Erntedankfest
Andacht
Andacht zum Gottesdienst am 15. Sonntag nach Trinitatis –
Anfangen:
In deinen Händen, Herr, steht unsere Zeit.
Denke an mich in deiner Gnade.
Erhöre mich und hilf mir.
Eröffnung:
Der 15. Sonntag nach Trinitatis hat es mit Sorge und Sorglosigkeit zu tun.
Der Spruch, der uns durch die neue Woche begleitet, steht im 1.Petrusbrief bezieht sich auf Worte Jesu zu Sorge und Sorglosigkeit im alltäglichen Leben und lautet: Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. (1.Petrus 5,7).
Psalm 127:
Wenn der HERR nicht das Haus baut,
so arbeiten umsonst, die daran bauen.
Wenn der HERR nicht die Stadt behütet,
so wacht der Wächter umsonst.
Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht
und hernach lange sitzet
und esset euer Brot mit Sorgen;
Denn seinen Freunden gibt er es im Schlaf.
Lied: „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ (Gesangbuch Nr. 369)
1. Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit,
den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,der hat auf keinen Sand gebaut.
- Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.
- Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt,
wie unsers Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt;
Gott, der uns sich hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.
7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu.
Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.
Predigt: 1. Mose 2, 4b – 9, 15
Liebe Gemeinde, ich rede oft mit Menschen, die im Hospiz eingezogen sind. Es geht darum, was sie gern gemacht haben. Dann kommt dann in vielen Fällen ganz schnell die Antwort: Gartenarbeit. Danach schließen sich aber auch schnell Bedenken an, was jetzt mit dem Garten ist. Die Kinder sind so beschäftigt, dass sie die Pflege der Pflanzen und Bäume, das Ernten, das Mähen des Rasens und die Beseitigung des Unkrauts nicht schaffen. Es ist so viel Arbeit. Ich hatte es doch immer so schön dort. Jetzt ist wahrscheinlich alles mit Unkraut überwuchert oder vertrocknet.
Einige Hospizgäste haben vorgesorgt, weil sie es noch konnten. Da wurde der Garten in liebe Hände abgegeben. Sie wissen, dass es dann geordnet weitergeht.
Ich kann das verstehen. Auch ich versuche mit Freunden einen Garten zu pflegen. Die Betonung liegt auf Versuch. Leider haben wir viel zu wenig Zeit. Es gelingt uns nicht so gut. Der Broterwerb fordert einfach so viel Zeit. Dann denken wir oft wehmütig an unseren Garten. Wenn wir es wieder nicht geschafft haben, hinter den Gertraudenfriedhof zu fahren. Denn da ist unsere grüne Oase.
Wir haben trotzdem noch Glück. Die Gertraudengärten sind keine Anlage mit lästigen Auflagen. Wir müssen nicht soundso viele Prozent Gemüse anbauen und auf die Unkrautbeseitigung achtet kein strenger Vorstand. Was ist schon Unkraut?
In der Lesung haben wir vom ersten Garten, dem Garten Eden, gehört. Die Schöpfungsgeschichte, die wohl allen bekannt ist.
Gott sorgt dafür, dass es dem von ihm geschaffenen Menschen gut geht im Paradiesgarten. Der Mensch bekommt von ihm den Auftrag, den Garten zu bearbeiten und bewahren. Dem Menschen werden sogar Tiere geschaffen, die ihm Gesellschaft leisten sollen.
Diese Maßnahmen der fürsorglichen Göttin reichen nicht, auch wenn es sich hier um das Paradies handelt. Es ist für alle gesorgt in funktionierender Flora und Fauna. Es herrscht göttliche Eintracht zwischen den Geschöpfen. Ich halte diesen Plan der Ebenbürtigkeit für den einzig richtigen. Davon ist die Menschheit immer mehr abgerückt.
Nur der geschaffene Mensch fühlt sich trotzdem einsam. Die Tiere, die ihm zur Seite gestellt wurden, sind nicht die adäquate Gesellschaft.
Gott schreitet erneut zur Tat. Es wird ein zweiter Mensch aus dem ersten Menschen geschaffen. Wir haben gehört, dass es die Frau ist. Jetzt ist das Paradies perfekt. Der Anfang der Menschheit ist gesetzt.
Der letzte Satz hieß: Der Mann und seine Frau waren beide nackt,
doch sie schämten sich nicht voreinander.
