Andacht

Andacht zum zweiten Sonntag nach Trinitatis – 14. Juni 2026
in der Lutherkirche.

Anfangen:
In deinen Händen, Herr, steht unsere Zeit.
Denke an mich in deiner Gnade.
Erhöre mich und hilf mir. Amen

Eröffnung:

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. „ Diese ermutigendden Worte aus dem Matthäusvangelium Kapitel11, Vers 28 begleiten uns durch die neue Woche.

Psalm 36:
Herr, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist,

und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes 
und dein Recht wie die große Tiefe.
Herr, du hilfst Menschen und Tieren.
Wie köstlich ist deine Güte, Gott,
dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben!
Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses,
und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom.
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
und in deinem Lichte sehen wir das Licht.

Lied: Komm, sag es allen weiter – EG 225:
R.:
Komm, sag es allen weiter, ruf es in jedes Haus hinein!
Komm, sag es allen weiter: Gott selber lädt uns ein.

1. Sein Haus hat offne Türen, er ruft uns in Geduld,
will alle zu sich führen, auch die mit Not und Schuld.
2. Wir haben sein Versprechen: Er nimmt sich für uns Zeit,
wird selbst das Brot uns brechen, kommt, alles ist bereit.
3. Zu jedem will er kommen, der Herr in Brot und Wein.
Und wer ihn aufgenommen, wird selber Bote sein.
4. Herr, dein Ruf verachten, das wäre unser Tod.
Drum hilf, dass wir beachten dein großes Angebot.

