Nacht der Kirchen in der Lutherkirche.
Andacht
Andacht zur Sommerkirche am 2.8.2026 in der Johanneskirche –
Anfangen:
In deinen Händen, Herr, steht unsere Zeit.
Denke an mich in deiner Gnade.
Erhöre mich und hilf mir.
Eröffnung:
Durch die neue Woche begleitet uns ein Spruch aus dem Lukasevangelium. „Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.“
(Lukas 12, 48)
Lied: „Du meine Seele singe“ (Evangelisches Gesangbuch Nr. 302, 1 + 5-8).
1. Du meine Seele, singe, wohlauf und singe schön dem, welchen alle Dinge zu Dienst und Willen stehn.
Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd; ich will ihn herzlich loben, solang ich leben werd.
5. Er weiß viel tausend Weisen, zu retten aus dem Tod,
ernährt und gibet Speisen zur Zeit der Hungersnot, macht schöne rote Wangen oft bei geringem Mahl;
und die da sind gefangen, die reißt er aus der Qual.
6. Er ist das Licht der Blinden, erleuchtet ihr Gesicht, und die sich schwach befinden,
die stellt er aufgericht’. Er liebet alle Frommen, und die ihm günstig sind,
die finden, wenn sie kommen, in ihm den besten Freund.
7. Er ist der Fremden Hütte, die Waisen nimmt er an, erfüllt der Witwen Bitte,
wird selbst ihr Trost und Mann. Die aber, die ihn hassen, bezahlet er mit Grimm,
ihr Haus und wo sie saßen, das wirft er um und um.
8. Ach ich bin viel zu wenig, zu rühmen seinen Ruhm; der Herr allein ist König, ich eine welke Blum.
Jedoch weil ich gehöre gen Zion in sein Zelt, ist’s billig, dass ich mehre sein Lob vor aller Welt.
Predigt zu den Liedtexten:
„Du meine Seele, singe“, dieses Lied nach Psalm 146, schrieb Paul Gerhardt fünf Jahre nachdem der 30jährige Krieg endlich zu Ende gegangen war. Erst fünf Jahre lagen hinter dem Töten, Brandschatzen, Vergewaltigen, Ausbruch von Seuchen mit deren Folgen und dem allgegenwärtigen Hunger. 30 Jahre schlimmste, unmenschliche Zustände.
Wie ist es möglich, dass ein Mensch nach solch grausamen Zeiten ein Lied mit dem Titel „Du meine Seele, singe“ zu Papier bringen kann? Nicht zu vergessen, all die anderen Verse, die uns von Paul Gerhardt überliefert worden sind.
Einige von Ihnen haben schon die erste Predigt zu diesem Lied gehört. Heute soll es um die Strophen 5 – 8 gehen, welche in unserem Gesangbuch sozusagen überlebt haben.
In den Strophen geht es, so finde ich, so richtig um die Härtefälle des Lebens. Davon war dem Dichter Gerhardt mit Sicherheit viel vor Augen als er es schrieb. Wie gesagt, der 30jährige Krieg lag erst fünf Jahre zurück.
Er zählt sie alle auf: die Hungernden, die Blinden, die, die fremd im Land sind, die Waisen und Witwen. Das sind die Menschen, die damals das schwerste Leben hatten. Nach diesem langen und schlimmen Krieg begegneten sie dem Dichter wohl sehr zahlreich.
Auch er zählt sich dazu. Sein lyrisches Ich nennt sich „eine welke Blum“. Er, der viel zu wenig gilt.
Für ihn gibt es jedoch nur einen Herrscher, einen König. Zu ihm gehört er, wie auch die anderen welken Blumen, die er vorher aufzählt. Sie alle werden dem Gott Zions zugeordnet oder wie in der zweiten Strophe, die wir vorhin schon gesungen haben, dem Gott Jakobs.