Mancher wird denken, dass das in einer Partnerschaft normal ist. Da schämt man sich doch nicht voreinander. Wahrscheinlich ist auch hier die Ebenbürtigkeit das Wichtige.
Man begegnet sich auf Augenhöhe. Im Paradiesgarten war das nicht nur unter den Menschen so, auch unter den anderen Geschöpfen der Göttin. Der Mensch gilt hier nicht als die „Krone der Schöpfung“. Nein, er ist den anderen Geschöpfen gleich. Wie wunderbar!
Unter uns Menschen gab es inzwischen viele Entwicklungen im Miteinander und auch in unserem Verhältnis zur Schöpfung liegt vieles im Argen.
Und da schaue ich wieder in unseren Garten. Auf unsere kläglichen Versuche, ihn zu bearbeiten. Oft sind wir da ratlos. Doch wir sind nicht allein. Vielen, die um uns herum zu den wilden Gertraudengärten gehören, geht es ebenso.
Da gab es lange das Problem des Wassers. Eigentlich hatten wir einen Brunnen mit einer Pumpe. Damit konnte man bis zum Jahr 2018 etwas gießen, wenn es lange nicht geregnet hatte. Doch dann trocknete dieser aus. Das Grundwasser war zu sehr gesunken.
2020 drohte im März der erste Lockdown mit schweren Auflagen. Wir gruben mit allen aus unserer wilden Gartenanlage eine Wasserleitung, bevor wir das nicht mehr gemeinsam machen konnten. Trotz der großen Anstrengung erlebten wir das als ein Projekt der Gemeinschaft.
Im Jahr 2024 sollten unsere Gärten dann verschwinden. Häuser sollten gebaut werden. Wieder war die Gemeinschaft gefragt. Es gab Anträge an den Stadtrat. Dieser wurde dann auch eingeladen und alle Fraktionen schickten Vertreter (nur die AfD nicht!). Wir konnten alle davon überzeugen, dass wir einen wichtigen Beitrag für das Klima in unserer Stadt leisten können. Es wäre so viel Grün verschwunden. Unsere vielfältige Gemeinschaft konnte bestehen.
Inzwischen haben sich so viele Tierarten in den Gärten angesiedelt, wie man sie sonst nicht so einfach findet. Da ist der Wildwuchs an vielen Stellen sehr nützlich. Er ist eine Heimat für unsere Mitgeschöpfe.
Wir haben irgendwann beschlossen, dass wir nicht mehr traurig sind, wenn bestimmte Dinge nicht passieren.
Da halten wir es ein bisschen wie die Vögel unter dem Himmel, wie wir aus dem Matthäusevangelium vorhin gehört haben. Wir sorgen uns nicht. Die Beeren und Sauerkirschen im Sommer sind uns sicher. Die wachsen und reifen auch ohne unser Zutun. Manchmal wachsen auch Blumen einfach so. Vielleicht würde es mancher Gärtner als Unkraut bezeichnen. Das sind dann keine Lilien, aber trotzdem sehen sie wunderschön aus.
Am allerschönsten ist, dass die Gärten Begegnungsorte geworden sind. Manchmal kommen auch Menschen zu uns wie mein Partner. Das letzte Mal hat er uns den Kompost umgesetzt. Es war ein Geschenk. Das Allerbeste ist das Beisammensein und die wertvollen Gespräche, eben das Miteinander.
Wenn wir dann unter der uralten Fichte und dem Hollunder sitzen bei Kaffee, Wasser und Kuchen, später vielleicht auch bei einem Radler, freuen wir uns über das Grün, dass die Göttin einfach so für uns wachsen lässt. Trotzdem freuen wir uns über jede Tomate, die wir im Frühling gepflanzt haben. Wir haben ja einen Auftrag.
Die vielen Vögel singen ein Konzert. Manchmal kommt auch das Eichhörnchen vorbei und die Zauneidechsen liegen auf dem Stein in der Sonne. Sie wissen, dass sie nicht vertrieben werden. Sie können hier gut leben. Wir können alle nebeneinander da sein. Wir sind dahin gestellt mit Menschen an unserer Seite und sind nicht mehr so betrübt, weil uns die Gartenarbeit über den Kopf wächst. Das macht den Garten zum Garten Eden.