Predigttext: Matthäusevangelium Kapitel 11, Verse 25 – 30:
Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart. Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen. Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.
Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Predigt:
Keiner konnte besser die Urne tragen als Matthias. Matthias war schon ein wenig älter, in Rente, und verdiente sich bei Beerdigungen ein kleines Extrageld. Er tat, was bei Beerdigungen so zu tun ist. Auf dem Dorf hieß das, auch dafür zu sorgen, dass das Grab vorbereitet und die Kirche entsprechend geschmückt ist. Mit ihm sprach ich also auch ab, wie wir zum Grab ziehen würden, manchmal noch mit einer Konfirmandin, die das Kreuz trug. In dieser Reihenfolge: Konfirmandin mit Kreuz, Matthias mit der Urne, ich hinterher, dann die Trauergemeinde. Die Wege waren in der Regel nicht weit, meist waren die Friedhöfe direkt um die Kirche herum gelegen, oder nur weniges davon entfernt. Trotzdem verlangt dieser Gang Pietät und Einfühlungsvermögen. Die Urne aufnehmen, sich vor der Trauergemeinde positionieren, und dann, nicht zu schnell, und auch nicht zu langsam aus der Kirche zum Grab zu … schreiten, würde ich der Würde der Situation angemessen gern sagen; aber das traf es nicht. Nicht bei Matthias. Er schritt nicht. Er ging aber auch nicht einfach. Er ging vielmehr mit einer ruhigen Sicherheit, die nichts Gravitätisches und Aufgesetztes hatte, nichts Gekünsteltes oder Übertriebenes; es ist schwer zu beschreiben, dieser Gang hatte bei Matthias etwas Ruhiges und Demütiges, und zugleich Leichtes und Sanftes.
Und er tat es in der angemessenen Geschwindigkeit, mitunter die Konfirmandin ruhig mahnend, etwas langsamer zu sein. Als wäre es die normalste Sache der Welt. Diesen – wie es landläufig oft heißt – schweren Gang zu gehen.
Liebe Gemeinde, Jesus sagt:
ich bin sanftmütig und von Herzen demütig;
und er sagt: sein Joch sei sanft und seine Last sei leicht.
Eine leichte Last, das klingt wie ein Widerspruch. Und das Wort, das im Matthäusevangelium für das Joch verwendet wird, legt die Leichtigkeit noch viel weniger nahe. Es ist das Zeichen der Sklaverei, am besten vergleichbar mit dem Halseisen, das versklavten Menschen angelegt wurde, um sie in jeder Weise zu demütigen und zu quälen. Um das Davonlaufen zu verhindern und jeden Gang schwer zu machen. Ein sanftes Joch-Halseisen, das passt nicht zusammen. Und es passt auch nicht zu der freundlichen und sogar dringlichen Einladung, die Jesus damit ausspricht. Eine “schöne” Einladung: die mir ein Joch beschert.
Andererseits spricht Jesus auch aus göttlicher Autorität. Er betont hier seine Stellung als Sohn des Vaters, dem allein die Wahrheit aufgedeckt wurde. Und er allein kann sie uns Menschen weitergeben. Und zwar denen, die sich einladen lassen. Die nicht, die weise und klug sind, sondern die Unmündigen, denen Jesus auch an anderen Stellen des Matthäusevangeliums besondere Aufmerksamkeit schenkt, etwa als die Jünger sich um ihre Rangfolge streiten und wissen wollen,
wer der größte unter ihnen sei. Da stellt Jesus ein Kind mitten unter sie und sagt: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
An anderer Stelle zitiert er in diesem Zusammenhang die Psalmen und sagt: Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet.
Und ich frage mich, ob meine Überlegungen zur schweren und leichten Last, zum sanften und brutalen Joch nicht zu weise und klug sind; oder nicht weise und klug genug? Sollte ich nicht schlicht auf die Stimme hören, die durch Jesus von Gott selbst kommt. Ich frage mich, gelingt es mir, mich einladen zu lassen, bin ich mündig – unmündig das sanfte Joch zu wählen.
Oder, ich nehme zunächst wahr, dass es hier den Worten des Evangeliums auf faszinierende Weise gelingt, innere Widersprüche der menschlichen Existenz aufzudecken. Um es einfach zu sagen: manches Joch scheint schwer zu sein, manches Joch ist nur scheinbar leicht, und es wäre auch schon ein Irrtum, zu meinen, dass der Mensch überhaupt ein jochfreies Leben haben könne. Jede Wahl, jede Freiheit bringt auch andere Joche mit sich. Luthers Wort vom Menschen als Reittier, in dessen Sattel entweder Gott oder der Teufel sitzt und es beherrscht, ist eine Variante davon. Die biblische Variante hier besagt es so: die Weisen und Klugen glauben daran, nicht geritten zu werden; und die freie Wahl zu haben, die auch zur Freiheit führt und die Freiheit erhält;
Aber es wird schnell deutlich, was in manchen Fällen diese Wahl bedeutet:
Ich erinnere an die Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral von Heinrich Böll, die von dem Fischer am Strand erzählt, der nachmittags am Strand liegt und den Ausblick auf das Meer genießt. Ein Tourist versucht ihm darzulegen, dass er seine Produktivität durch mehr Arbeit steigern könne und mehr Geld verdienen. Wozu? fragt der Fischer, wenn das Geld nur dazu gut ist, mir genau das zu ermöglichen, was ich schon tue, nämlich den Blick auf das Meer zu genießen.
Ich mag diese Anekdote sehr gern, auch wenn mir bewusst ist, dass sie wohl nicht der Komplexität unserer Welt gerecht wird; dennoch, sie schärft das Bewusstsein für den Umstand, den die Unmündigen, ebenso wie die Mühseligen und Beladenen besser kennen; sie haben die offenbare Wahl, weil sie aus ihrer Erfahrung “wissen”, dass es keine absolute Unabhängigkeit und Freiheit gibt. Und dann erscheint es gar nicht mehr so widersprüchlich das sanfte Joch und die leichte Last zu wählen. Sie folgen der Einladung gern, weil ihnen die anderen Joche der Welt nur zu bewusst sind.
Einmal war ich mit Matthias im Gespräch. Wir hatten noch ein wenig Zeit vor der Trauerfeier. Ich erzählte ihm von irgendeiner Sache, die ich im Internet gesehen hatte. Ruhig erwiderte er: Internet habe ich keins, ich gucke auch kaum Fernsehen, ich habe doch meine Kaninchen, um die kümmere ich mich. Und da war mir klar, warum er die Urne auf dem schweren Gang mit dieser Leichtigkeit tragen konnte. Nicht, weil er weise und klug ist, nicht, weil er sich das genau überlegt hat, wie das am besten zu machen wäre; sondern einfach, weil er der Einladung seines Herzens folgt; weil er irgendwie etwas “weiß” von der Welt Gottes in ihrer Weite, und von der Gebundenheit und Vergänglichkeit des Menschen; weil er gewählt hat, was den schweren Gang leichter macht; das ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen, weil er irgendwie die Erfahrung gemacht hat, dass keine Last leichter ist als das sanfte Joch Jesu.
Und wieder, liebe Gemeinde, könnte ich auch sagen, dass das Leben komplizierter ist. Dass diese Anekdote vom Urnenträger nicht auf jede und jeden von uns passt. Immerhin aber ist es doch gut, die Wahl zu haben. Ein hohes Gut. Und die Einladung zu erhalten, die Jesus ausspricht. Und ihr mal zu folgen. Die Weisen mal weise, und die Klugen mal klug sein zu lassen. Und die verführerische Mühsal und die gleißenden Lasten der Welt mal sein zu lassen. Und Frieden zu finden für unsere Seelen. Amen.