In einem Paul – Gerhardt – Podcast habe ich neulich gehört, dass die Gemeinde in Lübben, da wo Paul Gerhardt gestorben ist, in ihrer Kirche eine Tafel aufgehängt hat mit dieser letzten Strophe. Nur wurde aus der „welken Blume“ eine „Wiesenblume“ gemacht. Ich finde, dass geht am Anliegen des Verfassers vorbei. Wo doch mit dem Begriff der „welken Blume“ so wunderbar die Vergänglichkeit unseres Daseins auf der Erde beschrieben wird.
Der jüdische Philosoph Franz Rosenzweig, der an der tödlich verlaufenden Krankheit ALS früh verstorben ist, hat einmal geschrieben: „Dass jeder Augenblick der letzte sein kann, macht ihn ewig.“
Dass ich mich nicht sorgen muss und dass für mich gesorgt ist, in allerfeinster Weise, haben wir auch vorhin im Matthäusevangelium gehört. Die Lilien auf dem Feld, ich stelle mir gerade dieses wunderbare Bild vor, sind besser gekleidet als der gottesfürchtige König Salomo, dieser Ästhet, der versuchte in jeder Hinsicht alles richtig zu machen. Hier wird auf seine Kleidung angespielt, die legendär gewesen sein muss. Nicht nur das hat er perfekt gemacht. Er vollendete den Tempel in einzigartiger Weise. Doch dieses Sorgen um die Dinge, auch wenn sie scheinbar so wunderbar gelingen, sind dennoch nicht der Schlüssel zum unserem Glück. Das Reich Gottes, dass wir anstreben sollen, ist es. Das Reich Gottes, nicht irgendwo in der weiten Ferne, sondern hier auf der Erde. Hier sollen wir in Jesu Sinn miteinander leben. Dann haben wir diese Welt in Gerechtigkeit, die für alle gut ist. Wenn wir das verinnerlichen, dann wird uns der Rest zufallen. „Der Glaube endet, wo die Sorge anfängt.“ Das ist ein Ausspruch von Corrie ten Boom, der Widerstandskämpferin, Zeitzeugin und Schriftstellerin. Ihr Leben ist ein Beispiel für die Umsetzung der Gerechtigkeit Gottes hier auf Erden. Sie ist aufgewachsen in Amsterdam in einer Familie, die dem christlichen Glauben sehr verbunden war. Dieser Glaube hat sie durch ihr Leben getragen. Ihr Vater hatte im Haus der Familie ein Uhrmachergeschäft. Dort lebte ten Boom mit ihrer Familie. Als die Niederlande 1940 von den deutschen Nationalsozialisten besetzt wurden, versteckte sie gemeinsam jüdische Geschwister in ihrem Haus. Die Familie wurde verraten und inhaftiert. Der Vater, mittlerweile schon über 80 Jahre, verstarb nach zehn Tagen im Gefängnis. Corrie ten Boom und ihre Schwester Betsie kamen ins Konzentrationslager Vught bei ‚s – Hertogenbosch. Von dort wurden die beiden ins KZ Ravensbrück gebracht. Sie hielten gemeinsam Gottesdienste in Ravensbrück. Sie sprachen einander Mut zu und versicherten sich die Gewissheit, dass sie in Christus geborgen sind.
Ihre Schwester Betsie hatte in dieser Zeit eine Vision von einem Haus, in das sie nach der Schreckenszeit des 3. Reiches, Holländer einladen wollen, die in Konzentrationlagern inhaftiert waren. Sie sollen von dort aus wieder ins Leben finden.
Diese Vorstellung nahm Corrie ten Boom mit. Ihre Schwester Betsie überlebte das KZ nicht. Sie starb 1944 in Ravensbrück.
