9. Sonntag nach Trinitatis 2020

  • Eröffnung

„Du hast den Menschen wenig niedriger gemacht als Gott“, heißt es im Psalm 8. Diese Zuversicht und Einsicht umschreibt die Fähigkeiten ebenso wie die Ansprüche, die Gott an uns stellt. Das kann mein Zutrauen stärken aber ebenso auch schwächen. So gehe ich durch diese Tage meines Lebens und frage mich jeden Tag aufs Neue. Wo hat dich Gott hingestellt und welche Stärken hat er dir mitgegeben für diesen Tag.

  • Ein Lied: Meine enge Grenzen (EGE 12)

1. Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht bringe ich vor dich. ||: Wandle sie in Weite, Herr, erbarme dich. :||

2. Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt bringe ich vor dich. ||: Wandle sie in Stärke, Herr, erbarme dich. :||

3. Mein verlornes Zutraun, meine Ängstlichkeit bringe ich vor dich. ||: Wandle sie in Wärme, Herr, erbarme dich. :||

4. Meine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit bringe ich vor dich. ||: Wandle sie in Heimat, Herr, erbarme dich. :||

  • Worte aus Psalm 8

Herr, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen,
der du zeigst deine Hoheit am Himmel!
Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge / hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen,
dass du vertilgest den Feind und den Rachgierigen.
Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk,
den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:
was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst,
und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?
Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott,
mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.
Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk,
alles hast du unter seine Füße getan:
Schafe und Rinder allzumal,
dazu auch die wilden Tiere,
die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer
und alles, was die Meere durchzieht.
Herr, unser Herrscher,
wie herrlich ist dein Name in allen Landen!

  • Worte aus dem Buch des Propheten Jeremia 1,4-10

Und des Herrn Wort geschah zu mir: Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker.

Ich aber sprach: Ach, Herr Herr, ich tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung.

Der Herr sprach aber zu mir: Sage nicht: »Ich bin zu jung«, sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen alles, was ich dir gebiete. Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der Herr. Und der Herr streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund. Siehe, ich setze dich heute über Völker und Königreiche, dass du ausreißen und einreißen, zerstören und verderben sollst und bauen und pflanzen.

  • Gedanken zu Jeremia 1,4-10

Der Prophet Jeremia kennt seine Grenzen. „Ich tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung“, sagt er. Dass ein Prophet seine Berufung zurückweist, ist ein festes Muster im Alten Testament. Oft hat das mit mangelnder Sprachfähigkeit zu tun, die die zu Berufenen vorschützen. Mose bekommt daraufhin seinen Bruder Aaron zur Seite gestellt, Jesajas Lippen werden mit glühender Kohle gereinigt und Jeremias Mund mit der Hand Gottes berührt. Jeremias Jugend lässt Gott nicht gelten. Gottes Wort gilt allein. Und das legt er Jeremia in den Mund. Diese Geschichte der Berufung Jeremias zeigt, worauf es wirklich dabei ankommt, ein Mensch in Gottes Auftrag zu sein. Und die Frage schließt sich an, ob ich selbst ein Beauftragter Gottes bin?

1. Die Berufung erfolgt nicht aus dem Willen des Berufenen, sondern ruht im Willen Gottes. Von Anfang an steht dieser Weg des Menschen Jeremia im Plan Gottes fest. Anschaulich wird beschrieben, dass Gott ihn schon im Dunkel des Mutterleibes im Auge hatte. Gibt es solche vorgezeichneten Wege Gottes, von denen ich nicht mehr abweichen kann? Manchmal wird davon gesprochen, dass einem Menschen etwas in die Wiege gelegt wurde. Aber das ist schon viel zu menschlich gedacht Das Wort Gottes wird von außen an Jeremia herangetragen. Ich weiß nicht, ob er vor seiner Berufung jemals an einen Dienst in Gottes Namen gedacht hat. Ich glaube aber, dass Gott sich vor allem an Menschen wendet, die gerade nicht daran denken. Sie sind dann innerlich frei, nicht zu ihrem eigenen Vorteil diesen Dienst anzustreben. Der Wille Gottes ist unausweichlich. Ich kann mich ihm nicht entziehen. Auf wessen Geheiß handle ich? Wessen Worte führe ich im Munde? Sind es wirklich die Worte Gottes, oder doch nur meine? Die meiner Eltern, meiner Freunde, oder Worte, die ich irgendwo aus dem Internet oder aus einer Zeitung aufgeschnappt habe. Gegenwärtig scheinen viele Menschen daran zu zweifeln, dass der Großteil der Bevölkerung noch dem eigenen Willen folgt. Bin ich wirklich fremdbestimmt? Und wie kann ich dann wissen, dass ich dem göttlichen Auftrag nachgehe; und nicht einer falschen menschlichen Stimme?

