Andacht

Andacht zum siebenten Sonntag nach Trinitatis – 19. Juli 2026
Sommerkirche in der Lutherkirche.
Anfangen:
In deinen Händen, Herr, steht unsere Zeit.
Denke an mich in deiner Gnade.
Erhöre mich und hilf mir. Amen
Eröffnung :
Der Spruch für die neue Woche steht im Brief an die Epheser Kapitel 2, Vers 19:
„So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“
Psalm 96:
Singet dem HERRN ein neues Lied; singet dem HERRN, alle Welt! 
Singet dem HERRN und lobet seinen Namen,
verkündet von Tag zu Tag sein Heil! 
Erzählet unter den Heiden von seiner Herrlichkeit,
unter allen Völkern von seinen Wundern!
Betet an den HERRN in heiligem Schmuck; es fürchte ihn alle Welt! 
Sagt unter den Heiden: Der HERR ist König.
Er hat den Erdkreis gegründet, dass er nicht wankt.
Er richtet die Völker recht. 
Der Himmel freue sich, und die Erde sei fröhlich,
das Meer brause und was darinnen ist; 
das Feld sei fröhlich und alles, was darauf ist;
jauchzen sollen alle Bäume im Walde vor dem HERRN;
denn er kommt, denn er kommt, zu richten das Erdreich.
Er wird den Erdkreis richten
mit Gerechtigkeit und die Völker mit seiner Wahrheit.

Lied: Ich steh an deiner Krippen hier – EG 37

1. Ich steh an deiner Krippe hier, O Jesu du mein Leben;
Ich komme, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
Und lass dir’s wohlgefallen.
2. Da ich noch nicht geboren war, da bist du mir geboren
Und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht, da hast du schon bei dir bedacht,
Wie du mein wolltest werden.
3. Ich lag in tiefster Todesnacht,du warest meine Sonne,
Die Sonne die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht’t,
Wie schön sind deine Strahlen.
4. Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen;
Und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen.
O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer,
Dass ich dich möchte fassen!
Predigt zu: „Ich steh an deiner Krippen hier“ – EG 37 :
Liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Sommerkirchengemeinde, heute, mitten im Sommer, ausgerechnet Gedanken zu einem Weihnachtslied. Das wird wahrscheinlich so manch einer denken: Paul Gerhardt hat doch genug Texte für den Sommer geliefert. Immer wenn ich dieses Lied höre oder singe mit dieser wunderbaren Melodie von Johann Sebastian Bach, befinde ich mich in Erinnerung in der Christvesper an einem Heiligabend in meiner Gemeinde in Dresden.
In der Trinitatisgemeinde in Dresden war es schon länger Tradition, dass Hauskreise die Christvespern gestalteten. Ich weiß nicht mehr das Jahr. Es war auf jeden Fall am Anfang der 1990er Jahre. Die Gestaltung des Krippenspiels hatte einer der Hauskreise mit jungen Familien übernommen. Ich weiß auch nichts mehr über das Spiel an sich. Aber irgendwann stand Elisabeth Gröschel, die Sängerin ist, an der Krippe und sang „Ich steh an deiner Krippen hier“. Und das hat mir gereicht für Weihnachten. Alles war klar und gut.
Dabei finde ich hier nicht den „holden Knaben im lockigen Haar“ oder das „traute, hochheilige Paar“ wie in der Weihnachtshymne. Wenn ich mir den Text genau durchlese, sind die Subjekte der Weihnachtsgeschichte auf das Wesentliche reduziert. Ich höre natürlich von der Krippe in der Jesus liegt. Es gibt die Bezeichnung des Sterns für das Kind in der Krippe und es liegt auf Heu und Stroh. Das Wesentliche, sage ich.
Doch dann wird aus diesem kleinen Kosmos im Stall die ganze Welt beschrieben. Dieses Kind ist das Wichtigste, was ich zum Leben brauche. Darum soll ich ihm alles zu Füßen legen. Den Geist, die Sinne, die Seele, den Mut und mein ganzes Herz. Wobei es sich in diesem Lied beim „Mut“ um das „Gemüt“ handelt. Nicht um die als Mut bezeichnete Beherztheit in meinem Leben. Diesem Gott, der schon, bevor es mich Menschen auf dieser Erde gab, von mir wusste. Vor diesem Gott breite ich alles aus.
Der ursprüngliche Text hatte 15 Strophen. In unserem Gesangbuch stehen heute nur noch neun.
Für mich sind zwei Strophen die Wesentlichen, die dritte und die fünfte. Ich lag in tiefster Todesnacht, du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht‘,
wie schön sind deine Strahlen!
In diesen Momenten, wo ich nicht aus noch ein weiß in meinem kleinen Leben, da ist dieses Kind da.

