NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Sukkot / Erntedankfest

Das Laubhüttenfest Sukkot erinnert an das Überleben in der Wüste und feiert den Abschluss der Ernte.

Christinnen und Christen danken für die Ernte und bitten um Bewahrung der Schöpfung.

Die Erde ist uns allen anvertraut. Feiern for Future!

NÄHER ALS DU DENKST.

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Tischa B àv / Israelsonntag

Am 9. Av erinnern Jüdinnen und Juden die Zerstörung des Jerusalemer Tempels. Christinnen und Christen früherer Zeiten deuteten sie als Gericht Gottes. Heute bekräftigen die Kirchen ihre Verbundenheit mit dem jüdischen Volk – evangelische Christinnen und Christen am Israelsonntag. Aufeinander achtgeben!

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Schabbat und Sonntag: Ein Vorgeschmack auf das Reich Gottes,ein Recht für Mensch, Tier und Pflanze:

Für Momente des Friedens und des Glücks. Keine Ausbeutung: Leben ist nicht verfügbar.

Gut für die Seele, gut für die Welt!

NÄHER ALS DU DENKST

Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Schawuot feiert den lebensstiftenden Geist der Zehn Gebote, Pfingsten die Geistkraft Gottes, die Mutlose bewegt.
Orientierung und Inspiration: Gestalten und mutig voranschreiten!

Bericht aus dem Gemeindekirchenrat (04 und 05/2021)

Die vergangenen Monate verlangten vom Gemeindekirchenrat ungewohnt verantwortungsvolle Entscheidungen zum Umgang mit Veranstaltungen, an denen Gemeindeglieder in Präsenz teilnehmen.

In kontroversen Debatten wurden letztendlich Entscheidungen getroffen, die sowohl der Sorge um die Gesundheit als auch dem Bedürfnis nach gemeinschaftlicher Nähe möglichst weitgehend entsprechen und von den Mitgliedern des GKR übereinstimmend akzeptiertwerden konnten.

Nach diesen für alle sehr belastenden Beratungen kam es leider zum Austritt von zwei Mitgliedern aus dem Gemeindekirchenrat, darunter der bisherigen Vorsitzenden. Beide bleiben weiterhin Glieder der Luthergemeinde und arbeiten auch in Zukunft ehrenamtlich in der Gemeinde mit. Dafür sind wir sehr dankbar.

Für ihren Dienst in den vergangenen schwierigen Monaten danken wir beiden Frauen sehr, besonders der ehemaligen Vorsitzenden für ihre langjährige Arbeit im Gemeindekirchenrat.

Den Vorsitz hat gegenwärtig – den kirchenrechtlichen Regeln folgend – Pfarrer Wisch inne. Cornelia Tilgner wurde zur zweiten Stellvertreterin gewählt.

Neben diesen aktuellen Entscheidungen haben uns auch die eher gewohnten und vertrauten Dinge beschäftigt. In der Sitzung im Monat Mai wurde der Kirchenputz vorbereitet, der dank zur Verfügung gestellter Schnelltests in zwei Gruppen stattfinden konnte.

Umfangreich wurde der GKR über die aktuelle Arbeit der Zukunftswerkstatt in Kenntnis gesetzt. Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Boten (Ausgabe 04+05/2021, Seite 24). In die Zukunft weist auch der Beschluss, die anstehenden Pläne zum Umbau des Gemeindehauses weiter zu führen. Eine grundsätzliche Einigung für den Umbau wurde durch den GKR angenommen und Architekt Fromme wird weitergehende Planungen veranlassen, die eine erste präzisere Kostenschätzung ermöglichen.

Außerdem wurde die Rechnungslegung des Haushaltsjahres 2020 verabschiedet.

Sämtliche Mitglieder sind sich bewusst, dass die aktuelle Distanz zwischen den Gliedern unserer Gemeinde kein Dauerzustand sein kann. Für die kommenden Monate erhoffen wir daher alle eine Entspannung der Pandemie, sodass es wieder vermehrt zu persönlichen Begegnungen kommen kann.

Martin Kötters, Cornelia Tilgner, Olaf Wisch

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Ein Beitrag zum Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Umkehren zum Leben beziehungsweise Antisemitismus ist Sünde

Die Passions- und Osterzeit war jahrhundertelang Pogromzeit.

Jüdinnen und Juden wurden fälschlich für den Tod Jesu verantwortlich gemacht, gequält und ermordet.

Christinnen und Christen müssen den Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden wiederstehen.

Als Geschwister die Treue Gottes bezeugen!