Ein Kriterium ist

2. Die Berufung ist unbequem. Jeremia muss zwei Grenzen überschreiten. Die erste Grenze ist die Grenze seines Volkes. Gott führt den Gottesmann über die Grenzen der gewohnten Umgebung hinaus. Über das hinaus, was ich schon von Geburt an kenne. Wo ich mich auskenne. Gott macht Jeremia zu einem Propheten für die Völker. Da geht der Weg also ins Fremde. Wie werden diese Menschen, die mit diesem Gott nichts zu tun haben und nichts zu tun haben wollen, darauf reagieren? Kein Wunder, dass Jeremia sich zu klein oder zu jung dafür fühlt. Aber er kommt um diese Aufgabe nicht herum. Die zweite Grenze kratzt am Gottesbild. „Ausreißen und einreißen, zerstören und verderben sollst du und bauen und pflanzen“, spricht Gott zu Jeremia. Aber ist Gott nicht ein guter Gott, der das Leben schafft? Wie kann er zugleich ein Gott der Zerstörung sein? Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken, dass Gott Jeremia soviel Macht schenkt. Und wie kann ich diesen Gott verkünden, der auch für den Schrecken dieser Welt steht? So habe ich das nicht gelernt. Der Gott meiner Kindheit war stets ein vergebender, sanfter und solidarischer Gott, so wie Christus am Kreuz. Das Zerstören und Verderben passt dazu nicht. Dabei weiß ich, dass es ohne Zerstörung mitunter nicht geht. Bildlich gesprochen sind es die Mauern, die mich fernhalten von meinen Mitmenschen und von Gott, die notwendigerweise zerstört werden müssen. Real sind es Mauern, die tatsächlich von Menschen gebaut und wieder niedergerissen werden. Jeremia überschreitet die Grenze zum Fremden und zum Ungewohnten, Ungelerntem. Er ist darauf nicht vorbereitet, denn

3. Die Berufung hängt nicht an besonderen Fähigkeiten des Berufenen. Sie liegt im Vertrauen auf Gottes Kraft. Jeremia muss darauf vertrauen. Nicht aus eigener Kraft. Gott ist kein Motivationstrainer. Die Kraft Gottes wird erst spürbar im Leid. Wenn die eigenen Kräfte versagen. Dann wird Platz für den Frieden und die Hoffnung Gottes. Dann schwinden die engen Grenzen. Dann werde ich frei für das, was Gott schon im Mutterleib in mir sieht. Selbstverständlich habe ich Angst davor. Gut ist es, dann eine Stimme zu hören, die über die vielen Stimmen der Menschen hinausgeht. Das Leben, das von Gott kommt, wird sichtbar. Manchmal höre ich diese Stimme aus den Mündern der Menschen, die gefangen, krank, einsam und dem Tod nah sind. Dann höre ich sie auch am deutlichsten. Dann höre ich die Stimme Gottes: „Ja, ich will dich wieder gesund machen und deine Wunden heilen, spricht der Herr, weil man dich nennt ‚die Verstoßene‘ und: ‚Zion, nach der niemand fragt‘.

  • Ein Gebet miteinander und füreinander

Gott des Himmels und der Erden,
mache uns frei von dem,
was uns in uns selbst festhält,
reiße die Grenzen nieder,
die uns zurückhalten.
Zeige uns das Leben,
dass du uns gibst
und führe uns weg von dem,
was uns von dir und unserem Nächsten fernhält.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

  • Segen

Es segne und behüte uns der allmächtige und barmherzige
Gott, + Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.
Amen.

(Pfarrer Olaf Wisch)

8. Sonntag nach Trinitatis 2020

  • Eröffnung

Eine Kerze anzünden.  Still ins Kerzenlicht schauen.

Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt.

Die Botschaft gilt. Sie hören, zu Herzen nehmen und mit ihr Hoffnung schöpfen für heute und viele Tage. Dazu helfe uns Gott.

  • Lied: Morgelich leuchtet (EG 455)

Hier kann das Lied angehört werden: http://www.eingesungen.de/player.php?track=940&buch=21#player

Morgenlicht leuchtet, rein wie am Anfang.
Frühlied der Amsel, Schöpferlob klingt.
Dank für die Lieder, Dank für den Morgen,
Dank für das Wort, dem beides entspringt.

