht reden gehört. Sie hat nicht gehört als Gott zu Jesus sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören! Aber sie hat dieses Licht nicht vergessen. Und sein Gewand, hell wie die Wolken im Sonnenlicht. So unglaublich weiß! Dort oben auf dem Berg. Sie kann sich genau erinnern. Das Gefühl von Einsamkeit, überschattet von einer lichten Wolke, die Geborgenheit in der unhörbaren Stimme. Sie wusste also, dass das Kreuz nicht das Ende sein konnte. So finster und hoffnungslos es auch erscheinen mochte.

Amen.

  • Richte uns auf – Miteinander und füreinander beten

Gott im Himmel,
richte uns auf und ermutige uns
in dieser finsteren und trostlosen Welt.
Wir brauchen dein Licht angesichts des Krieges in der Ukraine.
Gibt es keinen anderen Weg zum Frieden
als die Lieferungen von Waffen und Panzern?
Wir meinten verstanden zu haben,
dass dein Weg des Friedens ein anderer ist.
Dein Geist führe alle, die Verantwortung dafür tragen.
Überall auf der Welt.

Barmherziger Gott,
ebenso siehst du die Angst und die Not der Vielen,
die im Iran für ihren Mut und ihren Willen, der Wahrheit zu dienen,
eingesperrt und gefoltert oder willkürlich getötet werden.
Wir bitten dich für sie alle und ihre Familien,
vor allem für die Frauen, die trotz großer Gefahr ihre Rechte einfordern,
weil niemand im Namen Gottes das Recht hat,
Menschen zu bedrängen, zu erniedrigen oder zu töten;

So bitten wir dich, Gott, der du uns nah bist,
für alle Menschen in unserem Land.
Stärke ihren Geist, richte sie auf,
dass sie die Schuld nicht bei den anderen,
sondern Wege suchen, sich wieder näher zu kommen.

Sei auf dem Weg mit uns in deinem Licht,
mit allen, die Krankheit, Einsamkeit und Trauer erdulden müssen.

Dein Sohn, Jesus Christus, ist durch den Tod gegangen,
auferstanden und hat uns verheißen,
dass wir uns nicht fürchten müssen.

Mit seinen Worten beten wir.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

  • Segen

Es segne und behüte uns der allmächtige und barmherzige
Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.
Amen.

(Pfr. Olaf Wisch)

Online-Angebote zu Weihnachtszeit und Jahreswechsel

  • Angebote der Luthergemeinde

Andacht (mit Audio) zu Heiligabend (Pfr. Olaf Wisch)

Andacht zum Christfest (Pfr. Olaf Wisch)

Andacht (mit Audio) zum Altjahrsabend (Pfr. Dr. Georg Bucher)

  • Angebote des Kirchenkreises

Die Weihnachtsgeschichte des Lukasevangeliums als Simpleshow:

Christvesper – Aufzeichnung aus der Johanneskirche und vom halleschen Bahnhof: am 24. Dezember ab 13 Uhr unter http://www.tvhalle.de abrufbar. Im Anschluss wird der Beitrag auch über die Mediathek verfügbar sein.

Online-Wandel-Gottesdienst am 1. Weihnachtsfeiertag: Ab 10 Uhr sehen Sie am 1. Weihnachtsfeiertag hier einen Onlinegottesdienst aus den Kirchen Lieskau, Dölau und Lettin.

  • Angebote der Landeskirche

Die Onlinekirche der EKM bietet ab 24. Dezember ein digitales Krippenspiel an. Besuchen Sie folgenden Link: https://onlinekirche.ekmd.de/projekte/christvesper-und-digitales-krippenspiel-der-onlinekirche.html

Lichtobjekt „Lutherkirche“

NEUE AUFLAGE ab sofort erhältlich!

Der hallesche Künstler Franz Gabriel Walther hat für seine Serie der „Lichtobjekte“ ein neues Motiv kreiert – die Lutherkirche und sakrale Gebäude in ihrer Nachbarschaft.

Diese zierlichen Tischleuchten für Kerzen oder kleine LED-Ketten sind  wunderbar gestaltet mit Bildern von der Lutherkirche, der Kirche zur Heiligsten Dreieinigkeit mit dem Wasserturm Süd, der Johanneskirche und der Kapelle des Südfriedhofes.
Das Besondere an diesen kleinen Kunstwerken sind die ausgestanzten filigranen Öffnungen, die den Betrachter glauben machen, dass einige Fenster hell erleuchtet sind, der Mond scheint und die Sterne leuchten oder aus einer geöffneten Tür das Licht herausdringt.