In den Momenten, wo es scheinbar keinen Ausweg gibt. Da sagt es „Schau in das Licht, in mein Licht!“. Dein Glaube wird dir helfen.
Aber wie schwer fällt mir das, so oft.
Aber Paul Gerhardt wusste, wovon er schreibt. Früh hatte er seine Eltern verloren. Sein halbes Leben war vom 30jährigen Krieg geprägt. Es wäre nachzuvollziehen, wenn sich da die pure Verzweiflung in einem Menschen ausbreiten würde. Irgendwie ging es weiter. Auch wenn das Leben wie eine Todesnacht empfunden wird. Da gibt es das Kind, dass ins eigene Leben leuchtet. Wohl dem, der in finstersten Phasen seines Lebens dieses Licht sehen kann.
In Strophe 4 kann ich auch sagen: „Was trauerst du, o Schwester mein?“
Wer hat das noch nicht erlebt: Streit, Missverständnisse, Verzweiflung über sein persönliches Leben. Wie soll ich aus diesen verfahrenen Zuständen in meinem Leben wieder herausfinden. Ich fühle mich allein. An wen soll ich mich wenden? Wer hört mir zu? Meine Scham überschattet alles.
Und da gibt es immer wieder Menschen, die mir von der Göttin an die Seite gestellt werden. Sie sind für mich da, wenn mir das Herz im Leib weint und ich keinen Trost finden kann. Diese Menschen schickt mir der Gottessohn.
Dafür bin ich dem Sohn Gottes so dankbar.
Hier sehe ich dann schon das auch Kreuz über der Krippe. Der Weg aus dem Stall führt nach Golgatha. Das Kind ist für mich da in meiner Schuld und Ausweglosigkeit. Es zahlt für meine Vergehen.
Gott kommt als Mensch zu den Menschen um ihnen zur Seite zu stehen, um bei ihnen zu sein. Und das nicht nur zu Weihnachten. Immer ist er als Mensch an unserer Seite. Nicht wie ein Königskind in Samt und Seide gebettet oder anderen prunkvollen Stoffen. Nein, ganz arm in Windeln und auf Heu und Stroh. Wie die ärmsten Menschen, ganz unten und auch für die mit dem weinenden Herzen. Er begibt sich zu denen, die es am nötigsten haben. Wie tröstlich ist das doch.
Und es gibt noch etwas, was so erstaunlich ist. Das ist einfach immer so. Nicht nur zu Weihnachten. Da werde ich nur nachhaltig daran erinnert wie Gott auf die Welt kam in seiner Einfachheit. Darum finde ich es auch richtig mitten im Jahr daran zu erinnern: Er ist an meiner Seite, egal was mir passiert und wann oder in welcher unerträglichen Situation ich mich befinde, ob finstere Todesnächte, die wohl eher selten sind. Wenn mir aber das Herz im Leib weint, dann hilft mir diese Erinnerung um wieder ins Leben zu finden. Darüber bin ich dankbar. Ich kann wohl sagen: das ganze Jahr, zu allen Zeiten.