Sanft fallen Tropfen, sonnendurchleuchtet.
So lag auf erstem Gras erster Tau.
Dank für die Spuren Gottes im Garten,
grünende Frische, vollkommnes Blau.

Mein ist die Sonne, mein ist der Morgen,
Glanz, der zu mir aus Eden aufbricht!
Dank überschwänglich, Dank Gott am Morgen!
Wiedererschaffen grüßt uns sein Licht.

  • Worte aus Psalm 48

Groß ist der HERR und hoch zu rühmen
in der Stadt unseres Gottes, auf seinem heiligen Berge.
Schön ragt empor sein Gipfel,
daran freut sich die ganze Welt.
Wie wir’s gehört haben, so sehen wir’s
an der Stadt des HERRN Zebaoth,
an der Stadt unseres Gottes:
Gott erhält sie ewiglich.
Gott, wir gedenken deiner Güte in deinem Tempel.
Gott, wie dein Name , so ist auch dein Ruhm
bis an der Welt Enden.
Deine Rechte ist voll Gerechtigkeit.
Es freue sich der Berg Zion,
und die Töchter Juda seien fröhlich
um deiner Rechte willen.
Ziehet um den Zion herum und umschreitet ihn,
zählt seine Türme;
habt gut acht auf seine Mauern,
durchwandelt seine Paläste,
das ihr den Nachkommen davon erzählt:
Dieser ist Gott, unser Gott für immer und ewig.
Er ist’s, der uns führet.

  • Worte aus dem Johannesevangelium  9, 1 – 7

Jesus ging vorüber
und sah einen Menschen, der blind geboren war.
Und seine Jünger fragten ihn und sprachen:
Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern,
dass er blind geboren ist?
Jesus antwortete:
Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern,
sondern es sollen die Werke Gottes
offenbar werden an ihm.
Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat,
solange es Tag ist;
es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.
Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.
Als er das gesagt hatte, spuckte er auf die Erde,
machte daraus einen Brei
und strich den Brei auf die Augen des Blinden
und sprach zu ihm:
Geh zu dem Teich Siloah – das heißt übersetzt: gesandt –
und wasche dich!
Da ging er hin und wusch sich
und kam sehend wieder.

  • Gedanken zum Text

Nie konnte er sehen. Ein großer Teil des Lebens und seiner Schönheit blieb ihm verschlossen, verschlossen von Geburt an.

Die anderen Sinne lernen, manche Funktion der Augen zu übernehmen, aber vollständig ersetzen können sie das Augenlicht nicht. Wirklich vorstellen können wir Sehenden uns das nicht, wie das sein muss, die Welt und alles zu sehen – zum ersten Mal.

Worte bleiben dahinter zurück: Er war immer im Dunkeln, er wusste nie, was Dunkel ist und was Licht – und nun ist er im Licht. Ein blinder Mensch kann sehen.
Wohin wird er sehen? In den Himmel? Auf die Menschen um ihn herum? Auf die Bäume, die Häuser? Auf den Ort , wo er saß? Es ist so viel und es ist so wunderbar.

Es ist ein Wunder – es öffnet unsere Augen für ein Wunder, für unser Menschenleben, das ein Wunder ist – und in dem Wunderbares geschieht.

(Lothar Zenetti in einem Gedicht:

Ein Leben währt nur ein paar Jahre, ein Leben ist wenig und viel. Wir kommen und gehen, wir säen und ernten, ein menschliches Leben ist viel.)

Es ist ein alltägliches Wunder und doch nicht weniger als ein Wunder, wenn es Tag wird, wenn die Sonne aufgeht und die Dunkelheit weicht – und wir leben.

Ein Tag zwischen Morgen und Abend, ein Tag, das ist wenig und viel. Er ist uns geschenkt und gehört uns für immer, ein Tag, den wir leben ist viel.

Es ist ein Wunder. Jedesmal, wenn einem Menschen die Augen aufgehen. Wenn wir beginnen klar zu sehen. Wenn uns ein Licht aufgeht und wir in einem neuen Licht das Leben sehen, uns selbst Und GOTT.

Es gibt nicht nur die Blindheit der Augen. Es gibt auch die Blindheit des Herzens. Eine Blindheit des Nicht-Verstehens.

Auch um diese Blindheit geht es in dieser Geschichte. Auch sie bedarf der Heilung. Und es ist ein Wunder, wenn sie geschieht. –  Wie wird man sehend?

„Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war.

So beginnt es –  mit einem, der sieht.