Das möchte ich auch den Menschen sagen, die traurig sind, weil sie ihren Garten nicht mehr bestellen können. Die Göttin wird etwas damit machen. Manchmal, wenn die Schwäche noch nicht so groß ist, wird der eine oder andere Gast noch einmal von den Angehörigen in den Garten gefahren. In den meisten Fällen kehren sie dann glücklich wieder in unser Hospiz zurück. Sie konnten da sein im Grünen mit lieben Menschen an ihrer Seite.
Amen.
Fürbitten:
Gott, Du siehst uns,
du liebst deine Geschöpfe,
du bist unser Gott.
An dir halten wir uns fest.
Wir bitten dich:
Erhöre uns
Dein Wort bestärkt die Hoffnung.
Du siehst die Verunsicherung, die Spaltungen.
Du siehst die Enttäuschten.
Du siehst die Sorgen und die Angst.
Wir bitten dich:
Erhöre uns.
Deine Gegenwart macht den Atem leicht.
Du bist bei den Ausgegrenzten.
Du bist bei den Obdachlosen, den Schwachen.
Du bist bei den Geflüchteten.
Wir bitten dich:
Erhöre uns.
Deine Liebe umhüllt die Verwundeten.
Du weinst mit den Menschen in der Ukraine.
Du weinst mit den Erschöpften, die sich nach Frieden sehnen.
Du weinst über den Hass in der Welt.
Wir bitten dich:
Erhöre uns.
Deine Barmherzigkeit rettet aus dem Tod.
Du heilst die verletzte Schöpfung.
Du heilst die Kranken.
Du heilst das Zerbrochene.
Wir bitten dich:
Erhöre uns.
Du bleibst an der Seite Israels, das ein neues Jahr begonnen hat.
Du bleibst an der Seite der Trauernden.
Du bleibst an der Seite der Ratlosen und Verstummten.
Du bleibst an der Seite deiner Gemeinde
und aller, die uns lieb sind.
Wir bitten dich:
Erhöre uns.
Als deine Kirche vertrauen wir dir,
du Gott unseres Lebens,
in Sorge und getrost,
verzagt und voller Hoffnung
durch Jesus, unseren Bruder und Erlöser.
Amen.
Vaterunser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Segen:
Es segne und behüte uns der allmächtige
und barmherzige Gott, Vater, Sohn
und Heiliger Geist. Amen.
(Judith Schlegel)
Friedensgebet
Heiligabend in der Luthergemeinde
Wir laden herzlich ein, die Christvespern mit Krippenspiel in der Lutherkirche zu besuchen.
Um direkt zur Buchung zu gelangen klicken Sie bitte hier!
Die Vespern dauern 30 – 35 Minuten und beginnen um 14.30, 15.30, 16.30 und 17.30 Uhr.
Da in der Kirche jede zweite Bankreihe gesperrt ist, um die nötigen Abstände einzuhalten, ist natürlich die Zahl, der zur Verfügung stehenden Sitzplätze eingeschränkt. Darum bitten wir Sie, sich für eine der vier Vespern anzumelden.
Klicken Sie hier und buchen Sie Ihre Plätze für eine der vier Christvespern mit Krippenspiel!
Sie können auch telefonisch zu den Öffnungszeiten des Gemeindebüros (Di. 16.00 – 17.30 und Mi. 10.00 – 12.00 und 17.00 – 18.30 Uhr) unter 0345/ 444 39 24 buchen.
Wir hoffen, dass Sie und Ihre Familien beim Krippenspiel, den Texten und Liedern zur Ruhe kommen und so das Christfest feiern können.
NÄHER ALS DU DENKST
Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Nach Tagen der Buße feiern Jüdinnen und Juden an Jom Kippur Versöhnung mit Gott. Christinnen und Christen erfahren Erneuerung durch Umkehr zu Gott. In Buße und Abendmahl feiern sie Gottes Gegenwart und bitten um Versöhnung. Geschenkter Neuanfang.
NÄHER ALS DU DENKST
Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Sukkot / Erntedankfest
Das Laubhüttenfest Sukkot erinnert an das Überleben in der Wüste und feiert den Abschluss der Ernte.
Christinnen und Christen danken für die Ernte und bitten um Bewahrung der Schöpfung.
Die Erde ist uns allen anvertraut. Feiern for Future!
NÄHER ALS DU DENKST
Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.