Corrie jedoch, die im Dezember 1944 entlassen wurde, lebte die Vision. Gleich 1945 eröffnete im Bloemendaal eine Einrichtung für Opfer der Konzentrationslager. Sie begann mit ihrer Aufklärungs- und Vortragsarbeit. Sie schrieb und veröffentlichte Bücher. Auch wenn es für sie unheimlich schwer war, wenn sie Menschen begegnete, die sich in der Zeit des II.Weltkrieges schuldig gemacht haben. Auch wenn sie sich oft wie die „welke Blume“ gefühlt hat in den harten Zeiten ihres Lebens. Corrie ten Boom wusste, wo sie hingehört „gen Zion in sein Zelt“. So wie es Paul Gehardt gedichtet hat. Diese wichtige Arbeit tat sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1983. Ihre Botschaft war es, dass wir an Gottes Gerechtigkeit und Liebe festhalten sollen. Wir sollen dieses Festhalten leben. „Der Glaube endet, wo die Sorge anfängt.“
So verstehe ich auch die Strophen 5 – 8 von Paul Gerhardts Lied „Du meine Seele, singe“. Auch er hatte viel Leid vor Augen. Wenn wir glauben und wie er schreibt „gen Zion in sein Zelt gehören“, können wir ihn loben. Er ist bei allen, die ihn Not sind. Die Waisen, die Witwen, die Fremden, die Blinden, die Hungernden damals.
Und heute die alleinerziehenden Eltern, die wenig Chancen haben, in ihrem Job zu arbeiten, weil ordentlich für ihre Familie da sein wollen. Oder auch die Menschen mit Behinderungen, die oft nicht so am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können wie Menschen ohne Behinderung. Oder die Flüchtlingsfamilie, die in unserem Land um Asyl bittet.
Auch Lilien werden irgendwann welke Blumen. Doch in diesem Bewusstsein, dass wir Lilien auf Gottes Feld sind und uns nicht sorgen müssen, können wir einfach da sein. Da sein für alle die, die uns brauchen im Sinne der Gerechtigkeit und dem Frieden im Reich Gottes hier in dieser Welt.
Denn der Friede Gottes, der höher ist als unser Begreifen, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.
Fürbitte:
Gott,
Dich suchen wir,
Barmherziger und Ewiger,
du gibst Halt,
in deiner Gegenwart atmen wir auf.
Zu dir kommen wir
mit unseren Sorgen,
mit unseren Wunden,
mit unseren Bitten.
Wir rufen:
Erbarme dich.
Deine Liebe ist stärker als alle Feindschaft.
Auf deine Liebe hoffen wir
für die Verwundeten
für die Traumatisierten,
für die Trauernden vom CSD in Berlin.
Schütze mit deiner Liebe alle,
die das Leben feiern,
die sich gegen den Hass wehren,
die an der Liebe festhalten.
Deine Liebe heilt,
zu dir kommen wir. Erbarme dich.
Dein Frieden ist stärker als alle Gewalt.
Um Frieden bitten wir
für die Ukraine,
für Israel und Palästina,
für den ganzen nahen Osten
für den Sudan.
Entmachte alle,
die an den Kriegen verdienen,
deren Gier deine Schöpfung zerstört,
die mit Lügen Misstrauen und Hass säen.
Dein Friede rettet,
zu dir kommen wir. Erbarme dich.
Deine Hilfe ist größer als unser Versagen.
Um Hilfe bitten wir
für die Feuerwehren,
für die Menschen, deren Heimat und Häuser brennen,
für die Tiere, die wehrlos der Hitze ausgeliefert sind,
für die Bauern, die um ihre Ernten fürchten.
Ermutige die,
die den Schwachen und Bedrohten beistehen,
die Kranke pflegen,
die die Trauernden trösten
und dort helfen, wo Not herrscht.
Deine Gegenwart macht Mut,
zu dir kommen wir:
Erbarme dich.
Du sprichst zu uns,
du berufst die Menschen guten Willens,
du berührst uns und schenkst uns Gemeinschaft.
Wir danken dir für
deine Liebe,
deinen Frieden,
deine Hilfe und dein Wort.
Segne deine Kirche,
beschütze uns und alle, die wir lieben.
Sei in diesen sommerlichen Tagen an unserer Seite.