Viele andere tun das auch, die wie Jesus an dem Mann vorüber gehen. Sie sehen ihn und sehen ihn doch nicht. Sie schauen hin und schauen vorbei. Manche geben ihm Geld, andere gehen weiter auf ihrem Weg.

Wer hat ihn gesehen? Hat sein Gesicht gesehen?

Auch Jesus geht vorüber, auch er hat seinen Weg. So ist das nicht. – ABER! – Sein Weg führt nicht an den Menschen vorbei.

Er führt zu ihnen hin. Er übersieht den Blinden nicht. Er sieht ihn. Er sieht ihn an. Er nimmt ihn wahr.

Der Evangelist ist an dieser Stelle ganz präzise. Er sagt nicht:

„Er sieht einen Blinden oder er sieht einen Bettler“.

Da sitzt ein Mensch, ein Kind von Eltern, mit seiner Geschichte, mit Gedanken und Gefühlen, ein Geschöpf Gottes – wie alle anderen auch, die an ihm vorübergehen und ohne die Behinderung leben, mit der er leben muss.

„Ein Mensch, ach, was zählt denn schon einer, ein Mensch, das ist wenig und viel. Genug für die Liebe, genug für ein Leben, ein Mensch, der mich liebt, das ist viel.“

Die Jünger sehen ihn auch. Aber auch sie gehören zu denen, die ihn nicht ansehen. Ihre Worte verraten es:

Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?“

Das klingt als ob sie genau hinsehen wollen. Aber ihr Interesse gilt nicht dem Menschen.

Wer hat Schuld? Die alte Frage!

Es ist ja auch schwer einen Menschen anzusehen, der von Geburt an blind ist.

Ein schreckliches Schicksal. Hilflos stelle ich mir die Jünger vor. Hilflos und verunsichert möchten sie nur noch, dass ihr Weltbild – ihr Gottesbild nicht aus den Fugen gerät.

Wo Unglück ist, muss auch Schuld sein.

Einer muss schuld sein. Wen kann man verantwortlich machen?

Wenn das klar ist, dann ist die Welt – scheinbar –  in Ordnung.

Es ist sinnvoll nach Gründen für Katastrophen zu suchen, die Ursachen von Krankheiten zu ergründen, um sie heilen zu können.

Wir alle wissen, dass nicht jede Krankheit nur Schicksal ist.

Über Schuld nachzudenken, sie aufzudecken und zu benennen, gehört zu unserer Würde als Menschen, die Verantwortung für sich und ihr Tun übernehmen.

„Wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern?“

Haben sie nicht recht, so zu fragen?

Warum behauptet Jesus, dass es die ganz und gar falsche Frage sei?

Weil sich genau betrachtet ein grausames Menschenbild hinter der klugen theologischen Frage verbirgt. Mit solch einer Frage hält man sich Menschen vom Leib.

„Selber Schuld! Es gibt eben auch solche, denen nicht zu helfen ist. Hilf dir selbst!“

Wenn man nur alles richtig macht, wird man nicht krank.

Diese einfache Weltsicht ist zu einfach. Sie macht blind für die Menschen und ihre Geschichte. Sie macht gefühllos gegenüber ihrer Not und wird einem Menschen niemals gerecht.

Und sie macht blind für Gott.

Sie gibt ihm einen Platz im eigenen Weltbild als Garant dafür, dass auf jede Schuld unverzüglich die Strafe folgt.

Aber Gott lässt sich nicht einordnen.

Jesus öffnet den Jüngern die Augen: „Es hat keiner gesündigt“.

Und hier entsteht der Raum für die Begegnung mit dem lebendigen Gott.

„Die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden.“ Gerade angesichts dieses Menschen, dessen Leben von Anfang an so festgelegt zu sein scheint.

Gerade an diesem soll etwas sichtbar werden. Gott hat etwas vor mit diesem Menschen.

Das ist ein Wort der Befreiung. Es öffnet den Blick für die Möglichkeiten Gottes.

Seht nicht nur das, was vor Augen ist! Seht nicht nur das, was war.

Bleibt nicht stecken in der Frage nach dem Warum!

Seht, was werden kann! Seht! Und dann tut, was ihr tun könnt.

Das Nahe liegende, was vor Augen ist.

Für Jesus besteht es darin, dass er einen Brei aus Speichel und Erde macht und ihn auf die Augen des Blinden streicht. Aber er selbst muss zu dem Teich gehen und den Brei abwaschen.

„Die Werke Gottes sollen an ihm offenbar werden“.