Schabbat und Sonntag: Ein Vorgeschmack auf das Reich Gottes,ein Recht für Mensch, Tier und Pflanze:
Für Momente des Friedens und des Glücks. Keine Ausbeutung: Leben ist nicht verfügbar.
Gut für die Seele, gut für die Welt!
NÄHER ALS DU DENKST
Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.
Schawuot feiert den lebensstiftenden Geist der Zehn Gebote, Pfingsten die Geistkraft Gottes, die Mutlose bewegt.
Orientierung und Inspiration: Gestalten und mutig voranschreiten!
NÄHER ALS DU DENKST
Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Umkehren zum Leben beziehungsweise Antisemitismus ist Sünde
Die Passions- und Osterzeit war jahrhundertelang Pogromzeit.
Jüdinnen und Juden wurden fälschlich für den Tod Jesu verantwortlich gemacht, gequält und ermordet.
Christinnen und Christen müssen den Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden wiederstehen.
Als Geschwister die Treue Gottes bezeugen!
NÄHER ALS DU DENKST
Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.
PESSACH – beziehungsweise – OSTERN
Jüdinnen und Juden feiern zu Pessach die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten, Christinnen und Christen zu Ostern die Auferstehung Jesu vom Tod. Gott befreit und erlöst. Auch heute. Halleluja!
Weltgebetstag digital
aus Vanuatu am Freitag, 5.3.2021
17.00 -17.30 Uhr Programm für Kinder.
17.30 Uhr Länderinfo zum Land Vanuatu.
18.00 Uhr feiern wir gemeinsam Gottesdienst.
Wir werden den Weltgebetstag über eine Videokonferenz feiern.
Sie brauchen einen internetfähigen Coimputer, Tablet oder Handy mit Kamera und Mikrofon.
Dafür melden Sie sich per E-mail über gp.ortmann@posteo.de an und bekommen einen Zoom-Link zugeschickt.
Gottesdienste in der Lutherkirche
Aufgrund der Pandemielage finden in der Lutherkirche ab sofort keine Gottesdienste statt.
Die Kirche ist sonntags von 10 – 11 Uhr für persönliche Andacht geöffnet.
Ein Pfarrer wird anwesend sein.
Jahreslosung 2021
Heiligabend in der Lutherkirche
Kein Gottesdienst zum Heiligabend in der Lutherkirche
Das Wichtigste vorweg – in aller Kürze.
Am 18.12.2020 hat der Gemeindekirchenrat der Luthergemeinde in Halle (Saale) in einer Sondersitzung beschlossen, dass der geplante Stationengottesdienst nicht stattfinden wird.
Mit großen Bedauern sind wir zu dem Schluss gekommen, dass in der gegenwärtigen Pandemiesituation möglichst jeder Kontakt vermieden werden sollte. Mit viel Herzblut und Elan haben wir das Projekt der „Begehbaren Weihnachtsgeschichte“ entwickelt. Jedoch geschah dies noch unter anderen Voraussetzungen. Fallzahlen und Infektionsmeldungen haben sich seit den ersten Planungen besorgniserregend erhöht. Diese Tatsachen konnten wir nicht guten Gewissens ignorieren.
Deshalb gilt für den Heiligabend: Bleiben Sie getrost zu Hause! Lesen Sie die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium. Singen oder hören Sie ein Weihnachtslied. Sprechen Sie ein Gebet mit eigenen Worten oder ein Vaterunser. Auf der Internetseite der Luthergemeinde wird es dafür eine Andacht geben. Auf weitere Angebote wird hingewiesen. Darüberhinaus wird die Kirche am Heiligabend für Ihre stille Andacht von 15-18 Uhr geöffnet sein.
Traurig, aber im guten Glauben, der heller strahlt als alle Finsternis, schließe ich diese Nachricht mit den Worten Paul Gerhardts aus dem Lied „Wie soll ich dich empfangen“:
Als mir das Reich genommen
da Fried und Freude lacht,
da bist du, mein Heil, kommen
und hast mich froh gemacht.
Singen auf den Kirchenstufen
„Wir sagen euch an den lieben Advent“
Lassen Sie sich einladen zum „Singen auf den Kirchenstufen“
an jedem Mittwoch im Advent vor der Lutherkirche.
Kerzenlicht wird die Dunkelheit erhellen, wenn wir singend und hörend den Weg zum Weihnachtsfest gehen.