Und der Friede Gottes, der sich in uns legen soll mit seiner ganzen Fülle, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Wir vollenden das Predigtlied und singen die Strophen 5-9:
5. Wann oft mein Herz vor Kummer weint und keinen Trost kann finden,
Da ruft mir’s zu: „Ich bin dein Freund, ein Tilger deiner Sünden.
Was trauerst du, o Bruder mein? Du sollst ja guter Dinge sein,
Ich sühne deine Schulden.“
6. O dass doch so ein lieber Stern soll in der Krippen liegen!
Für edle Kinder großer Herrn gehören güldne Wiegen.
Ach Heu und Stroh ist viel zu schlecht, Samt, Seide, Purpur wären recht,
Dies Kindlein drauf zu legen!
7. Nehm weg das Stroh, nehm weg das Heu! Ich will mir Blumen holen,
Dass meines Heilands Lager sei auf lieblichen Violen;
Mit Rosen, Nelken, Rosmarin aus schönen Gärten will ich ihn
Von oben her bestreuen.
8. Du fragest nicht nach Lust der Welt noch nach des Leibes Freuden;
Du hast dich bei uns eingestellt, an unsrer Statt zu leiden,
Suchst meiner Seele Herrlichkeit durch dein selbsteignes Herzeleid;
Das will ich dir nicht wehren.
9. Eins aber hoff ich wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen:
Dass ich dich möge für und für in meinem Herzen tragen.
So lass mich doch dein Kripplein sein; komm, komm und lege bei mir ein
Dich und all deine Freuden!

Miteinander und füreinander beten:
Herr, wir bitten dich für die Menschen, 
mit denen wir unser Brot und unser Leben teilen, 
für unsere Familien und unsere Freunde; 
für alle, die uns am Herzen liegen. 
Umgib sie mit deinem Schutz und deinem Segen.
Wir danken dir für alle Momente des Glücks, 
für alle Liebe und alle Gemeinschaft, die wir erleben dürfen. 
Und wir bitten dich für alle, denen solche Momente verwehrt sind. 
Wir denken besonders an die Menschen in den Krisengebieten auf unserer Welt.
Lass alle Gewalt ein Ende finden. 
Öffne Wege des Friedens und der Gerechtigkeit, 
Erbarme dich
Wir bitten dich für alle, die Hunger leiden. 
Und wir denken an die, deren Armut mitten unter uns nicht sichtbar ist, 
deren Hunger niemand bemerkt. 
Lass sie Hilfe finden.  Lass sie satt werden. Lass allen Hunger und alle Armut enden. 
Erbarme dich

Wir bitten für die Menschen, 
die auf dem Weg durch eine persönliche Wüste sind. 
Für alle, die heute in den Gottesdienst gekommen sind 
in der Hoffnung auf ein Wort und ein Zeichen von dir; 
für die, die scheu und ängstlich geworden sind 
und es nicht mehr wagen, auf andere zuzugehen; 
für alle, die mit einer schweren Diagnose leben müssen, 
und für die, die ihnen beistehen;  für alle, die Trost brauchen. 
Erfrische ihre Seele, erleuchte sie mit deinem Licht 
und hilf uns allen, einander zu sehen und zu verstehen.

Wir denken an die Menschen, die uns fehlen.

Erbarme dich
Wir bringen die vor dich, um die wir uns sorgen, 
und die, die uns um unsere Fürbitte gebeten haben. 
Du hörst, was wir dir jetzt in der Stille sagen, was wir heute für sie erbitten wollen.

Herr, du bist unser Alles: unser Licht, unser Leben, unser Heil, 
unsere Speise, unser Trank, unser Gott. 
Erbarme dich.

Mit Jesu Worten beten wir:
Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Segen
Der HERR segne dich und behüte dich;
der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
(J. Schlegel)

Heiligabend in der Luthergemeinde

Wir laden herzlich ein, die Christvespern mit Krippenspiel in der Lutherkirche zu besuchen.

Um direkt zur Buchung zu gelangen klicken Sie bitte hier!

Die Vespern dauern 30 – 35 Minuten und beginnen um 14.30, 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr.

Da in der Kirche jede zweite Bankreihe gesperrt ist, um die nötigen Abstände einzuhalten, ist natürlich die Zahl, der zur Verfügung stehenden Sitzplätze eingeschränkt. Darum bitten wir Sie, sich für eine der vier Vespern anzumelden.

Klicken Sie hier und buchen Sie Ihre Plätze für eine der vier Christvespern mit Krippenspiel!

Sie können auch telefonisch zu den Öffnungszeiten des Gemeindebüros (Di. 16.00 – 17.30 und Mi. 10.00 – 12.00 und 17.00 – 18.30 Uhr) unter 0345/ 444 39 24 buchen.

Wir hoffen, dass Sie und Ihre Familien beim Krippenspiel, den Texten und Liedern zur Ruhe kommen und so das Christfest feiern können.