Miteinander und füreinander beten:
Kommt her zu mir!
So lädst du die ganze Welt ein, Jesus Christus,
die Müden, die Schwachen, die Überforderten, die Schuldigen,
uns.

Weit öffnest du dein Herz und sprichst: Kommt her!
Die Friedlosen lädst du ein.
Bekehre die Herzen der Gewalttäter,
damit sie den Hass begraben und ihre Gier aufgeben,
damit Feinde aufeinander zugehen und die Kriege enden,
damit die Verfolgten sicher leben und ihre Kinder vom Frieden lernen.
Weit öffnest du dein Herz, Jesus Christus. Erhöre uns.

Weit breitest du deine Arme aus und sprichst: Kommt her!
Die Hungrigen lädst du ein.
Öffne die Herzen der Klugen, damit sie ihre Verantwortung erkennen
und den Hunger bekämpfen,
damit die Abgewiesenen Aufnahme finden
und die Gerechtigkeit den Egoismus überwindet,
damit die Aufbrechenden Schutz finden
und unsere Kinder auf sicheren Wegen gehen.
Weit breitest du deine Arme aus, Jesus Christus. Erhöre uns.

Weit reicht deine Liebe und du sprichst: Kommt her!
Die Mühseligen und Beladenen lädst du ein.
Hülle in deine Liebe die Erschöpften und Trauernden,
damit sie zur Ruhe kommen und die Angst vor dem Kommenden weicht,
damit die Kranken aufatmen und heilende Nähe erfahren,
damit der Mut größer wird als die Not und unsere Kinder Hoffnung haben.
Damit die Zuversicht weiter reicht als der Tod und die Trauer.
Weit reicht deine Liebe, Jesus Christus. Erhöre uns.

Kommt her zu mir!
So lädst du die ganze Welt ein, Jesus Christus,
du Freund und Tröster.
Heute und alle Tage.

Mit Jesu Worten beten wir:

Vater unser im Himmel, geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Segen:
Es segne und behüte uns der allmächtige und barmherzige Gott,
Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen.
(O.Wisch)Andacht zum Gottesdienst am 2. Sonntag nach Trinitatis in der Lutherkirche.

Heiligabend in der Luthergemeinde

Wir laden herzlich ein, die Christvespern mit Krippenspiel in der Lutherkirche zu besuchen.

Um direkt zur Buchung zu gelangen klicken Sie bitte hier!

Die Vespern dauern 30 – 35 Minuten und beginnen um 14.30, 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr.

Da in der Kirche jede zweite Bankreihe gesperrt ist, um die nötigen Abstände einzuhalten, ist natürlich die Zahl, der zur Verfügung stehenden Sitzplätze eingeschränkt. Darum bitten wir Sie, sich für eine der vier Vespern anzumelden.

Klicken Sie hier und buchen Sie Ihre Plätze für eine der vier Christvespern mit Krippenspiel!

Sie können auch telefonisch zu den Öffnungszeiten des Gemeindebüros (Di. 16.00 – 17.30 und Mi. 10.00 – 12.00 und 17.00 – 18.30 Uhr) unter 0345/ 444 39 24 buchen.

Wir hoffen, dass Sie und Ihre Familien beim Krippenspiel, den Texten und Liedern zur Ruhe kommen und so das Christfest feiern können.