Termine: Mittwoch 2., 9., 16. und 23. Dezember von 17.30 – 18.00 Uhr.
Gemeindeseminar
Leider entfällt das angekündigte Gemeindeseminar auf Grund der aktuellen Corona-Regeln.
AUSSTELLUNG –
ABSTRAKTE MALEREI in der Lutherkirche.
Arbeiten der Klassen 10 des Kunstgymnasiums Wettin.
Die Kirche ist täglich von 9.00 – 18.00 Uhr geöffnet.
INFORMATION
Ab Sonntag, 17. Mai finden in der Lutherkirche wieder Gottesdienste statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen! Beachten Sie allerdings die geltenden Regeln zur Eindämmung von Infektionen (u.a. Teilnehmerlisten, Abstand, Mund-Nasen-Schutz).
Weitere Gemeindeveranstaltungen sowie Seniorenkreis, Chöre etc. können noch nicht wieder stattfinden.
Bei dringenden Anliegen oder Hilfebedarf rufen Sie bitte unsere Telefonnummer 444 39 24 an. Falls gerade kein Mitarbeiter vor Ort ist, geben Sie Ihre Telefonnummer an. Wir rufen gern zurück.
Die Lutherkirche ist als Ort der Besinnung und des stillen Gebetes täglich von 9.00 – 18.00 Uhr geöffnet.
Weltgebetstag
Weltgebetstag am Freitag, 6. März ab 16.30 Uhr in der Gesundbrunnengemeinde, Diesterwegstr. 16.
„Steh auf und geh!“
Frauen aus Simbabwe haben den Weltgebetstag 2020 vorbereitet.
„Ich würde ja gerne, aber …“ Wer kennt diese oder ähnliche Sätze nicht? Doch damit ist es bald vorbei, denn Frauen aus Simbabwe laden ein , über solche Ausreden nachzudenken.
16.30 Uhr Eröffnung durch den Kindergarten
16.45 Uhr Markt der Möglichkeiten (Basteln, Spielen, Länderinformation)
18.00 Uhr Ökumenischer Familiengottesdienst zum Weltgebetstag „Steh auf und geh!“
anschl. bis ca. 21.00 Uhr Gemütliches Beisammensein mit landestypischem Essen.
Gemeindekolleg – 90 Jahre Lutherkirche
Dienstag, 5., 12., 19. und 26. November von 15.00 – 17.00 Uhr im Gemeindehaus, Damaschkestraße 100a (Kleiner Saal)
Dienstag, 5.11. : Eröffnungsvortrag „Neun Einsichten eines Dazugekommenen“
Referent: Pfarrer Olaf Wisch
Dienstag, 12.11.: „Stimmen der Gemeinde“
Vorstellung der Audiointerviews mit Gemeindegliedern
Referent: Herr Peter Berg
Dienstag, 19.11.: „Auszug in den Süden“
Vortrag über die Gründung der Luthergemeinde
Referent: Pfarrer Karsten Müller
Dienstag, 26.11.: „Virtueller Rundgang durch das Lutherviertel“
Referent: Herr Klaus – Dieter Weiser
90 Jahre Lutherkirche
Donnerstag, 31. Oktober (Reformationstag)
10.00 Uhr Ökumenischer Festgottesdienst in der Lutherkirche
mit Kantate „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke“ von Johann Pachelbel. Im Anschluss Sekt/Saft und Reformationsbrötchen und Zeit für Grußworte.
13.00 Uhr Führung durch das „Lutherviertel“ mit Herrn Klaus-Dieter Weiser
15.00 Uhr „Lutherspass“ für Groß und Klein. Wir versetzen uns in die Zeit Martin Luthers und sind kreativ (z.B. mit Tusche und Feder). Leitung: Frau Ulrike Simm und Team.
Sonntag, 3. November um 15.00 Uhr in der Lutherkirche Musical „Martin Luther“
Mitwirkende: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, der Gospelchor, der Posaunenchor und Instrumentalisten unserer Gemeinden.
Leitung: Gemeindepädagogin Ulrike Simm und Kantorin Katharina Gürtler.
Sonntag, 1. Dezember (1. Advent) um 17.00 Uhr im Gemeindehaus
„Musik und Texte zum Advent“ Konzert mit dem Kammerchor „Convivium musicum“.