Das bitten wir durch Jesus Christus,
unseren Bruder und Herrn.
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und behüte der allmächtige
und barmherzige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen.
(Judith Schlegel)
Chorprojekt
Einladung zum Chorprojekt für die Nacht der Kirchen am 22. August 2026.
Ausstellung mit Bildern der Freitagsmalerinnen in der Lutherkirche
Sommerkirche 2026
Friedensgebet
Heiligabend in der Luthergemeinde
Wir laden herzlich ein, die Christvespern mit Krippenspiel in der Lutherkirche zu besuchen.
Um direkt zur Buchung zu gelangen klicken Sie bitte hier!
Die Vespern dauern 30 – 35 Minuten und beginnen um 14.30, 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr.
Da in der Kirche jede zweite Bankreihe gesperrt ist, um die nötigen Abstände einzuhalten, ist natürlich die Zahl, der zur Verfügung stehenden Sitzplätze eingeschränkt. Darum bitten wir Sie, sich für eine der vier Vespern anzumelden.
Klicken Sie hier und buchen Sie Ihre Plätze für eine der vier Christvespern mit Krippenspiel!
Sie können auch telefonisch zu den Öffnungszeiten des Gemeindebüros (Di. 16.00 – 17.30 und Mi. 10.00 – 12.00 und 17.00 – 18.30 Uhr) unter 0345/ 444 39 24 buchen.
Wir hoffen, dass Sie und Ihre Familien beim Krippenspiel, den Texten und Liedern zur Ruhe kommen und so das Christfest feiern können.
NÄHER ALS DU DENKST
Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Nach Tagen der Buße feiern Jüdinnen und Juden an Jom Kippur Versöhnung mit Gott. Christinnen und Christen erfahren Erneuerung durch Umkehr zu Gott. In Buße und Abendmahl feiern sie Gottes Gegenwart und bitten um Versöhnung. Geschenkter Neuanfang.
NÄHER ALS DU DENKST
Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Sukkot / Erntedankfest
Das Laubhüttenfest Sukkot erinnert an das Überleben in der Wüste und feiert den Abschluss der Ernte.
Christinnen und Christen danken für die Ernte und bitten um Bewahrung der Schöpfung.
Die Erde ist uns allen anvertraut. Feiern for Future!
NÄHER ALS DU DENKST
Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.
Schabbat und Sonntag: Ein Vorgeschmack auf das Reich Gottes,ein Recht für Mensch, Tier und Pflanze:
Für Momente des Friedens und des Glücks. Keine Ausbeutung: Leben ist nicht verfügbar.
Gut für die Seele, gut für die Welt!
NÄHER ALS DU DENKST
Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.
Schawuot feiert den lebensstiftenden Geist der Zehn Gebote, Pfingsten die Geistkraft Gottes, die Mutlose bewegt.
Orientierung und Inspiration: Gestalten und mutig voranschreiten!
NÄHER ALS DU DENKST
Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Umkehren zum Leben beziehungsweise Antisemitismus ist Sünde
Die Passions- und Osterzeit war jahrhundertelang Pogromzeit.
Jüdinnen und Juden wurden fälschlich für den Tod Jesu verantwortlich gemacht, gequält und ermordet.
Christinnen und Christen müssen den Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden wiederstehen.
Als Geschwister die Treue Gottes bezeugen!
NÄHER ALS DU DENKST
Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.
PESSACH – beziehungsweise – OSTERN
Jüdinnen und Juden feiern zu Pessach die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten, Christinnen und Christen zu Ostern die Auferstehung Jesu vom Tod. Gott befreit und erlöst. Auch heute. Halleluja!
Weltgebetstag digital
aus Vanuatu am Freitag, 5.3.2021
17.00 -17.30 Uhr Programm für Kinder.
17.30 Uhr Länderinfo zum Land Vanuatu.
18.00 Uhr feiern wir gemeinsam Gottesdienst.
Wir werden den Weltgebetstag über eine Videokonferenz feiern.