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Nach Tagen der Buße feiern Jüdinnen und Juden an Jom Kippur Versöhnung mit Gott. Christinnen und Christen erfahren Erneuerung durch Umkehr zu Gott. In Buße und Abendmahl feiern sie Gottes Gegenwart und bitten um Versöhnung. Geschenkter Neuanfang.

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Sukkot / Erntedankfest

Das Laubhüttenfest Sukkot erinnert an das Überleben in der Wüste und feiert den Abschluss der Ernte.

Christinnen und Christen danken für die Ernte und bitten um Bewahrung der Schöpfung.

Die Erde ist uns allen anvertraut. Feiern for Future!

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Schabbat und Sonntag: Ein Vorgeschmack auf das Reich Gottes,ein Recht für Mensch, Tier und Pflanze:

Für Momente des Friedens und des Glücks. Keine Ausbeutung: Leben ist nicht verfügbar.

Gut für die Seele, gut für die Welt!

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Schawuot feiert den lebensstiftenden Geist der Zehn Gebote, Pfingsten die Geistkraft Gottes, die Mutlose bewegt.
Orientierung und Inspiration: Gestalten und mutig voranschreiten!

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Umkehren zum Leben beziehungsweise Antisemitismus ist Sünde

Die Passions- und Osterzeit war jahrhundertelang Pogromzeit.

Jüdinnen und Juden wurden fälschlich für den Tod Jesu verantwortlich gemacht, gequält und ermordet.

Christinnen und Christen müssen den Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden wiederstehen.

Als Geschwister die Treue Gottes bezeugen!

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

PESSACH – beziehungsweise – OSTERN

Jüdinnen und Juden feiern zu Pessach die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten, Christinnen und Christen zu Ostern die Auferstehung Jesu vom Tod. Gott befreit und erlöst. Auch heute. Halleluja!

Weltgebetstag digital

aus Vanuatu am Freitag, 5.3.2021

17.00 -17.30 Uhr Programm für Kinder.

17.30 Uhr Länderinfo zum Land Vanuatu.

18.00 Uhr feiern wir gemeinsam Gottesdienst.

Wir werden den Weltgebetstag über eine Videokonferenz feiern.

Sie brauchen einen internetfähigen Coimputer, Tablet oder Handy mit Kamera und Mikrofon.

Dafür melden Sie sich per E-mail über gp.ortmann@posteo.de an und bekommen einen Zoom-Link zugeschickt.

Heiligabend in der Lutherkirche

Kein Gottesdienst zum Heiligabend in der Lutherkirche

Das Wichtigste vorweg – in aller Kürze.
Am 18.12.2020 hat der Gemeindekirchenrat der Luthergemeinde in Halle (Saale) in einer Sondersitzung beschlossen, dass der geplante Stationengottesdienst nicht stattfinden wird.

Mit großen Bedauern sind wir zu dem Schluss gekommen, dass in der gegenwärtigen Pandemiesituation möglichst jeder Kontakt vermieden werden sollte. Mit viel Herzblut und Elan haben wir das Projekt der „Begehbaren Weihnachtsgeschichte“ entwickelt. Jedoch geschah dies noch unter anderen Voraussetzungen. Fallzahlen und Infektionsmeldungen haben sich seit den ersten Planungen besorgniserregend erhöht. Diese Tatsachen konnten wir nicht guten Gewissens ignorieren.

Deshalb gilt für den Heiligabend: Bleiben Sie getrost zu Hause! Lesen Sie die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium. Singen oder hören Sie ein Weihnachtslied. Sprechen Sie ein Gebet mit eigenen Worten oder ein Vaterunser. Auf der Internetseite der Luthergemeinde wird es dafür eine Andacht geben. Auf weitere Angebote wird hingewiesen. Darüberhinaus wird die Kirche am Heiligabend für Ihre stille Andacht von 15-18 Uhr geöffnet sein.

Traurig, aber im guten Glauben, der heller strahlt als alle Finsternis, schließe ich diese Nachricht mit den Worten Paul Gerhardts aus dem Lied „Wie soll ich dich empfangen“:

Als mir das Reich genommen
da Fried und Freude lacht,
da bist du, mein Heil, kommen
und hast mich froh gemacht.