Leitung: Till Voss / Texte: Pfarrer Olaf Wisch
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
In den Sitzungen der Monate Februar und März standen die Tätigkeitsberichte von Pfarrer Bucher und Seniorenbegleiterin Frau Kranich zur Debatte. Beide sprachen detailliert über ihre Arbeit in der Gemeinde. Dabei kamen es auch zu Gesprächen über mögliche Arbeitsfelder, die bisher nicht im Blick sind. Pfarrer Bucher wies daraufhin, dass wir Möglichkeiten der Kontaktnahmen mit Initiativen in Wohngebieten, z.B. der Bürgerinitiative „Am grünen Feld“ noch ausbauen können.
Frau Kranich betonte, dass mehr Besuche bei betagten Senioren der Gemeinde nötig seien, wofür jedoch der zeitliche Umfang ihrer Anstellung nicht ausreicht. Außerdem wurden der Termin für die Wahl zum Gemeindekirchenrat und die Größe des zukünftigen Gemeindekirchenrates festgelegt.
Die Sanierung einiger Fenster im Wohnhaus und weitere Sanierungsmaßnahmen in den Nebenräumen der Kirche wurden besprochen. Auch die Vorbereitungen zum 90. Kircheweihjubiläum im Herbst standen auf der Tagesordnung.
Gudrun Naumann
Nacht der Kirchen
Nacht der Kirchen in der Lutherkirche.
18.00 Uhr: „Lo Bosc“ – Balfolk & Traditionelle Tänze. (Gesang: Christine Paques, Geige: Katharina Guhlmann, Akkordeon: Toralf Friesecke)
20.00 Uhr Ausstellungseröffnung: „Die Zehn Gebote“ – Gemäldezyklus von Bernd Baumgart
22.00 Uhr Gospelchor „Come&sing“
23.00 Uhr Nachtgebet nach der Ordnung von Taize
Der Dachstuhl wie auch der Turm sind zur Besichtigung geöffnet.
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
In den Sitzungen der Monate Juni und Juli wurde die Haushaltsrechnung für das Jahr 2017 abgenommen und bestätigt. Sorge bereitet uns der geringere Gemeindebeitrag / Kirchgeld des vergangenen Jahres. Es kamen 15.057,75 € ein (2016 waren es 17.850,00 €). Herzlich bitten wir deshalb darum, dass Sie ihren Gemeindebeitrag überweisen oder bar im Gemeindebüro zahlen. Allen Gemeindegliedern, die dies für das laufende Jahr schon getan haben, danken wir sehr.
Die Zweckbestimmungen für die frei verfügbaren Kollekten im zweiten Halbjahr wurden festgelegt.
Ausführlich wurde über die brandschutztechnische und bauliche Entwicklung des Kindergartens beraten.
Für die Ausstellung mit dem Bilderzyklus „Die zehn Gebote“ von Bernd Baumgart, der ab 18. August in der Kirche zu sehen ist, mussten ein Leihvertrag und ein Versicherungsvertrag erstellt werden. Hier konnten wir auf die Hilfe des Kreiskirchenamtes zurückgreifen.
Notwendige Arbeiten zur Sicherung der Bäume auf dem Grundstück müssen veranlasst und dazu die entsprechenden Angebote von Firmen eingeholt werden.
Ebenso beschäftigten uns die Gestaltung der „Nacht der Kirchen“ und des Tages des „Offenen Denkmals“.
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat
„Unser gemeinsamer Weg im Süden“
Unter diesem Arbeitsthema trafen sich am Wochenende 16. – 18. Februar die Gemeindekirchenräte und hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinden Am Gesundbrunnen, Wörmlitz/Böllberg und Luther in Zwochau. Schon in der ersten Arbeitseinheit am Freitag Abend merkten wir: Unsere Wahrnehmung, wie gut oder schlecht die Zusammenarbeit unserer Gemeinden funktioniert, ist ganz unterschiedlich. Und es ist wichtig, dass wir uns besser kennenlernen und vertrauen! Am Samstag durften wir träumen und Visionen entwickeln, wie unsere Gemeinden 2030 wohl aussehen werden. Nicht jedem fiel das leicht, zu stark bedrückten die Probleme und Aufgaben des Hier und Jetzt. Doch heraus kamen letztendlich durchaus bodenständige Vorstellungen über ein gelingendes Miteinander. Eine überaus kreative Gruppe hatte mit Bausteinen unsere Region nachgebaut und ließ einen Elektro-Bus zwischen den Gemeinden fahren, um das Zueinander kommen zu erleichtern. An einer anderen Stelle fand sich ein Familienzentrum und dort wurde auf das notwendige „Nach-Außen-Gehen“ unserer Gemeinden hingewiesen. Danach begaben wir uns wieder ins Heute und beschäftigten uns sehr intensiv mit Fragen wie: „Was macht mir Angst?“, „Wo sehe ich Probleme?“, „Wo gibt es andererseits Ressourcen?“ oder „Worauf bekomme ich Lust bei dem Gedanken an einen gemeinsamen Weg unserer Gemeinden?“ Es herrschte eine wunderbar offene und ehrliche Athmosphäre, sowohl während der Arbeitseinheiten als auch bei den Gesprächen zwischendurch. Eine gute Grundlage für eine gute Zusammenarbeit, wie alle einmütig feststellten.