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Nach Tagen der Buße feiern Jüdinnen und Juden an Jom Kippur Versöhnung mit Gott. Christinnen und Christen erfahren Erneuerung durch Umkehr zu Gott. In Buße und Abendmahl feiern sie Gottes Gegenwart und bitten um Versöhnung. Geschenkter Neuanfang.

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Sukkot / Erntedankfest

Das Laubhüttenfest Sukkot erinnert an das Überleben in der Wüste und feiert den Abschluss der Ernte.

Christinnen und Christen danken für die Ernte und bitten um Bewahrung der Schöpfung.

Die Erde ist uns allen anvertraut. Feiern for Future!

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Schabbat und Sonntag: Ein Vorgeschmack auf das Reich Gottes,ein Recht für Mensch, Tier und Pflanze:

Für Momente des Friedens und des Glücks. Keine Ausbeutung: Leben ist nicht verfügbar.

Gut für die Seele, gut für die Welt!

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Schawuot feiert den lebensstiftenden Geist der Zehn Gebote, Pfingsten die Geistkraft Gottes, die Mutlose bewegt.
Orientierung und Inspiration: Gestalten und mutig voranschreiten!

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Umkehren zum Leben beziehungsweise Antisemitismus ist Sünde

Die Passions- und Osterzeit war jahrhundertelang Pogromzeit.

Jüdinnen und Juden wurden fälschlich für den Tod Jesu verantwortlich gemacht, gequält und ermordet.

Christinnen und Christen müssen den Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden wiederstehen.

Als Geschwister die Treue Gottes bezeugen!

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

PESSACH – beziehungsweise – OSTERN

Jüdinnen und Juden feiern zu Pessach die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten, Christinnen und Christen zu Ostern die Auferstehung Jesu vom Tod. Gott befreit und erlöst. Auch heute. Halleluja!

Weltgebetstag digital

aus Vanuatu am Freitag, 5.3.2021

17.00 -17.30 Uhr Programm für Kinder.

17.30 Uhr Länderinfo zum Land Vanuatu.

18.00 Uhr feiern wir gemeinsam Gottesdienst.

Wir werden den Weltgebetstag über eine Videokonferenz feiern.

Sie brauchen einen internetfähigen Coimputer, Tablet oder Handy mit Kamera und Mikrofon.

Dafür melden Sie sich per E-mail über gp.ortmann@posteo.de an und bekommen einen Zoom-Link zugeschickt.

Heiligabend in der Lutherkirche

Kein Gottesdienst zum Heiligabend in der Lutherkirche

Das Wichtigste vorweg – in aller Kürze.
Am 18.12.2020 hat der Gemeindekirchenrat der Luthergemeinde in Halle (Saale) in einer Sondersitzung beschlossen, dass der geplante Stationengottesdienst nicht stattfinden wird.

Mit großen Bedauern sind wir zu dem Schluss gekommen, dass in der gegenwärtigen Pandemiesituation möglichst jeder Kontakt vermieden werden sollte. Mit viel Herzblut und Elan haben wir das Projekt der „Begehbaren Weihnachtsgeschichte“ entwickelt. Jedoch geschah dies noch unter anderen Voraussetzungen. Fallzahlen und Infektionsmeldungen haben sich seit den ersten Planungen besorgniserregend erhöht. Diese Tatsachen konnten wir nicht guten Gewissens ignorieren.

Deshalb gilt für den Heiligabend: Bleiben Sie getrost zu Hause! Lesen Sie die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium. Singen oder hören Sie ein Weihnachtslied. Sprechen Sie ein Gebet mit eigenen Worten oder ein Vaterunser. Auf der Internetseite der Luthergemeinde wird es dafür eine Andacht geben. Auf weitere Angebote wird hingewiesen. Darüberhinaus wird die Kirche am Heiligabend für Ihre stille Andacht von 15-18 Uhr geöffnet sein.

Traurig, aber im guten Glauben, der heller strahlt als alle Finsternis, schließe ich diese Nachricht mit den Worten Paul Gerhardts aus dem Lied „Wie soll ich dich empfangen“:

Als mir das Reich genommen
da Fried und Freude lacht,
da bist du, mein Heil, kommen
und hast mich froh gemacht.