Diese Lichtobjekte sind nicht nur ein ausgefallenes Geschenk für liebe Menschen, auch für den eigenen Tisch sind sie, gerade wenn die Tage kürzer werden, ein stimmungsvolles Detail.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse an den „Lutherkirche“-Lichtobjekten! Die zweite Auflage steht ab sofort zur Verfügung.

In der Luthergemeinde können die Lichtobjekte dann wieder gegen eine Spende von 12,00 € pro Stück erworben werden. Im Anschluß an die Gottesdienste oder während der Sprechzeiten des Gemeindebüros (Dienstags von 16-17.30 Uhr und Mittwochs von 10-12 und 17 – 18.30 Uhr).

Gottesdienst

Konfirmationsgottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst am Pfingstfest

Am Pfingstfest erleben die Freunde Jesu die Kraft des Heiligen Geistes, der ihnen Mut und Vertrauen gibt die Erfahrungen, die sie mit Jesus und seiner Botschaft gemacht haben, an die Menschen in Jerusalem weiter zu geben. Von dort aus breitete sich die Botschaft von Jesus immer weiter aus. Deshalb gilt das Pfingstfest auch als Geburtstag der Kirche.

Wochenspruch für die Pingstwoche: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ (Sacharja  4,6)

Die Kollekte ist für das Evangelische Schulwerk /Schulgeldsozialfonds bestimmt.

Gottesdienstleitung: Pfarrer M. Brien / Gemeindepädagogin U. Simm

Ökumenische Initiative ZEITPATEN e.V.

Seit Ende April ist die Ökumenische Initiative ZEITPATEN ein bestätigter, amtlich eingetragener Verein. Diese Initiative in der Flüchtlingshilfe ist ja „ein gemeinsames Kind“ der Pfarrei St. Franziskus und der Luther-gemeinde.
Darauf sind wir sehr stolz.
Damit die sinnvolle und notwendige Integrationsarbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer künftig gut weiter geführt und eben auch finanziert werden kann, war die Gründung eines Vereins notwendig.
Die Luthergemeinde wird im Vorstand des Vereins von Karola Otto vertreten.
Sehr dankbar sind wir, wenn Sie die Arbeit des Vereins „Ökumenische Initiative ZEITPATEN e.V.“ unterstützen: als ehrenamtliche Mitarbeiter bzw. mit einer Geld- oder Sachspende.
Ansprechpartnerin ist die Koordinatorin Henriette Lattorff
(E-Mail: henriettelatorff@gmx.de).

Seniorenfahrt nach Wittenberg zum Asisi-Panometer

Schlechtes Wetter und Eiseskälte konnte uns die Laune nicht verderben und so stiegen wir am Mittag des 18. April frohen Mutes in den Bus, der uns nach Wittenberg zum Panometer bringen sollte.

Frau Kranich erzählte uns unterwegs viel vom bewegten Leben des Künstlers Jadegar Asisi (Der seine Schulzeit in Halle verbrachte!) und brachte uns auch die Entstehung des Wittenberger Panoramabildes nah. So gingen wir gut vorbereitet in die Ausstellung.

Die vielen Details, die mittelalterliche Geräuschkulisse, der Wechsel von Tag und Nacht und der Blick von der Aussichtsplattform auf das alte Wittenberg nahmen uns dann aber doch den Atem! Was gab es nicht alles zu entdecken: Luther beim Predigen, der Einzug des Kurfürsten in die Stadt, Martin und Katharina im Kreise der Familie, eine Hexenverbrennung, Bauern beim Handeln und so vieles mehr!

Die kleine Kaffeepause mit warmen Apfelkuchen war da eine willkommene Gelegenheit, um sich über all die Eindrücke auszutauschen und sich vor der Besichtigung der Schloßkirche ein wenig auszuruhen.

Auch die Fahrt zurück nach Halle, verging wie im Flug, mit einem kleinen Lutherquiz, Lutherwitzen und dem ortskundigen Busfahrer, der viel zu erzählen wusste über die Dörfer und Städte, durch die wir auf dem Rückweg kamen.

Kirchentag auf dem Weg Halle/Eisleben

Helfer gesucht: Werden Sie Teil der Kirchentagsgemeinschaft

Wer einmal Kirchentagsluft geschnuppert hat, wird diesen „Duft“ nie vergessen. Sie oder er wird Teil einer Gemeinschaft, die sich seit Jahrzehnten ungebrochenen Interesses erfreut. Vom 25.-28. Mai 2017 haben auch Sie beim Kirchentag auf dem Weg in Halle/Eisleben Gelegenheit eine ordentliche Prise Kirchentagsluft einzuatmen.