Singen auf den Kirchenstufen

„Wir sagen euch an den lieben Advent“

Lassen Sie sich einladen zum „Singen auf den Kirchenstufen“

an jedem Mittwoch im Advent vor der Lutherkirche.

Kerzenlicht wird die Dunkelheit erhellen, wenn wir singend und hörend den Weg zum Weihnachtsfest gehen.

Termine: Mittwoch 2., 9., 16. und 23. Dezember von 17.30 – 18.00 Uhr.

INFORMATION

Ab Sonntag, 17. Mai finden in der Lutherkirche wieder Gottesdienste statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen! Beachten Sie allerdings die geltenden Regeln zur Eindämmung von Infektionen (u.a. Teilnehmerlisten, Abstand, Mund-Nasen-Schutz).

Weitere Gemeindeveranstaltungen sowie Seniorenkreis, Chöre etc. können noch nicht wieder stattfinden.

Bei dringenden Anliegen oder Hilfebedarf rufen Sie bitte unsere Telefonnummer 444 39 24 an. Falls gerade kein Mitarbeiter vor Ort ist, geben Sie Ihre Telefonnummer an. Wir rufen gern zurück.

Die Lutherkirche ist als Ort der Besinnung und des stillen Gebetes täglich von 9.00 – 18.00 Uhr geöffnet.

Weltgebetstag

Weltgebetstag am Freitag, 6. März ab 16.30 Uhr in der Gesundbrunnengemeinde, Diesterwegstr. 16.

„Steh auf und geh!“

Frauen aus Simbabwe haben den Weltgebetstag 2020 vorbereitet.

„Ich würde ja gerne, aber …“ Wer kennt diese oder ähnliche Sätze nicht? Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein , über solche Ausreden nachzudenken.

16.30 Uhr Eröffnung durch den Kindergarten

16.45 Uhr Markt der Möglichkeiten (Basteln, Spielen, Länderinformation)

18.00 Uhr Ökumenischer Familiengottesdienst zum Weltgebetstag „Steh auf und geh!“

anschl. bis ca. 21.00 Uhr Gemütliches Beisammensein mit landestypischem Essen.

Gemeindekolleg – 90 Jahre Lutherkirche

Dienstag, 5., 12., 19. und 26. November von 15.00 – 17.00 Uhr im Gemeindehaus, Damaschkestraße 100a (Kleiner Saal)

Dienstag, 5.11. : Eröffnungsvortrag „Neun Einsichten eines Dazugekommenen“

Referent: Pfarrer Olaf Wisch

Dienstag, 12.11.: „Stimmen der Gemeinde“

Vorstellung der Audiointerviews mit Gemeindegliedern

Referent: Herr Peter Berg

Dienstag, 19.11.: „Auszug in den Süden“

Vortrag über die Gründung der Luthergemeinde

Referent: Pfarrer Karsten Müller

Dienstag, 26.11.: „Virtueller Rundgang durch das Lutherviertel“

Referent: Herr Klaus – Dieter Weiser

90 Jahre Lutherkirche

Donnerstag, 31. Oktober (Reformationstag)

10.00 Uhr Ökumenischer Festgottesdienst in der Lutherkirche

mit Kantate „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke“ von Johann Pachelbel. Im Anschluss Sekt/Saft und Reformationsbrötchen und Zeit für Grußworte.

13.00 Uhr Führung durch das „Lutherviertel“ mit Herrn Klaus-Dieter Weiser

15.00 Uhr „Lutherspass“ für Groß und Klein. Wir versetzen uns in die Zeit Martin Luthers und sind kreativ (z.B. mit Tusche und Feder). Leitung: Frau Ulrike Simm und Team.

Sonntag, 3. November um 15.00 Uhr in der Lutherkirche Musical „Martin Luther“

Mitwirkende: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, der Gospelchor, der Posaunenchor und Instrumentalisten unserer Gemeinden.

Leitung: Gemeindepädagogin Ulrike Simm und Kantorin Katharina Gürtler.

Sonntag, 1. Dezember (1. Advent) um 17.00 Uhr im Gemeindehaus

„Musik und Texte zum Advent“ Konzert mit dem Kammerchor „Convivium musicum“.