Singen auf den Kirchenstufen

„Wir sagen euch an den lieben Advent“

Lassen Sie sich einladen zum „Singen auf den Kirchenstufen“

an jedem Mittwoch im Advent vor der Lutherkirche.

Kerzenlicht wird die Dunkelheit erhellen, wenn wir singend und hörend den Weg zum Weihnachtsfest gehen.

Termine: Mittwoch 2., 9., 16. und 23. Dezember von 17.30 – 18.00 Uhr.

INFORMATION

Ab Sonntag, 17. Mai finden in der Lutherkirche wieder Gottesdienste statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen! Beachten Sie allerdings die geltenden Regeln zur Eindämmung von Infektionen (u.a. Teilnehmerlisten, Abstand, Mund-Nasen-Schutz).

Weitere Gemeindeveranstaltungen sowie Seniorenkreis, Chöre etc. können noch nicht wieder stattfinden.

Bei dringenden Anliegen oder Hilfebedarf rufen Sie bitte unsere Telefonnummer 444 39 24 an. Falls gerade kein Mitarbeiter vor Ort ist, geben Sie Ihre Telefonnummer an. Wir rufen gern zurück.

Die Lutherkirche ist als Ort der Besinnung und des stillen Gebetes täglich von 9.00 – 18.00 Uhr geöffnet.

Weltgebetstag

Weltgebetstag am Freitag, 6. März ab 16.30 Uhr in der Gesundbrunnengemeinde, Diesterwegstr. 16.

„Steh auf und geh!“

Frauen aus Simbabwe haben den Weltgebetstag 2020 vorbereitet.

„Ich würde ja gerne, aber …“ Wer kennt diese oder ähnliche Sätze nicht? Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein , über solche Ausreden nachzudenken.

16.30 Uhr Eröffnung durch den Kindergarten

16.45 Uhr Markt der Möglichkeiten (Basteln, Spielen, Länderinformation)

18.00 Uhr Ökumenischer Familiengottesdienst zum Weltgebetstag „Steh auf und geh!“

anschl. bis ca. 21.00 Uhr Gemütliches Beisammensein mit landestypischem Essen.

Gemeindekolleg – 90 Jahre Lutherkirche

Dienstag, 5., 12., 19. und 26. November von 15.00 – 17.00 Uhr im Gemeindehaus, Damaschkestraße 100a (Kleiner Saal)

Dienstag, 5.11. : Eröffnungsvortrag „Neun Einsichten eines Dazugekommenen“

Referent: Pfarrer Olaf Wisch

Dienstag, 12.11.: „Stimmen der Gemeinde“

Vorstellung der Audiointerviews mit Gemeindegliedern

Referent: Herr Peter Berg

Dienstag, 19.11.: „Auszug in den Süden“

Vortrag über die Gründung der Luthergemeinde

Referent: Pfarrer Karsten Müller

Dienstag, 26.11.: „Virtueller Rundgang durch das Lutherviertel“

Referent: Herr Klaus – Dieter Weiser

90 Jahre Lutherkirche

Donnerstag, 31. Oktober (Reformationstag)

10.00 Uhr Ökumenischer Festgottesdienst in der Lutherkirche

mit Kantate „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke“ von Johann Pachelbel. Im Anschluss Sekt/Saft und Reformationsbrötchen und Zeit für Grußworte.

13.00 Uhr Führung durch das „Lutherviertel“ mit Herrn Klaus-Dieter Weiser

15.00 Uhr „Lutherspass“ für Groß und Klein. Wir versetzen uns in die Zeit Martin Luthers und sind kreativ (z.B. mit Tusche und Feder). Leitung: Frau Ulrike Simm und Team.

Sonntag, 3. November um 15.00 Uhr in der Lutherkirche Musical „Martin Luther“

Mitwirkende: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, der Gospelchor, der Posaunenchor und Instrumentalisten unserer Gemeinden.

Leitung: Gemeindepädagogin Ulrike Simm und Kantorin Katharina Gürtler.

Sonntag, 1. Dezember (1. Advent) um 17.00 Uhr im Gemeindehaus

„Musik und Texte zum Advent“ Konzert mit dem Kammerchor „Convivium musicum“.