Jesus öffnet dem Blinden eine neue Möglichkeit für sein Leben, er selbst muss sie ergreifen. Es ist sein Leben.

Jesus vereinnahmt ihn nicht, macht ihn nicht einfach zum Objekt seiner Hilfe.

Er beteiligt ihn an dem Schritt in eine neue Möglichkeit zu leben.

Indem er geht, vertraut er – und lebt schon im Licht des Vertrauens, bevor seine Augen sehen können.

Öffnet es auch uns die Augen?

Dann könnten wir auf andere Menschen zugehen, ohne immer schon zu fragen, wer schuld ist, und ohne zu wissen, was gut für sie ist.

Dann könnten wir uns damit zufrieden geben, Menschen zu helfen, indem wir ihnen Möglichkeiten für ihr Leben vor Augen halten, und aushalten, dass sie sie ergreifen oder nicht ergreifen. ODER nicht gleich, weil die Zeit noch nicht reif ist, dafür.

„Die Werke Gottes sollen offenbar werden“.  

Gott weiß die Zeit dafür.

Der Blinde ergreift die Möglichkeit. „Er kam sehend wieder.“

Ein Wunder vor unseren Augen.

Nicht nur das Augenlicht ist ihm geschenkt. Er ist in umfassender Weise sehend geworden.

Auch das Licht des Vertrauens ist ihm geschenkt.

Er sieht sein Leben nun in einem neuen Licht. Vielleicht sogar die Jahre seiner Blindheit. Aber davon kann man nur ganz vorsichtig reden. Allzu schnell wird daraus wieder eine allgemeine Wahrheit, als ob Gott uns Leiden auferlegen würde, damit dann sein verwandelndes Tun offenbar würde.

Dann wären wir blind für Gott.

Aber manchmal geschieht es, dass ein Mensch in der Rückschau sein Leben im Licht des Glaubens neu sehen kann, auch die Zeiten des Leidens.

Dafür öffnet uns Jesus die Augen. Gott hat noch etwas mit uns vor. Es muss nicht alles bleiben, wie es ist. Und am Ende öffnet er unseren Blick und lässt uns in seiner Auferstehung hinausschauen noch über unseren Tod.

Ja: Die Werke Gottes sollen an uns offenbar werden.

„Was sein wird, das ist noch verborgen, und keiner kann heut schon verstehn, doch Einer öffnet uns die Augen, dass wir sein Heil schon kommen sehen.“

  • Gebet

Herr Jesus Christus, du Licht der Welt,
du siehst, wie oft wir blind sind, für das, was um uns geschieht.
Lass uns sehen, wenn Kinder erfahren, wenn sie vernachlässigt werden.
Gib uns den Mut nach Hilfe zu suchen.
Lass uns sehen, wenn alte Menschen einsam in ihrer Wohnung sind
Und auf einen Besuch und Gespräch warten.
Lass uns darauf achten, dass wir die Maßnahmen
zur Verhinderung der Verbreitung der Corona-Pandemie
und auch die damit verbundenen Einschränkungen des Alltags
ernst nehmen und andere nicht gefährden.
Lass uns sehen, dass Hass und Gewalt gegen Menschen
anderen Glaubens und anderer Herkunft bei uns keine Macht gewinnen.
Hilf uns frei unsere Meinung zu äußern,
wenn abfällige oder antisemitische Bemerkungen fallen.
Alles, auch das ungesagte nehmen wir auf in das Gebet,
dass du uns gelehrt hast.
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

  • Segen

Gott sei uns gnädig und segne uns,
er lasse uns sein Antlitz leuchten.
Es segne uns Gott, und alle Welt fürchte ihn!

(Lektorin Gudrun Naumann)

Kirchenkoffer


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Einladung unsere Kirchen im Süden mit dem Kirchenkoffer zu erkunden

Martin Luther heißt Euch in der Lutherkirche willkommen und begibt sich mit Euch auf Entdeckungstour.
Ein Brettspiel ist vorbereitet und bei den Ereignisfeldern erfahrt Ihr Wissenswertes über Martin Luther und die Kirche.
Andere Ereigniskarten laden Euch zum aktiven Entdecken der Kirche ein.
Mit QR-Code bekommt Ihr die große Orgel erklärt und könnt ein Liederbeispiel von Martin Luther hören und mitsingen.