Leitung: Till Voss / Texte: Pfarrer Olaf Wisch

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

In den Sitzungen der Monate Februar und März standen die Tätigkeitsberichte von Pfarrer Bucher und Seniorenbegleiterin Frau Kranich zur Debatte. Beide sprachen detailliert über ihre Arbeit in der Gemeinde. Dabei kamen es auch zu Gesprächen über mögliche Arbeitsfelder, die bisher nicht im Blick sind. Pfarrer Bucher wies daraufhin, dass wir Möglichkeiten der Kontaktnahmen mit Initiativen in Wohngebieten, z.B. der Bürgerinitiative „Am grünen Feld“ noch ausbauen können.

Frau Kranich betonte, dass mehr Besuche bei betagten Senioren der Gemeinde nötig seien, wofür jedoch der zeitliche Umfang ihrer Anstellung nicht ausreicht. Außerdem wurden der Termin für die Wahl zum Gemeindekirchenrat und die Größe des zukünftigen Gemeindekirchenrates festgelegt.

Die Sanierung einiger Fenster im Wohnhaus und weitere Sanierungsmaßnahmen in den Nebenräumen der Kirche wurden besprochen. Auch die Vorbereitungen zum 90. Kircheweihjubiläum im Herbst standen auf der Tagesordnung.

Gudrun Naumann

Nacht der Kirchen

Nacht der Kirchen in der Lutherkirche.

18.00 Uhr:    „Lo Bosc“  –  Balfolk  &  Traditionelle Tänze. (Gesang: Christine Paques,  Geige:  Katharina Guhlmann,  Akkordeon:  Toralf Friesecke)

20.00 Uhr    Ausstellungseröffnung:   „Die Zehn Gebote“ – Gemäldezyklus von Bernd Baumgart

22.00 Uhr    Gospelchor  „Come&sing“

23.00 Uhr    Nachtgebet nach der Ordnung von Taize

Der Dachstuhl wie auch der Turm sind zur Besichtigung geöffnet.

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

In den Sitzungen der Monate Juni und Juli wurde die Haushaltsrechnung für das Jahr 2017 abgenommen und bestätigt. Sorge bereitet uns der geringere Gemeindebeitrag / Kirchgeld des vergangenen Jahres. Es kamen 15.057,75 € ein (2016 waren es 17.850,00 €). Herzlich bitten wir deshalb darum, dass Sie ihren Gemeindebeitrag überweisen oder bar im Gemeindebüro zahlen. Allen Gemeindegliedern, die dies für das laufende Jahr schon getan haben, danken wir sehr.

Die Zweckbestimmungen für die frei verfügbaren Kollekten im zweiten Halbjahr wurden festgelegt.

Ausführlich wurde über die brandschutztechnische und bauliche Entwicklung des Kindergartens beraten.

Für die Ausstellung mit dem Bilderzyklus „Die zehn Gebote“ von Bernd Baumgart, der ab 18. August in der Kirche zu sehen ist, mussten ein Leihvertrag und ein Versicherungsvertrag erstellt werden. Hier konnten wir auf die Hilfe des Kreiskirchenamtes zurückgreifen.

Notwendige Arbeiten zur Sicherung der Bäume auf dem Grundstück müssen veranlasst und dazu die entsprechenden Angebote von Firmen eingeholt werden.

Ebenso beschäftigten uns die Gestaltung der „Nacht der Kirchen“ und des Tages des „Offenen Denkmals“.

 