Leitung: Till Voss / Texte: Pfarrer Olaf Wisch

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

In den Sitzungen der Monate Februar und März standen die Tätigkeitsberichte von Pfarrer Bucher und Seniorenbegleiterin Frau Kranich zur Debatte. Beide sprachen detailliert über ihre Arbeit in der Gemeinde. Dabei kamen es auch zu Gesprächen über mögliche Arbeitsfelder, die bisher nicht im Blick sind. Pfarrer Bucher wies daraufhin, dass wir Möglichkeiten der Kontaktnahmen mit Initiativen in Wohngebieten, z.B. der Bürgerinitiative „Am grünen Feld“ noch ausbauen können.

Frau Kranich betonte, dass mehr Besuche bei betagten Senioren der Gemeinde nötig seien, wofür jedoch der zeitliche Umfang ihrer Anstellung nicht ausreicht. Außerdem wurden der Termin für die Wahl zum Gemeindekirchenrat und die Größe des zukünftigen Gemeindekirchenrates festgelegt.

Die Sanierung einiger Fenster im Wohnhaus und weitere Sanierungsmaßnahmen in den Nebenräumen der Kirche wurden besprochen. Auch die Vorbereitungen zum 90. Kircheweihjubiläum im Herbst standen auf der Tagesordnung.

Gudrun Naumann

Nacht der Kirchen

Nacht der Kirchen in der Lutherkirche.

18.00 Uhr:    „Lo Bosc“  –  Balfolk  &  Traditionelle Tänze. (Gesang: Christine Paques,  Geige:  Katharina Guhlmann,  Akkordeon:  Toralf Friesecke)

20.00 Uhr    Ausstellungseröffnung:   „Die Zehn Gebote“ – Gemäldezyklus von Bernd Baumgart

22.00 Uhr    Gospelchor  „Come&sing“

23.00 Uhr    Nachtgebet nach der Ordnung von Taize

Der Dachstuhl wie auch der Turm sind zur Besichtigung geöffnet.

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

In den Sitzungen der Monate Juni und Juli wurde die Haushaltsrechnung für das Jahr 2017 abgenommen und bestätigt. Sorge bereitet uns der geringere Gemeindebeitrag / Kirchgeld des vergangenen Jahres. Es kamen 15.057,75 € ein (2016 waren es 17.850,00 €). Herzlich bitten wir deshalb darum, dass Sie ihren Gemeindebeitrag überweisen oder bar im Gemeindebüro zahlen. Allen Gemeindegliedern, die dies für das laufende Jahr schon getan haben, danken wir sehr.

Die Zweckbestimmungen für die frei verfügbaren Kollekten im zweiten Halbjahr wurden festgelegt.

Ausführlich wurde über die brandschutztechnische und bauliche Entwicklung des Kindergartens beraten.

Für die Ausstellung mit dem Bilderzyklus „Die zehn Gebote“ von Bernd Baumgart, der ab 18. August in der Kirche zu sehen ist, mussten ein Leihvertrag und ein Versicherungsvertrag erstellt werden. Hier konnten wir auf die Hilfe des Kreiskirchenamtes zurückgreifen.

Notwendige Arbeiten zur Sicherung der Bäume auf dem Grundstück müssen veranlasst und dazu die entsprechenden Angebote von Firmen eingeholt werden.

Ebenso beschäftigten uns die Gestaltung der „Nacht der Kirchen“ und des Tages des „Offenen Denkmals“.

 