Sie brauchen einen internetfähigen Coimputer, Tablet oder Handy mit Kamera und Mikrofon.
Dafür melden Sie sich per E-mail über gp.ortmann@posteo.de an und bekommen einen Zoom-Link zugeschickt.
Gottesdienste in der Lutherkirche
Aufgrund der Pandemielage finden in der Lutherkirche ab sofort keine Gottesdienste statt.
Die Kirche ist sonntags von 10 – 11 Uhr für persönliche Andacht geöffnet.
Ein Pfarrer wird anwesend sein.
Jahreslosung 2021
Heiligabend in der Lutherkirche
Kein Gottesdienst zum Heiligabend in der Lutherkirche
Das Wichtigste vorweg – in aller Kürze.
Am 18.12.2020 hat der Gemeindekirchenrat der Luthergemeinde in Halle (Saale) in einer Sondersitzung beschlossen, dass der geplante Stationengottesdienst nicht stattfinden wird.
Mit großen Bedauern sind wir zu dem Schluss gekommen, dass in der gegenwärtigen Pandemiesituation möglichst jeder Kontakt vermieden werden sollte. Mit viel Herzblut und Elan haben wir das Projekt der „Begehbaren Weihnachtsgeschichte“ entwickelt. Jedoch geschah dies noch unter anderen Voraussetzungen. Fallzahlen und Infektionsmeldungen haben sich seit den ersten Planungen besorgniserregend erhöht. Diese Tatsachen konnten wir nicht guten Gewissens ignorieren.
Deshalb gilt für den Heiligabend: Bleiben Sie getrost zu Hause! Lesen Sie die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium. Singen oder hören Sie ein Weihnachtslied. Sprechen Sie ein Gebet mit eigenen Worten oder ein Vaterunser. Auf der Internetseite der Luthergemeinde wird es dafür eine Andacht geben. Auf weitere Angebote wird hingewiesen. Darüberhinaus wird die Kirche am Heiligabend für Ihre stille Andacht von 15-18 Uhr geöffnet sein.
Traurig, aber im guten Glauben, der heller strahlt als alle Finsternis, schließe ich diese Nachricht mit den Worten Paul Gerhardts aus dem Lied „Wie soll ich dich empfangen“:
Als mir das Reich genommen
da Fried und Freude lacht,
da bist du, mein Heil, kommen
und hast mich froh gemacht.
Singen auf den Kirchenstufen
„Wir sagen euch an den lieben Advent“
Lassen Sie sich einladen zum „Singen auf den Kirchenstufen“
an jedem Mittwoch im Advent vor der Lutherkirche.
Kerzenlicht wird die Dunkelheit erhellen, wenn wir singend und hörend den Weg zum Weihnachtsfest gehen.
Termine: Mittwoch 2., 9., 16. und 23. Dezember von 17.30 – 18.00 Uhr.
Gemeindeseminar
Leider entfällt das angekündigte Gemeindeseminar auf Grund der aktuellen Corona-Regeln.
AUSSTELLUNG –
ABSTRAKTE MALEREI in der Lutherkirche.
Arbeiten der Klassen 10 des Kunstgymnasiums Wettin.
Die Kirche ist täglich von 9.00 – 18.00 Uhr geöffnet.
INFORMATION
Ab Sonntag, 17. Mai finden in der Lutherkirche wieder Gottesdienste statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen! Beachten Sie allerdings die geltenden Regeln zur Eindämmung von Infektionen (u.a. Teilnehmerlisten, Abstand, Mund-Nasen-Schutz).
Weitere Gemeindeveranstaltungen sowie Seniorenkreis, Chöre etc. können noch nicht wieder stattfinden.
Bei dringenden Anliegen oder Hilfebedarf rufen Sie bitte unsere Telefonnummer 444 39 24 an. Falls gerade kein Mitarbeiter vor Ort ist, geben Sie Ihre Telefonnummer an. Wir rufen gern zurück.