Zwei Taschenlampen laden zum Experimentieren ein.
Wer findet als Erster die Lutherrose. Erforscht ihre Bedeutung.
Bastelt Schiffe für unseren Ast.
Geöffnet: Täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr (Mai bis Oktober)


Du findest in der Gesundbrunnenkirche einen Koffer zum Thema Taufe.
Hier ein paar Beispiele, was Du erforschen kannst:

  • Puzzle einen Satz und schau auf der Taufschale nach, ob Du ihn richtig lösen konntest.
  • Was spielt das Wasser bei der Taufe für eine Rolle?
  • Bastle eine Blüte schreib Deinen Namen hinein oder male Dich hinein. Was passiert, wenn Du diese Blüte ins Wasser legst?
  • Für die Kleinen: Du kannst einer Puppe ein Taufkleid anziehen
  • Finde in der Kinderbibel die Geschichte von der Segnung der Kinder und lese sie, oder lass sie Dir vorlesen.
  • Folgende Personen können für die Öffnung der Kirche angesprochen werden (bitte Termin etwas vorher vereinbaren):
  • Frau Bogenhagen: Festnetz: 0345-445 86959 Handy: 01515-5665356
  • Herr Fuchs: Festnetz: 0345-478 7114, Handy: 01578-7335260
  • Herr Bohous: Festnetz: 0345-6864 6722, Handy: 0151-17558619.

Schau genau in der Böllberger Kirche – mit Fotoausschnitten die Kirche erkunden.
Deine Augen, Fernglas und Lupe helfen Dir dabei.
Wenn Du den Gegenstand / Ort entdeckt hast, dann kannst Du Dir die Erklärungskarte dafür heraussuchen, sie lesen und Deinen Mitbesuchern vorstellen.
Ein Bilderbuch erzählt Dir die Geschichte vom Nikolaus.
Anschließend kannst Du noch ein Nikolaus-Memory spielen.
Geöffnet: Samstag und Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr (Mai – Oktober)
Darüber hinaus sind Führungen möglich:
M. Lamprecht: 0345-1203106
oder Gemeindebüro mittwochs 16 bis 18 Uhr und freitags 9 bis 11 Uhr, Telefon: 0345-4441491


Hinweis: Für die Wörmlitzer Kirche St. Petrus gibt es im Moment noch keinen Koffer, da diese wegen Baumaßnahmen nicht besucht werden kann.

Hoffnungssteine & Bücher- und Spieletisch


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Unsere Gemeindepädagogin Ulrike Simm grüßt Sie und Euch in diesem kurzen Video mit einer schönen Idee.

Sie können das Video herunterladen oder direkt bei YouTube ansehen.

Zehn Tage später hat sich eine Reihe von Hoffnungssteinen angesammelt:

Mit der Zeit werden es immer mehr Zeichen der Hoffnung. Sehen Sie selbst:

23.04.2020
02.05.2020
08.05.2020
12.05.2020

Im Vorraum der Lutherkirche hat unsere Gemeindepädagogin ein neues Angebot eingerichtet, um in den Zeiten der Distanz für etwas Abwechslung zu sorgen:

Lichtobjekt „Lutherkirche“


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NEUE AUFLAGE ab sofort erhältlich!

Der hallesche Künstler Franz Gabriel Walther hat für seine Serie der „Lichtobjekte“ ein neues Motiv kreiert – die Lutherkirche und sakrale Gebäude in ihrer Nachbarschaft.

Diese zierlichen Tischleuchten für Kerzen oder kleine LED-Ketten sind  wunderbar gestaltet mit Bildern von der Lutherkirche, der Kirche zur Heiligsten Dreieinigkeit mit dem Wasserturm Süd, der Johanneskirche und der Kapelle des Südfriedhofes.
Das Besondere an diesen kleinen Kunstwerken sind die ausgestanzten filigranen Öffnungen, die den Betrachter glauben machen, dass einige Fenster hell erleuchtet sind, der Mond scheint und die Sterne leuchten oder aus einer geöffneten Tür das Licht herausdringt.

Diese Lichtobjekte sind nicht nur ein ausgefallenes Geschenk für liebe Menschen, auch für den eigenen Tisch sind sie, gerade wenn die Tage kürzer werden, ein stimmungsvolles Detail.

Wir freuen uns sehr über das große Interesse an den „Lutherkirche“-Lichtobjekten! Die zweite Auflage steht ab sofort zur Verfügung.

In der Luthergemeinde können die Lichtobjekte dann wieder gegen eine Spende von 12,00 € pro Stück erworben werden. Im Anschluß an die Gottesdienste oder während der Sprechzeiten des Gemeindebüros (Dienstags von 16-17.30 Uhr und Mittwochs von 10-12 und 17 – 18.30 Uhr).