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat

„Unser gemeinsamer Weg im Süden“

Unter diesem Arbeitsthema trafen sich am Wochenende 16. – 18. Februar die Gemeindekirchenräte und hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinden Am Gesundbrunnen, Wörmlitz/Böllberg und Luther in Zwochau. Schon in der ersten Arbeitseinheit am Freitag Abend merkten wir: Unsere Wahrnehmung, wie gut oder schlecht die Zusammenarbeit unserer Gemeinden funktioniert, ist ganz unterschiedlich. Und es ist wichtig, dass wir uns besser kennenlernen und vertrauen! Am Samstag durften wir träumen und Visionen entwickeln, wie unsere Gemeinden 2030 wohl aussehen werden. Nicht jedem fiel das leicht, zu stark bedrückten die Probleme und Aufgaben des Hier und Jetzt. Doch heraus kamen letztendlich durchaus bodenständige Vorstellungen über ein gelingendes Miteinander. Eine überaus kreative Gruppe hatte mit Bausteinen unsere Region nachgebaut und ließ einen Elektro-Bus zwischen den Gemeinden fahren, um das Zueinander kommen zu erleichtern. An einer anderen Stelle fand sich ein Familienzentrum und dort wurde auf das notwendige „Nach-Außen-Gehen“ unserer Gemeinden hingewiesen. Danach begaben wir uns wieder ins Heute und beschäftigten uns sehr intensiv mit Fragen wie: „Was macht mir Angst?“, „Wo sehe ich Probleme?“, „Wo gibt es andererseits Ressourcen?“ oder „Worauf bekomme ich Lust bei dem Gedanken an einen gemeinsamen Weg unserer Gemeinden?“ Es herrschte eine wunderbar offene und ehrliche Athmosphäre, sowohl während der Arbeitseinheiten als auch bei den Gesprächen zwischendurch. Eine gute Grundlage für eine gute Zusammenarbeit, wie alle einmütig feststellten.

Bei allem intensiven Arbeiten kamen auch das Singen und der Spass nicht zu kurz. Besonders beim geselligen Abend am Samstag konnten alle ihr Talent beim Singen in gemischten Chören und der spontanen choreografischen Darstellung von Liedern zeigen.

Ein detaillierter Bericht über das Wochenende liegt in der Gemeinde aus. Wir freuen uns über ihre Nachfragen und Rückmeldungen darauf!

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (GKR)

Der Gemeindekirchenrat hat in seiner Sitzung am 25. August Pfarrer Olaf Wisch als neuen Pfarrer für die Luthergemeinde gewählt. Pfarrer Wisch wird seinen Dienst am 1. Dezember antreten. Am 3. Advent (17.Dez.) um 14.00 Uhr wird Pfarrer Wisch in der Lutherkirche in sein Amt eingeführt. Die Pfarrwohnung im Erdgeschoss des Pfarrhauses wird zur Zeit saniert. Desweiteren hat der GKR im September ein Konzept zur Nutzung der Gemeinderäume durch den Verein „Ökumenische Initiative ZEITPATEN e.V.“ erabeitet, mehre Anfragen für Termine zur Nutzung der Kirche für Konzerte sowie die Vorbereitung des Denkmaltages und weiter Veranstaltungen in den kommenden Wochen besprochen. Gudrun Naumann

Gottesdienst

Konfirmationsgottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst am Pfingstfest

Am Pfingstfest erleben die Freunde Jesu die Kraft des Heiligen Geistes, der ihnen Mut und Vertrauen gibt die Erfahrungen, die sie mit Jesus und seiner Botschaft gemacht haben, an die Menschen in Jerusalem weiter zu geben. Von dort aus breitete sich die Botschaft von Jesus immer weiter aus. Deshalb gilt das Pfingstfest auch als Geburtstag der Kirche.

Wochenspruch für die Pingstwoche: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ (Sacharja  4,6)

Die Kollekte ist für das Evangelische Schulwerk /Schulgeldsozialfonds bestimmt.

Gottesdienstleitung: Pfarrer M. Brien / Gemeindepädagogin U. Simm

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (GKR)

In den Sitzungen des GKR im Februar und März haben unsere Kindergartenleiterin, Frau Jung und die Gemeindepädagogin, Frau Simm über ihre Tätigkeit in der Gemeinde berichtet. Frau Jung berichete über die sehr heterogene Belegung des Kindergartens. Neben Kindern mit Migrationshintergrund aus verschiedenen Ländern, werden auch Kinder mit besonderem Förderbedarf und Kinder aus sozial schwierigen Familien betreut. Das macht die Arbeit nicht leicht, denn die Kinder sollen nicht nur betreut, sondern auch gebildet werden.

Im Bericht von Frau Simm stand die Freude über viel gelungene Arbeit mit Kindern und Famlien im Vordergrund. Besonders der monatlich stattfindende Frauenkreis macht viel Freude. Für die Gottesdienste der „Familienkirche“ wünscht sie sich die Teilnahme von mehr Familien.

Weiterhin standen die Sanierung der Pfarrwohnung sowie die Planung der Gemeindearbeit während der Zeit der Vakanz auf der Tagesordnung.