Die Lutherkirche ist als Ort der Besinnung und des stillen Gebetes täglich von 9.00 – 18.00 Uhr geöffnet.
Weltgebetstag
Weltgebetstag am Freitag, 6. März ab 16.30 Uhr in der Gesundbrunnengemeinde, Diesterwegstr. 16.
„Steh auf und geh!“
Frauen aus Simbabwe haben den Weltgebetstag 2020 vorbereitet.
„Ich würde ja gerne, aber …“ Wer kennt diese oder ähnliche Sätze nicht? Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein , über solche Ausreden nachzudenken.
16.30 Uhr Eröffnung durch den Kindergarten
16.45 Uhr Markt der Möglichkeiten (Basteln, Spielen, Länderinformation)
18.00 Uhr Ökumenischer Familiengottesdienst zum Weltgebetstag „Steh auf und geh!“
anschl. bis ca. 21.00 Uhr Gemütliches Beisammensein mit landestypischem Essen.
Gemeindekolleg – 90 Jahre Lutherkirche
Dienstag, 5., 12., 19. und 26. November von 15.00 – 17.00 Uhr im Gemeindehaus, Damaschkestraße 100a (Kleiner Saal)
Dienstag, 5.11. : Eröffnungsvortrag „Neun Einsichten eines Dazugekommenen“
Referent: Pfarrer Olaf Wisch
Dienstag, 12.11.: „Stimmen der Gemeinde“
Vorstellung der Audiointerviews mit Gemeindegliedern
Referent: Herr Peter Berg
Dienstag, 19.11.: „Auszug in den Süden“
Vortrag über die Gründung der Luthergemeinde
Referent: Pfarrer Karsten Müller
Dienstag, 26.11.: „Virtueller Rundgang durch das Lutherviertel“
Referent: Herr Klaus – Dieter Weiser
90 Jahre Lutherkirche
Donnerstag, 31. Oktober (Reformationstag)
10.00 Uhr Ökumenischer Festgottesdienst in der Lutherkirche
mit Kantate „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke“ von Johann Pachelbel. Im Anschluss Sekt/Saft und Reformationsbrötchen und Zeit für Grußworte.
13.00 Uhr Führung durch das „Lutherviertel“ mit Herrn Klaus-Dieter Weiser
15.00 Uhr „Lutherspass“ für Groß und Klein. Wir versetzen uns in die Zeit Martin Luthers und sind kreativ (z.B. mit Tusche und Feder). Leitung: Frau Ulrike Simm und Team.
Sonntag, 3. November um 15.00 Uhr in der Lutherkirche Musical „Martin Luther“
Mitwirkende: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, der Gospelchor, der Posaunenchor und Instrumentalisten unserer Gemeinden.
Leitung: Gemeindepädagogin Ulrike Simm und Kantorin Katharina Gürtler.
Sonntag, 1. Dezember (1. Advent) um 17.00 Uhr im Gemeindehaus
„Musik und Texte zum Advent“ Konzert mit dem Kammerchor „Convivium musicum“.
Leitung: Till Voss / Texte: Pfarrer Olaf Wisch
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
In den Sitzungen der Monate Februar und März standen die Tätigkeitsberichte von Pfarrer Bucher und Seniorenbegleiterin Frau Kranich zur Debatte. Beide sprachen detailliert über ihre Arbeit in der Gemeinde. Dabei kamen es auch zu Gesprächen über mögliche Arbeitsfelder, die bisher nicht im Blick sind. Pfarrer Bucher wies daraufhin, dass wir Möglichkeiten der Kontaktnahmen mit Initiativen in Wohngebieten, z.B. der Bürgerinitiative „Am grünen Feld“ noch ausbauen können.
Frau Kranich betonte, dass mehr Besuche bei betagten Senioren der Gemeinde nötig seien, wofür jedoch der zeitliche Umfang ihrer Anstellung nicht ausreicht. Außerdem wurden der Termin für die Wahl zum Gemeindekirchenrat und die Größe des zukünftigen Gemeindekirchenrates festgelegt.