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

„Unser gemeinsamer Weg im Süden“

Unter diesem Arbeitsthema trafen sich am Wochenende 16. – 18. Februar die Gemeindekirchenräte und hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinden Am Gesundbrunnen, Wörmlitz/Böllberg und Luther in Zwochau. Schon in der ersten Arbeitseinheit am Freitag Abend merkten wir: Unsere Wahrnehmung, wie gut oder schlecht die Zusammenarbeit unserer Gemeinden funktioniert, ist ganz unterschiedlich. Und es ist wichtig, dass wir uns besser kennenlernen und vertrauen! Am Samstag durften wir träumen und Visionen entwickeln, wie unsere Gemeinden 2030 wohl aussehen werden. Nicht jedem fiel das leicht, zu stark bedrückten die Probleme und Aufgaben des Hier und Jetzt. Doch heraus kamen letztendlich durchaus bodenständige Vorstellungen über ein gelingendes Miteinander. Eine überaus kreative Gruppe hatte mit Bausteinen unsere Region nachgebaut und ließ einen Elektro-Bus zwischen den Gemeinden fahren, um das Zueinander kommen zu erleichtern. An einer anderen Stelle fand sich ein Familienzentrum und dort wurde auf das notwendige „Nach-Außen-Gehen“ unserer Gemeinden hingewiesen. Danach begaben wir uns wieder ins Heute und beschäftigten uns sehr intensiv mit Fragen wie: „Was macht mir Angst?“, „Wo sehe ich Probleme?“, „Wo gibt es andererseits Ressourcen?“ oder „Worauf bekomme ich Lust bei dem Gedanken an einen gemeinsamen Weg unserer Gemeinden?“ Es herrschte eine wunderbar offene und ehrliche Athmosphäre, sowohl während der Arbeitseinheiten als auch bei den Gesprächen zwischendurch. Eine gute Grundlage für eine gute Zusammenarbeit, wie alle einmütig feststellten.

Bei allem intensiven Arbeiten kamen auch das Singen und der Spass nicht zu kurz. Besonders beim geselligen Abend am Samstag konnten alle ihr Talent beim Singen in gemischten Chören und der spontanen choreografischen Darstellung von Liedern zeigen.

Ein detaillierter Bericht über das Wochenende liegt in der Gemeinde aus. Wir freuen uns über ihre Nachfragen und Rückmeldungen darauf!

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (GKR)

Der Gemeindekirchenrat hat in seiner Sitzung am 25. August Pfarrer Olaf Wisch als neuen Pfarrer für die Luthergemeinde gewählt. Pfarrer Wisch wird seinen Dienst am 1. Dezember antreten. Am 3. Advent (17.Dez.) um 14.00 Uhr wird Pfarrer Wisch in der Lutherkirche in sein Amt eingeführt. Die Pfarrwohnung im Erdgeschoss des Pfarrhauses wird zur Zeit saniert. Desweiteren hat der GKR im September ein Konzept zur Nutzung der Gemeinderäume durch den Verein „Ökumenische Initiative ZEITPATEN e.V.“ erabeitet, mehre Anfragen für Termine zur Nutzung der Kirche für Konzerte sowie die Vorbereitung des Denkmaltages und weiter Veranstaltungen in den kommenden Wochen besprochen. Gudrun Naumann

Gottesdienst

Konfirmationsgottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst am Pfingstfest

Am Pfingstfest erleben die Freunde Jesu die Kraft des Heiligen Geistes, der ihnen Mut und Vertrauen gibt die Erfahrungen, die sie mit Jesus und seiner Botschaft gemacht haben, an die Menschen in Jerusalem weiter zu geben. Von dort aus breitete sich die Botschaft von Jesus immer weiter aus. Deshalb gilt das Pfingstfest auch als Geburtstag der Kirche.

Wochenspruch für die Pingstwoche: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ (Sacharja  4,6)

Die Kollekte ist für das Evangelische Schulwerk /Schulgeldsozialfonds bestimmt.

Gottesdienstleitung: Pfarrer M. Brien / Gemeindepädagogin U. Simm

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (GKR)

In den Sitzungen des GKR im Februar und März haben unsere Kindergartenleiterin, Frau Jung und die Gemeindepädagogin, Frau Simm über ihre Tätigkeit in der Gemeinde berichtet. Frau Jung berichete über die sehr heterogene Belegung des Kindergartens. Neben Kindern mit Migrationshintergrund aus verschiedenen Ländern, werden auch Kinder mit besonderem Förderbedarf und Kinder aus sozial schwierigen Familien betreut. Das macht die Arbeit nicht leicht, denn die Kinder sollen nicht nur betreut, sondern auch gebildet werden.

Im Bericht von Frau Simm stand die Freude über viel gelungene Arbeit mit Kindern und Famlien im Vordergrund. Besonders der monatlich stattfindende Frauenkreis macht viel Freude. Für die Gottesdienste der „Familienkirche“ wünscht sie sich die Teilnahme von mehr Familien.

Weiterhin standen die Sanierung der Pfarrwohnung sowie die Planung der Gemeindearbeit während der Zeit der Vakanz auf der Tagesordnung.