Gottesdienst

Konfirmationsgottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst am Pfingstfest

Am Pfingstfest erleben die Freunde Jesu die Kraft des Heiligen Geistes, der ihnen Mut und Vertrauen gibt die Erfahrungen, die sie mit Jesus und seiner Botschaft gemacht haben, an die Menschen in Jerusalem weiter zu geben. Von dort aus breitete sich die Botschaft von Jesus immer weiter aus. Deshalb gilt das Pfingstfest auch als Geburtstag der Kirche.

Wochenspruch für die Pingstwoche: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ (Sacharja  4,6)

Die Kollekte ist für das Evangelische Schulwerk /Schulgeldsozialfonds bestimmt.

Gottesdienstleitung: Pfarrer M. Brien / Gemeindepädagogin U. Simm

Ökumenische Initiative ZEITPATEN e.V.

Seit Ende April ist die Ökumenische Initiative ZEITPATEN ein bestätigter, amtlich eingetragener Verein. Diese Initiative in der Flüchtlingshilfe ist ja „ein gemeinsames Kind“ der Pfarrei St. Franziskus und der Luther-gemeinde.
Darauf sind wir sehr stolz.
Damit die sinnvolle und notwendige Integrationsarbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer künftig gut weiter geführt und eben auch finanziert werden kann, war die Gründung eines Vereins notwendig.
Die Luthergemeinde wird im Vorstand des Vereins von Karola Otto vertreten.
Sehr dankbar sind wir, wenn Sie die Arbeit des Vereins „Ökumenische Initiative ZEITPATEN e.V.“ unterstützen: als ehrenamtliche Mitarbeiter bzw. mit einer Geld- oder Sachspende.
Ansprechpartnerin ist die Koordinatorin Henriette Lattorff
(E-Mail: henriettelatorff@gmx.de).

Seniorenfahrt nach Wittenberg zum Asisi-Panometer


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Schlechtes Wetter und Eiseskälte konnte uns die Laune nicht verderben und so stiegen wir am Mittag des 18. April frohen Mutes in den Bus, der uns nach Wittenberg zum Panometer bringen sollte.

Frau Kranich erzählte uns unterwegs viel vom bewegten Leben des Künstlers Jadegar Asisi (Der seine Schulzeit in Halle verbrachte!) und brachte uns auch die Entstehung des Wittenberger Panoramabildes nah. So gingen wir gut vorbereitet in die Ausstellung.

Die vielen Details, die mittelalterliche Geräuschkulisse, der Wechsel von Tag und Nacht und der Blick von der Aussichtsplattform auf das alte Wittenberg nahmen uns dann aber doch den Atem! Was gab es nicht alles zu entdecken: Luther beim Predigen, der Einzug des Kurfürsten in die Stadt, Martin und Katharina im Kreise der Familie, eine Hexenverbrennung, Bauern beim Handeln und so vieles mehr!

Die kleine Kaffeepause mit warmen Apfelkuchen war da eine willkommene Gelegenheit, um sich über all die Eindrücke auszutauschen und sich vor der Besichtigung der Schloßkirche ein wenig auszuruhen.

Auch die Fahrt zurück nach Halle, verging wie im Flug, mit einem kleinen Lutherquiz, Lutherwitzen und dem ortskundigen Busfahrer, der viel zu erzählen wusste über die Dörfer und Städte, durch die wir auf dem Rückweg kamen.

Kirchentag auf dem Weg Halle/Eisleben


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Helfer gesucht: Werden Sie Teil der Kirchentagsgemeinschaft

Wer einmal Kirchentagsluft geschnuppert hat, wird diesen „Duft“ nie vergessen. Sie oder er wird Teil einer Gemeinschaft, die sich seit Jahrzehnten ungebrochenen Interesses erfreut. Vom 25.-28. Mai 2017 haben auch Sie beim Kirchentag auf dem Weg in Halle/Eisleben Gelegenheit eine ordentliche Prise Kirchentagsluft einzuatmen.

Und am besten erlebt man das Kirchentagsfeeling beim aktiven Mittun. Denn trotz aller Professionalität, dieses besondere Format lebt vom Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Ob am Verkaufsstand oder als Pressebetreuer, ob beim Catering oder als Einlasskontrolleur, ob als Shuttlefahrer oder Aufbauhelfer. Jeder kann nach seinen Fähigkeiten und (meist) auch Wünschen eine spannende Aufgabe beim Kirchentag finden. Und das schönste ist, man kann außerhalb seiner Dienstzeiten zum Preis eines Tagestickets gemeinsam mit anderen drei Tage lang feiern, diskutieren und seinen Glauben leben. Dazu gibt´s das begehrte Helfer-Halstuch, die kostenfreie Nutzung des ÖPNV´s und leckere Verpflegung mit interessanten Gesprächen in unserer Helferzentrale.