Die Sanierung einiger Fenster im Wohnhaus und weitere Sanierungsmaßnahmen in den Nebenräumen der Kirche wurden besprochen. Auch die Vorbereitungen zum 90. Kircheweihjubiläum im Herbst standen auf der Tagesordnung.
Gudrun Naumann
Nacht der Kirchen
Nacht der Kirchen in der Lutherkirche.
18.00 Uhr: „Lo Bosc“ – Balfolk & Traditionelle Tänze. (Gesang: Christine Paques, Geige: Katharina Guhlmann, Akkordeon: Toralf Friesecke)
20.00 Uhr Ausstellungseröffnung: „Die Zehn Gebote“ – Gemäldezyklus von Bernd Baumgart
22.00 Uhr Gospelchor „Come&sing“
23.00 Uhr Nachtgebet nach der Ordnung von Taize
Der Dachstuhl wie auch der Turm sind zur Besichtigung geöffnet.
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
In den Sitzungen der Monate Juni und Juli wurde die Haushaltsrechnung für das Jahr 2017 abgenommen und bestätigt. Sorge bereitet uns der geringere Gemeindebeitrag / Kirchgeld des vergangenen Jahres. Es kamen 15.057,75 € ein (2016 waren es 17.850,00 €). Herzlich bitten wir deshalb darum, dass Sie ihren Gemeindebeitrag überweisen oder bar im Gemeindebüro zahlen. Allen Gemeindegliedern, die dies für das laufende Jahr schon getan haben, danken wir sehr.
Die Zweckbestimmungen für die frei verfügbaren Kollekten im zweiten Halbjahr wurden festgelegt.
Ausführlich wurde über die brandschutztechnische und bauliche Entwicklung des Kindergartens beraten.
Für die Ausstellung mit dem Bilderzyklus „Die zehn Gebote“ von Bernd Baumgart, der ab 18. August in der Kirche zu sehen ist, mussten ein Leihvertrag und ein Versicherungsvertrag erstellt werden. Hier konnten wir auf die Hilfe des Kreiskirchenamtes zurückgreifen.
Notwendige Arbeiten zur Sicherung der Bäume auf dem Grundstück müssen veranlasst und dazu die entsprechenden Angebote von Firmen eingeholt werden.
Ebenso beschäftigten uns die Gestaltung der „Nacht der Kirchen“ und des Tages des „Offenen Denkmals“.
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
„Unser gemeinsamer Weg im Süden“
Unter diesem Arbeitsthema trafen sich am Wochenende 16. – 18. Februar die Gemeindekirchenräte und hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinden Am Gesundbrunnen, Wörmlitz/Böllberg und Luther in Zwochau. Schon in der ersten Arbeitseinheit am Freitag Abend merkten wir: Unsere Wahrnehmung, wie gut oder schlecht die Zusammenarbeit unserer Gemeinden funktioniert, ist ganz unterschiedlich. Und es ist wichtig, dass wir uns besser kennenlernen und vertrauen! Am Samstag durften wir träumen und Visionen entwickeln, wie unsere Gemeinden 2030 wohl aussehen werden. Nicht jedem fiel das leicht, zu stark bedrückten die Probleme und Aufgaben des Hier und Jetzt. Doch heraus kamen letztendlich durchaus bodenständige Vorstellungen über ein gelingendes Miteinander. Eine überaus kreative Gruppe hatte mit Bausteinen unsere Region nachgebaut und ließ einen Elektro-Bus zwischen den Gemeinden fahren, um das Zueinander kommen zu erleichtern. An einer anderen Stelle fand sich ein Familienzentrum und dort wurde auf das notwendige „Nach-Außen-Gehen“ unserer Gemeinden hingewiesen. Danach begaben wir uns wieder ins Heute und beschäftigten uns sehr intensiv mit Fragen wie: „Was macht mir Angst?“, „Wo sehe ich Probleme?“, „Wo gibt es andererseits Ressourcen?“ oder „Worauf bekomme ich Lust bei dem Gedanken an einen gemeinsamen Weg unserer Gemeinden?“ Es herrschte eine wunderbar offene und ehrliche Athmosphäre, sowohl während der Arbeitseinheiten als auch bei den Gesprächen zwischendurch. Eine gute Grundlage für eine gute Zusammenarbeit, wie alle einmütig feststellten.