Bei allem intensiven Arbeiten kamen auch das Singen und der Spass nicht zu kurz. Besonders beim geselligen Abend am Samstag konnten alle ihr Talent beim Singen in gemischten Chören und der spontanen choreografischen Darstellung von Liedern zeigen.
Ein detaillierter Bericht über das Wochenende liegt in der Gemeinde aus. Wir freuen uns über ihre Nachfragen und Rückmeldungen darauf!
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (GKR)
Der Gemeindekirchenrat hat in seiner Sitzung am 25. August Pfarrer Olaf Wisch als neuen Pfarrer für die Luthergemeinde gewählt. Pfarrer Wisch wird seinen Dienst am 1. Dezember antreten. Am 3. Advent (17.Dez.) um 14.00 Uhr wird Pfarrer Wisch in der Lutherkirche in sein Amt eingeführt. Die Pfarrwohnung im Erdgeschoss des Pfarrhauses wird zur Zeit saniert. Desweiteren hat der GKR im September ein Konzept zur Nutzung der Gemeinderäume durch den Verein „Ökumenische Initiative ZEITPATEN e.V.“ erabeitet, mehre Anfragen für Termine zur Nutzung der Kirche für Konzerte sowie die Vorbereitung des Denkmaltages und weiter Veranstaltungen in den kommenden Wochen besprochen. Gudrun Naumann
Gottesdienst
Konfirmationsgottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst am Pfingstfest
Am Pfingstfest erleben die Freunde Jesu die Kraft des Heiligen Geistes, der ihnen Mut und Vertrauen gibt die Erfahrungen, die sie mit Jesus und seiner Botschaft gemacht haben, an die Menschen in Jerusalem weiter zu geben. Von dort aus breitete sich die Botschaft von Jesus immer weiter aus. Deshalb gilt das Pfingstfest auch als Geburtstag der Kirche.
Wochenspruch für die Pingstwoche: „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ (Sacharja 4,6)
Die Kollekte ist für das Evangelische Schulwerk /Schulgeldsozialfonds bestimmt.
Gottesdienstleitung: Pfarrer M. Brien / Gemeindepädagogin U. Simm
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (GKR)
In den Sitzungen des GKR im Februar und März haben unsere Kindergartenleiterin, Frau Jung und die Gemeindepädagogin, Frau Simm über ihre Tätigkeit in der Gemeinde berichtet. Frau Jung berichete über die sehr heterogene Belegung des Kindergartens. Neben Kindern mit Migrationshintergrund aus verschiedenen Ländern, werden auch Kinder mit besonderem Förderbedarf und Kinder aus sozial schwierigen Familien betreut. Das macht die Arbeit nicht leicht, denn die Kinder sollen nicht nur betreut, sondern auch gebildet werden.
Im Bericht von Frau Simm stand die Freude über viel gelungene Arbeit mit Kindern und Famlien im Vordergrund. Besonders der monatlich stattfindende Frauenkreis macht viel Freude. Für die Gottesdienste der „Familienkirche“ wünscht sie sich die Teilnahme von mehr Familien.
Weiterhin standen die Sanierung der Pfarrwohnung sowie die Planung der Gemeindearbeit während der Zeit der Vakanz auf der Tagesordnung.
Ökumenische Passionsandacht
Ökumenische Passionsandacht (Böllberger Kirche, Böllberger Weg 152)
29. März: TRAUM. Mit geschlossenen Augen (Odilon Redon); Pfrn. Ulrike Treu