Noch Fragen? Kein Problem. Sandy Fiedler, die Referentin für das Reformationsjubiläum im Evangelischen Kirchenkreis Halle-Saalkreis, steht Ihnen gern Rede und Antwort. Und wer Lust hat, kann sich auch gleich hier anmelden. Das ist natürlich auch online unter www.kirchenkreis-halle-saalkreis.de/helfen möglich.

 

Kirchentag auf dem Weg Halle/Eisleben: Überraschend anders

Was verbinden Sie mit Kirchentag? Wahrscheinlich denken Sie an außergewöhnliche Gottesdienste, inspirierende Bibelarbeiten, energiegeladene Konzerte, fesselnde Theateraufführungen, meinungsbildende Diskussionsrunden und einnehmende Mitmachangebote. Aber was ist mit dröhnenden Hip-Hop-Beats, Graffiti-Workshops, Krimilesungen auf dem Gottesacker oder I,Slam – einem muslimisch geprägtem Poetry-Slam?

Zugegeben letztgenannte Veranstaltungsformate gehören nicht gerade zu den Kirchentagsklassikern. Aber der Kirchentag auf dem Weg Halle/Eisleben will mit seinem Angebot an den Tagen vom 25.-28. Mai 2017 mehr sein als klassisch. Er eint nicht nur zwei Städte, sondern verbindet programmatisch Bewährtes mit Moderne. Sandy Fiedler, verantwortliche Koordinatorin für die Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum: „Wir laden Sie ein einen außergewöhnlichen, wie spannenden Kirchentag in Halle und Eisleben zu genießen, den es so noch nie bei uns gegeben hat –auf jeden Fall ein Ereignis, das man nicht verpassen sollte.“

Überzeugen auch Sie sich vom Programm unter www.kadw2017.de. Tickets gibt es online oder in der halleschen Stadtinformation (Marktplatz).

Kirchentag auf dem Weg in Halle und Lutherstadt Eisleben: Ein Programm der Vielfalt

Gemeinsam den Glauben feiern, bedenken und gestalten. Und das über Gemeinde- und Kirchenkreisgrenzen hinweg. Mit dem Kirchentag auf dem Weg 2017 in Halle/Eisleben wollen wir genau das tun. Vom ersten Ton der Opernhaus-Inszenierung „Luther – Das Kantatenprojekt“ am 25. Mai 2017 bis zum Erlöschen des letzten Lichts der Marktkirchenillumination „luthERleuchtet“ am 27. Mai 2017 werden 250 abwechslungsreiche Programmpunkte Besucherinnen und Besucher von nah und fern in ihren Bann ziehen.

Was gibt es nicht alles zu erleben. Die ganze Bandbreite in wenigen Worten darzustellen ist fast unmöglich. Von Willkommensfest, Konzerten, Lesungen, Bibelarbeiten, Theater und Musicals, Familienkirchentag, Kirchennacht, (Kunst-) Andachten bis hin zu Workshops, Podiumsdiskussionen und der Verleihung des 4. Fotokunstpreises des Evangelischen Kirchenkreises Halle-Saalkreis erstreckt sich das Veranstaltungsangebot. Margot Käßmann und Bischöfin Ilse Junkermann werden als Bibelarbeiterinnen aktiv sein, Gerhardt Schöne den Lindenhof der Franckeschen Stiftungen mit Musik erfüllen, Chris Lass den halleschen Marktplatz zum grooven bringen und Ingo Bracke die Marktkirche erstrahlen lassen. All das ist nur die Spitze eines vielschichtigen Programm-Berges.

Überzeugen auch Sie sich vom Programm unter www.kadw2017.de. Tickets gibt es online oder in der halleschen Stadtinformation (Marktplatz).

Gestempelte Briefmarken für die Neinstedter Anstalten


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Gerne möchten wir darauf hinweisen, dass in der Luthergemeinde auch weiterhin Briefmarken für die Neinstedter Anstalten gesammelt werden.

Bitte also keine benutzten Briefmarken wegwerfen, sondern einfach aus dem Umschlag rausreißen, sammeln und im Gemeindebüro abgeben, von wo aus sie dann nach Neinstedt weitergeleitet werden.