Bei allem intensiven Arbeiten kamen auch das Singen und der Spass nicht zu kurz. Besonders beim geselligen Abend am Samstag konnten alle ihr Talent beim Singen in gemischten Chören und der spontanen choreografischen Darstellung von Liedern zeigen.
Ein detaillierter Bericht über das Wochenende liegt in der Gemeinde aus. Wir freuen uns über ihre Nachfragen und Rückmeldungen darauf!
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (GKR)
Der Gemeindekirchenrat hat in seiner Sitzung am 25. August Pfarrer Olaf Wisch als neuen Pfarrer für die Luthergemeinde gewählt. Pfarrer Wisch wird seinen Dienst am 1. Dezember antreten. Am 3. Advent (17.Dez.) um 14.00 Uhr wird Pfarrer Wisch in der Lutherkirche in sein Amt eingeführt. Die Pfarrwohnung im Erdgeschoss des Pfarrhauses wird zur Zeit saniert. Desweiteren hat der GKR im September ein Konzept zur Nutzung der Gemeinderäume durch den Verein „Ökumenische Initiative ZEITPATEN e.V.“ erabeitet, mehre Anfragen für Termine zur Nutzung der Kirche für Konzerte sowie die Vorbereitung des Denkmaltages und weiter Veranstaltungen in den kommenden Wochen besprochen. Gudrun Naumann
Gottesdienst
Konfirmationsgottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst am Pfingstfest
Am Pfingstfest erleben die Freunde Jesu die Kraft des Heiligen Geistes, der ihnen Mut und Vertrauen gibt die Erfahrungen, die sie mit Jesus und seiner Botschaft gemacht haben, an die Menschen in Jerusalem weiter zu geben. Von dort aus breitete sich die Botschaft von Jesus immer weiter aus. Deshalb gilt das Pfingstfest auch als Geburtstag der Kirche.
Wochenspruch für die Pingstwoche: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ (Sacharja 4,6)
Die Kollekte ist für das Evangelische Schulwerk /Schulgeldsozialfonds bestimmt.
Gottesdienstleitung: Pfarrer M. Brien / Gemeindepädagogin U. Simm
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (GKR)
In den Sitzungen des GKR im Februar und März haben unsere Kindergartenleiterin, Frau Jung und die Gemeindepädagogin, Frau Simm über ihre Tätigkeit in der Gemeinde berichtet. Frau Jung berichete über die sehr heterogene Belegung des Kindergartens. Neben Kindern mit Migrationshintergrund aus verschiedenen Ländern, werden auch Kinder mit besonderem Förderbedarf und Kinder aus sozial schwierigen Familien betreut. Das macht die Arbeit nicht leicht, denn die Kinder sollen nicht nur betreut, sondern auch gebildet werden.
Im Bericht von Frau Simm stand die Freude über viel gelungene Arbeit mit Kindern und Famlien im Vordergrund. Besonders der monatlich stattfindende Frauenkreis macht viel Freude. Für die Gottesdienste der „Familienkirche“ wünscht sie sich die Teilnahme von mehr Familien.
Weiterhin standen die Sanierung der Pfarrwohnung sowie die Planung der Gemeindearbeit während der Zeit der Vakanz auf der Tagesordnung.
Ökumenische Passionsandacht
Ökumenische Passionsandacht (Böllberger Kirche, Böllberger Weg 152)
29. März: TRAUM. Mit geschlossenen Augen (Odilon Redon); Pfrn. Ulrike Treu