Und am besten erlebt man das Kirchentagsfeeling beim aktiven Mittun. Denn trotz aller Professionalität, dieses besondere Format lebt vom Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Ob am Verkaufsstand oder als Pressebetreuer, ob beim Catering oder als Einlasskontrolleur, ob als Shuttlefahrer oder Aufbauhelfer. Jeder kann nach seinen Fähigkeiten und (meist) auch Wünschen eine spannende Aufgabe beim Kirchentag finden. Und das schönste ist, man kann außerhalb seiner Dienstzeiten zum Preis eines Tagestickets gemeinsam mit anderen drei Tage lang feiern, diskutieren und seinen Glauben leben. Dazu gibt´s das begehrte Helfer-Halstuch, die kostenfreie Nutzung des ÖPNV´s und leckere Verpflegung mit interessanten Gesprächen in unserer Helferzentrale.

Noch Fragen? Kein Problem. Sandy Fiedler, die Referentin für das Reformationsjubiläum im Evangelischen Kirchenkreis Halle-Saalkreis, steht Ihnen gern Rede und Antwort. Und wer Lust hat, kann sich auch gleich hier anmelden. Das ist natürlich auch online unter www.kirchenkreis-halle-saalkreis.de/helfen möglich.

 

Kirchentag auf dem Weg Halle/Eisleben: Überraschend anders

Was verbinden Sie mit Kirchentag? Wahrscheinlich denken Sie an außergewöhnliche Gottesdienste, inspirierende Bibelarbeiten, energiegeladene Konzerte, fesselnde Theateraufführungen, meinungsbildende Diskussionsrunden und einnehmende Mitmachangebote. Aber was ist mit dröhnenden Hip-Hop-Beats, Graffiti-Workshops, Krimilesungen auf dem Gottesacker oder I,Slam – einem muslimisch geprägtem Poetry-Slam?

Zugegeben letztgenannte Veranstaltungsformate gehören nicht gerade zu den Kirchentagsklassikern. Aber der Kirchentag auf dem Weg Halle/Eisleben will mit seinem Angebot an den Tagen vom 25.-28. Mai 2017 mehr sein als klassisch. Er eint nicht nur zwei Städte, sondern verbindet programmatisch Bewährtes mit Moderne. Sandy Fiedler, verantwortliche Koordinatorin für die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum: „Wir laden Sie ein einen außergewöhnlichen, wie spannenden Kirchentag in Halle und Eisleben zu genießen, den es so noch nie bei uns gegeben hat –auf jeden Fall ein Ereignis, das man nicht verpassen sollte.“

Überzeugen auch Sie sich vom Programm unter www.kadw2017.de. Tickets gibt es online oder in der halleschen Stadtinformation (Marktplatz).

Kirchentag auf dem Weg in Halle und Lutherstadt Eisleben: Ein Programm der Vielfalt

Gemeinsam den Glauben feiern, bedenken und gestalten. Und das über Gemeinde- und Kirchenkreisgrenzen hinweg. Mit dem Kirchentag auf dem Weg 2017 in Halle/Eisleben wollen wir genau das tun. Vom ersten Ton der Opernhaus-Inszenierung „Luther – Das Kantatenprojekt“ am 25. Mai 2017 bis zum Erlöschen des letzten Lichts der Marktkirchenillumination „luthERleuchtet“ am 27. Mai 2017 werden 250 abwechslungsreiche Programmpunkte Besucherinnen und Besucher von nah und fern in ihren Bann ziehen.

Was gibt es nicht alles zu erleben. Die ganze Bandbreite in wenigen Worten darzustellen ist fast unmöglich. Von Willkommensfest, Konzerten, Lesungen, Bibelarbeiten, Theater und Musicals, Familienkirchentag, Kirchennacht, (Kunst-) Andachten bis hin zu Workshops, Podiumsdiskussionen und der Verleihung des 4. Fotokunstpreises des Evangelischen Kirchenkreises Halle-Saalkreis erstreckt sich das Veranstaltungsangebot. Margot Käßmann und Bischöfin Ilse Junkermann werden als Bibelarbeiterinnen aktiv sein, Gerhardt Schöne den Lindenhof der Franckeschen Stiftungen mit Musik erfüllen, Chris Lass den halleschen Marktplatz zum grooven bringen und Ingo Bracke die Marktkirche erstrahlen lassen. All das ist nur die Spitze eines vielschichtigen Programm-Berges.

Überzeugen auch Sie sich vom Programm unter www.kadw2017.de. Tickets gibt es online oder in der halleschen Stadtinformation (Marktplatz).

Gestempelte Briefmarken für die Neinstedter Anstalten

Gerne möchten wir darauf hinweisen, dass in der Luthergemeinde auch weiterhin Briefmarken für die Neinstedter Anstalten gesammelt werden.

Bitte also keine benutzten Briefmarken wegwerfen, sondern einfach aus dem Umschlag rausreißen, sammeln und im Gemeindebüro abgeben, von wo aus sie dann nach Neinstedt weitergeleitet werden.